Florida Stablecoin-Gesetz verabschiedet sich mit 37-0 im Senat, wartet auf Gouverneur Ron DeSantis

Coinpedia

Florida-Gesetzgeber haben zugestimmt, was das erste umfassende staatliche Rahmenwerk für Zahlungs-Stablecoins in den Vereinigten Staaten werden könnte, und haben die Gesetzgebung nach überwältigender parteiübergreifender Unterstützung in beiden Kammern zur Überprüfung an Gouverneur Ron DeSantis weitergeleitet.

Florida treibt mit staatlichen Stablecoin-Regeln voran, die an den federalen GENIUS-Gesetzesentwurf gekoppelt sind

Das Gesetz, CS/CS/HB 175 mit dem Titel „Payment Stablecoin“, wurde am 3. März im Florida House mit 102 zu 2 Stimmen verabschiedet und am 5. März im Senat einstimmig, 37-0, genehmigt. Das Gesetz wurde noch am selben Tag zur Eintragung bestellt und wartet nun auf die Übergabe an das Büro von Gouverneur Ron DeSantis, wo es vor der Unterzeichnung geprüft werden muss.

Wenn es verabschiedet wird, würde die Gesetzgebung die Aufsicht über Stablecoins in die bestehenden Gesetze für Gelddienstleistungsunternehmen unter Kapitel 560 der Florida Statutes integrieren. Emittenten, die im Bundesstaat tätig sind, müssten eine Lizenz bei der Florida Office of Financial Regulation beantragen und strenge Anforderungen hinsichtlich Reserven, Transparenz und Betriebskonformität erfüllen.

Im Kern des Rahmens steht die Anforderung, dass Zahlungs-Stablecoins durch hochwertige liquide Vermögenswerte im Verhältnis 1:1 gedeckt sein müssen. Akzeptable Reserven umfassen US-Währung, versicherte Einlagen, kurzfristige Treasury-Anleihen mit Laufzeiten von 93 Tagen oder weniger sowie staatliche Geldmarktfonds. Emittenten müssen die Zusammensetzung der Reserven monatlich offenlegen und diese Berichte von einem zertifizierten Wirtschaftsprüfer verifizieren lassen.

Das Gesetz definiert einen „Payment Stablecoin“ als digitalen Vermögenswert, der hauptsächlich für Zahlungen oder Abrechnungen konzipiert ist und vom Emittenten zum Nennwert eingelöst werden kann. Für die Branche ist wichtig, dass qualifizierte Stablecoins nach dem Gesetz Floridas nicht als Wertpapiere behandelt werden, was eine potenzielle regulatorische Hürde für Unternehmen, die im Bundesstaat tätig werden möchten, beseitigt.

Die Lizenzierungsbestimmungen treten am 1. Oktober 2026 in Kraft. Emittenten müssen Anträge einreichen, die ausreichende Reserven, Rücknahmeregelungen und Anti-Geldwäsche-Programme nachweisen. Die Office of Financial Regulation hat 120 Tage Zeit, um Anträge zu genehmigen oder abzulehnen, wobei bestimmte bundesweit genehmigte Emittenten für Ausnahmen in Frage kommen.

Die Gesetzgebung stärkt auch die Anti-Geldwäsche-Regeln, indem sie Stablecoins ausdrücklich als Geldinstrumente nach dem Recht Floridas klassifiziert. Transaktionen über 10.000 US-Dollar würden Aufzeichnungspflichten auslösen, und Emittenten müssen Compliance-Programme gemäß den bundesweiten Standards im Rahmen des GENIUS-Gesetzes, das der Kongress im Juli 2025 verabschiedet hat, aufrechterhalten.

Die Aufsicht liegt größtenteils bei der Office of Financial Regulation, wobei größere Emittenten mit mehr als 10 Milliarden US-Dollar an ausstehenden Stablecoins auf die bundesweite Aufsicht umstellen könnten. Der Rahmen sieht außerdem vor, dass die Florida Financial Services Commission Regeln verabschiedet, um sicherzustellen, dass die staatlichen Anforderungen die bundesweiten Standards erfüllen oder übertreffen.

Verbraucherschutzmaßnahmen sind im gesamten Gesetz sichtbar. Emittenten dürfen keine irreführenden Marketingpraktiken oder unsicheren Betriebsaktivitäten durchführen, und Rücknahmeregelungen müssen klar angeben, wie und wann Nutzer Stablecoins gegen Dollar eintauschen können. Verstöße könnten zum Entzug der Lizenz oder zu strafrechtlichen Sanktionen führen.

Obwohl das Gesetz nun auf dem Weg zum Gouverneur ist, hat DeSantis es noch nicht offiziell unterstützt. Ein Sprecher erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur Decrypt, dass der Gouverneur die endgültige Version prüfen werde, sobald sie vorliegt. Das Ergebnis ist jedoch wahrscheinlich kaum eine Überraschung, da er konstant Unterstützung für Kryptowährungsinitiativen zeigt und sich gegen digitale Zentralbankwährungen stellt.

Wenn es verabschiedet wird, könnte das Gesetz Florida als eine der führenden US-Jurisdiktionen für Stablecoin-Unternehmen positionieren, die nach regulatorischer Klarheit suchen. Unterstützer glauben, dass es auch die bundesweiten Regeln, die im Rahmen des GENIUS-Gesetzes geschaffen wurden, ergänzen würde, während es eine staatliche Lizenzierungsmöglichkeit für kleinere Emittenten bietet, die nicht sofort bundesweite Lizenzen anstreben.

Der Schritt kommt, während Bundesstaaten landesweit mit digitalen Vermögenswerten experimentieren, doch Floridas Vorschlag geht weiter als die meisten, indem er ein vollständiges operatives Rahmenwerk schafft, anstatt nur Pilotprogramme oder Arbeitsgruppen. Mit anderen Worten: Der Staat redet nicht nur über Stablecoins – er schreibt die Spielregeln für den Bundesstaat.

FAQ 🔎

  • Was ist das Florida-Stablecoin-Gesetz?

Florida’s CS/CS/HB 175 schafft den ersten umfassenden staatlichen Regulierungsrahmen für Zahlungs-Stablecoins in den USA.

  • Erfordert das Gesetz, dass Stablecoins vollständig gedeckt sind?

Ja, Emittenten müssen Reserve im Verhältnis 1:1 mit hochwertigen liquiden Vermögenswerten wie US-Währung und kurzfristigen Treasury-Anleihen vorhalten.

  • Wann treten die Stablecoin-Regeln Floridas in Kraft?

Die meisten betrieblichen Anforderungen beginnen am 1. Oktober 2026, wenn der Gouverneur das Gesetz unterzeichnet.

  • Warum ist das Florida-Stablecoin-Gesetz bedeutend?

Es schafft einen klaren regulatorischen Weg für Stablecoin-Emittenten und könnte Florida zu einem bedeutenden Zentrum für Innovationen im Bereich digitaler Vermögenswerte in den USA machen.

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