US-Schatzkanzler Scott Bessent und salvadorianischer Präsident Nayib Bukele führten kürzlich an diesem Wochenende ein hochrangiges Treffen, um die wirtschaftliche Transformation El Salvadors und seine Kryptowährungsstrategie zu besprechen.
Die bilateralen Gespräche fanden am Rande des “Shield of the Americas”-Gipfels in Miami, Florida, statt.
Nach dem Treffen lobte Schatzkanzler Bessent auf der Plattform X die wirtschaftliche Vision des salvadorianischen Führers. „Ich war froh, mehr über Präsident Bukeles pro-marktliche Reformen für El Salvador und seine Bemühungen zu hören, El Salvador zu einem digitalen Vermögenszentrum zu machen. Wir werden weiterhin zusammenarbeiten, um Strategien zur Stärkung unseres Hemisphäre voranzutreiben“, sagte er.
Vor der aktuellen Regierung waren die Interaktionen zwischen US-Regierungsbeamten, internationalen Finanzinstituten und Bukele bezüglich Bitcoin bekanntlich frostig.
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Bessent trifft Bukele, um über Krypto zu sprechen
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Nachdem El Salvador 2021 beschlossen hatte, Bitcoin gesetzliches Zahlungsmittel zu machen, gab die von den USA dominierte Internationale Währungsfonds (IWF), Ratingagenturen und die US-Regierung wiederholte Warnungen aus. US-Gesetzgeber brachten sogar Gesetzesinitiativen ein, um potenzielle Risiken für das amerikanische Finanzsystem zu mindern.
Doch die derzeitige pro-Krypto-Haltung der Regierung erstreckt sich zunehmend auf die Außenpolitik.
Anfang 2025 stimmte die Bukele-Regierung stillschweigend einer bedeutenden Zugeständnis zu: El Salvador änderte sein historisches Bitcoin-Gesetz. Das Land stand vor steigender Verschuldung, weshalb dringend ein IMF-Kredit in Höhe von 1,4 Milliarden USD benötigt wurde.
Dies geschah, nachdem die heimische Krypto-Adoption ebenfalls keine nennenswerte Dynamik entwickelte. Laut einer Umfrage des Public Opinion Institute der Jesuiten-Universität Zentralamerikas aus den Jahren 2024–2025 gaben nur „8 von 100 Salvadorianern“ an, aktiv Bitcoin zu nutzen.
Die Regierung entfernte formell den verpflichtenden Status von Bitcoin als „gesetzliches Zahlungsmittel“. Zudem stimmte sie zu, die direkte Beteiligung des öffentlichen Sektors an kryptobezogenen Aktivitäten zu begrenzen.
Dennoch setzte die salvadorianische Regierung ihre Bitcoin-Käufe fort.