Gate News Nachrichten, 9. März: Trotz des Ölpreisanstiegs auf über 100 US-Dollar pro Barrel infolge des Konflikts zwischen den USA, Israel und Iran in der vergangenen Woche blieb Bitcoin weitgehend stabil bei etwa 67.000 US-Dollar. Dies könnte mit der engen Verbindung zwischen Bitcoin und dem US-Aktienmarkt zusammenhängen – die USA sind ein Netto-Ölexporteur und weniger auf Nahost-Öl angewiesen, was die US-Aktien relativ widerstandsfähig macht, und Bitcoin profitiert ebenfalls davon. Daten zeigen, dass die USA hauptsächlich Öl aus Kanada und Mexiko importieren, nur 4 % stammen aus Saudi-Arabien, was die Versorgung durch die Straße von Hormuz im Wesentlichen immun macht. Seit dem Ausbruch des Konflikts am 28. Februar sind die Futures des S&P 500 (US-Benchmark-Index) und des Nasdaq (US-Technologieindex) nur um etwas mehr als 3 % gefallen, während der Nikkei-Index (japanischer Benchmark) um 10 % sank, der Nifty-Index (indischer Benchmark) um 5 %, und der Kospi-Index (südkoreanischer Benchmark) um über 16 %. Mit der Einführung von Spot-ETFs und den durch Trumps Wahlsieg erwarteten regulatorischen Lockerungen hat sich Bitcoin allmählich zu einer Art US-Risikoanlage entwickelt, die zunehmend mit der US-Finanzlage verbunden ist. Außerdem hat Bitcoin vor dem Konflikt bereits von seinem Hochpunkt auf etwa 60.000 US-Dollar korrigiert, wodurch kurzfristiger Verkaufsdruck abgebaut wurde und eine relativ stabile Basis für den aktuellen Preis geschaffen wurde.