Gate News Nachrichten, 09. März: Präsident Trump plant voraussichtlich bereits morgen (10. März) eine Reihe von Maßnahmen zur Eindämmung der Ölpreise zu prüfen. Aufgrund des Iran-Kriegs sind die Ölpreise auf über 100 US-Dollar pro Barrel gestiegen. Dies spiegelt die Besorgnis des Weißen Hauses wider, dass der Anstieg der Ölpreise den Interessen amerikanischer Unternehmen und Verbraucher schaden könnte, insbesondere vor den Zwischenwahlen im November, bei denen die Republikaner, zu denen Trump gehört, die Kontrolle über den Kongress behalten möchten.
US-Beamte in Washington diskutieren derzeit mit ihren G7-Partnern die Möglichkeit einer gemeinsamen Freigabe strategischer Ölreserven, eine der derzeit diskutierten Maßnahmen. Weitere Optionen umfassen die Einschränkung der US-Ölexporte, Eingriffe in den Öl-Futures-Markt, Steuererleichterungen sowie die Abschaffung der Bestimmungen im Jones Act, die vorschreiben, dass inländischer Kraftstoff nur von Schiffen mit US-Flagge transportiert werden darf.
Analysten weisen darauf hin, dass die US-Politik nur dann einen signifikanten Einfluss auf den globalen Ölmarkt haben wird, wenn die Konflikte den Transport durch den Persischen Golf weiterhin behindern.