Der Russische Staat Duma arbeitet an einem umfassenden rechtlichen Rahmen für den Kryptowährungsmarkt im Land, der voraussichtlich ab dem 1.7.2026 in Kraft treten soll. Der Gesetzentwurf sieht ein zweistufiges Klassifizierungssystem für Investoren vor: Nicht qualifizierte Investoren dürfen maximal 300.000 Rubel Kryptowährungen pro Jahr kaufen (etwa 3.900 USD), während qualifizierte Investoren weniger Einschränkungen haben werden. Russland plant auch, nicht lizenzierte ausländische Börsen wie Bybit und OKX zu blockieren, wenn das inländische Lizenzierungssystem im Sommer 2026 eingeführt wird.
Die rechtliche Verantwortung für nicht lizenzierte Vermittlungsaktivitäten tritt ab dem 1.7.2027 in Kraft. Gleichzeitig könnte eine separate Gesetzgebung Stablecoins regulieren, die hauptsächlich für grenzüberschreitende Handelszahlungen genutzt werden, aber im Inland verboten bleiben. Diese Maßnahmen spiegeln Russlands Strategie wider, den digitalen Geldfluss zu kontrollieren und gleichzeitig das inländische Kryptowährung-Ökosystem zu entwickeln.