Pi Network möchte 420.000 Knoten in einen KI-Rechenfarm verwandeln! Nach der Konzeptbestätigung mit dem Robot OS Startup OpenMind werden Bildverkennungsergebnisse in 4 Sekunden zurückgegeben.

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Pi Network am 5. März veröffentlichte einen Bericht über ein dezentralisiertes Rechenkonzept in Zusammenarbeit mit dem KI-Startup OpenMind. Sieben freiwillige Pi-Knotenbetreiber konnten mit ihrer ungenutzten Rechenleistung AI-Bildverarbeitungsaufgaben erfolgreich ausführen. Die Arbeitsbroadcasts wurden innerhalb von 1 Sekunde bestätigt, die Inferenzresultate innerhalb von 4 Sekunden zurückgesendet. Dies bestätigt, dass die über 420.000 Pi-Knoten (entspricht mehr als 1 Million CPUs) ungenutzte Rechenkapazitäten als externe Ressourcen für Drittanbieter-AI-Unternehmen bereitstellen können. Pi Network erklärt, dass dieses Vorhaben die Kommerzialisierung ungenutzter Knoten-Rechenleistung zum Ziel hat und den Betreibern neue Einkommensquellen in Kryptowährungen erschließen soll.

(Vorgeschichte: Pi Coin stürzte um 30% ab und erreichte ein historisches Tief! Ehemalige Führungskräfte von Pi Network werfen den Gründern „Intrigen und Missbrauch von Geldern“ vor, was das Vertrauen der Community erschüttert)
(Hintergrund: Pi Coin fiel auf 0,32 USD, das historische Tief, die Sperrpolitik von Pi Network löste Wut in der Community aus)

Inhaltsverzeichnis

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  • Wer ist OpenMind? Warum braucht es dezentrale Rechenleistung
  • Ergebnis der Konzeptprüfung: Broadcast in 1 Sekunde, Rückmeldung in 4 Sekunden, alle 7 Knoten erfolgreich
  • Kommerzialisierung der ungenutzten Rechenleistung von 420.000 Knoten

Das Pi Network, das mit Mobile-Mining begann, entwickelt sich in eine völlig neue Richtung – eine Nutzung, die sich grundlegend von Blockchain-Validierung unterscheidet: Bereitstellung dezentraler Rechenleistung für KI-Modelle. Am 5. März veröffentlichte Pi Network einen Bericht über eine Konzeptprüfung in Zusammenarbeit mit dem KI-Startup OpenMind. Sieben freiwillige Knotenbetreiber konnten mit ihrer ungenutzten Rechenleistung AI-Bildverarbeitungsaufgaben erfolgreich ausführen. Die End-to-End-verteilte Pipeline bestätigte die Arbeit innerhalb von 1 Sekunde und lieferte die Inferenzresultate innerhalb von 4 Sekunden zurück. Damit wurde bestätigt, dass die über 420.000 Pi-Knoten (mehr als 1 Million CPUs) tatsächlich als externe Rechenressourcen für Drittanbieter-AI-Unternehmen genutzt werden können.

Wer ist OpenMind? Warum braucht es dezentrale Rechenleistung

OpenMind entwickelt ein Robotersystem und eine Open-Source-Protokoll, das es Robotern ermöglichen soll, zu denken, zu lernen und zusammenzuarbeiten. Es wird als „Android-ähnliches Betriebssystem für Roboter“ beschrieben. Wie bei allen physischen KI-Entwicklungen benötigen OpenMind große Rechenkapazitäten zum Trainieren, Bewerten und Ausführen ihrer Modelle. Besonders wichtig ist die Bildverarbeitungsfähigkeit, da Roboter Objekte in der realen Welt präzise erkennen müssen, um effektiv mit ihrer Umgebung zu interagieren.

Um die Machbarkeit der Pi-dezentralen Rechenleistung zu testen, hat OpenMind einen Container entwickelt, der Rechenaufgaben an einzelne Computer anfragen kann. Freiwillige Pi-Knotenbetreiber können diesen Container herunterladen und ihre Maschinen an der Inferenzarbeit des OpenMind-Bildverarbeitungsmodells teilnehmen lassen.

Ergebnis der Konzeptprüfung: Broadcast in 1 Sekunde, Rückmeldung in 4 Sekunden, alle 7 Knoten erfolgreich

Der Kerntest dieser Konzeptprüfung bestand darin, zu bestätigen, ob Pi-Knoten Aufgaben von Drittanbietern korrekt empfangen, Rechenoperationen ausführen und gültige Ergebnisse zurückliefern können. Laut offizieller Berichte haben alle sieben beteiligten freiwilligen Knoten die Aufgaben erfolgreich abgeschlossen: Die Arbeitsbroadcasts wurden innerhalb von 1 Sekunde bestätigt, die Inferenzresultate wurden innerhalb von 4 Sekunden von mehreren Knoten an OpenMind zurückgesendet. Die Ergebnisse enthielten korrekte Objekterkennungs-Tags (z.B. „Bus“ und „Fußgänger“) sowie die zugehörigen Bounding-Box-Daten.

Pi Network erklärt, dass dieses Experiment zwei zentrale Fähigkeiten bestätigt: die Zuverlässigkeit der dezentralen Broadcasts und die Stabilität der Ergebnisrückleitung. Es zeigt, dass Pi-Knoten unter Wahrung ihrer Blockchain-Verpflichtungen optional zusätzliche Rechenaufgaben für Drittanbieter ausführen können.

Kommerzialisierung der ungenutzten Rechenleistung von 420.000 Knoten

Pi Network weist in seinem Bericht darauf hin, dass die Pi-Blockchain einen energieeffizienten Konsensmechanismus nutzt, der nicht die gesamte Rechenleistung der Knoten erfordert, um die Sicherheit des Ledgers zu gewährleisten. Dadurch existieren weltweit viele ungenutzte Rechenressourcen. Diese ungenutzte Rechenkapazität könnte für AI-Unternehmen eine alternative Rechenquelle sein und gleichzeitig den Knotenbetreibern neue Einkommensmöglichkeiten in Kryptowährungen eröffnen.

Pi Network betont außerdem, dass neben Rechenleistung auch die über 10 Millionen verifizierten Nutzer durch KYC-Validierung die Möglichkeit haben, an „Human-in-the-Loop“-AI-Lernaufgaben teilzunehmen. Diese liefern skalierbare, menschliche Eingaben für AI-Systeme und ergänzen die Rechenleistung. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Kombination aus dezentraler Infrastruktur (DePIN) und AI-Rechenleistung noch in einem frühen Forschungsstadium ist. Pi Network macht deutlich, dass sich dieses Konzept noch in der Entwicklungsphase befindet und eine groß angelegte kommerzielle Umsetzung noch in weiter Ferne ist.

Dennoch bietet dieser Konzeptbericht eine neue Perspektive für die über 420.000 Knoten, die über die reine Validierung von Transaktionen hinausgeht. Vom kleinen Test mit 7 Knoten bis hin zur Bewältigung realer AI-Produktionsanforderungen gibt es noch viele technische und marktbezogene Herausforderungen zu bewältigen. Pi Network kündigt an, diese Richtung weiter zu erforschen, und dies wird ein wichtiger Indikator dafür sein, ob das Pi-Ökosystem im Zeitalter der KI eine neue Position finden kann.

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