Bitcoin kehrt auf 70.000 US-Dollar zurück: Abkühlung der geopolitischen Konfliktängste und anhaltender ETF-Fondszufluss treiben den BTC-Rebound an

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Am 10. März wurde berichtet, dass sich die angespannte Lage auf den Energiemärkten entspannt hat, woraufhin Bitcoin während der asiatisch-europäischen Handelszeit die Marke von 70.000 US-Dollar erneut überschritt und damit eine schnelle Erholung nach dem Wochenendverkauf vollzog. Zuvor hatten die Entwicklungen im Nahost-Konflikt und potenzielle Schifffahrtsrisiken im Hormuzstraße die Flucht in sichere Anlagen verstärkt, wodurch Bitcoin zeitweise auf etwa 65.000 US-Dollar gefallen war.

Marktdaten zeigen, dass die Energiepreise nach starken Schwankungen allmählich zurückgingen und der Verkaufsdruck bei Risikoanlagen abnahm. Bitcoin folgte zunächst bei der Korrektur gemeinsam mit Aktien und anderen Risikoanlagen, stabilisierte sich jedoch rasch wieder und bildete im Bereich von 66.000 bis 68.000 US-Dollar eine kurzfristige Unterstützung. Nach der Wiederherstellung der Liquidität kehrten die Bullen in den Markt zurück, was den Preis erneut über wichtige psychologische Marken steigen ließ.

Das Market-Making-Unternehmen Enflux wies in einem Marktbericht darauf hin, dass Bitcoin angesichts der heftigen Schwankungen auf den Energiemärkten eine starke Widerstandsfähigkeit zeigt. Dem Bericht zufolge fiel Bitcoin während der stärksten Flucht in sichere Anlagen kurzzeitig unter 66.000 US-Dollar, stabilisierte sich jedoch schnell wieder und zeigte im Vergleich zu einigen Aktien und traditionellen Absicherungsinstrumenten eine robustere Preisentwicklung.

Der Zufluss institutioneller Gelder bleibt eine wichtige Triebkraft für den Bitcoin-Preis. Laut Statistiken von SoSoValue verzeichnete der US-Spot-Bitcoin-ETF in der vergangenen Woche einen Nettozufluss von etwa 568 Millionen US-Dollar, nach einem Nettozufluss von 787 Millionen US-Dollar in der Vorwoche. Seit Einführung dieses Anlageprodukts beläuft sich der kumulierte Nettozufluss auf über 55 Milliarden US-Dollar. Erste vorläufige Daten zeigen, dass am Montag ein Tageszufluss von rund 57 Millionen US-Dollar verzeichnet wurde, wobei einige Emittenten noch keine vollständigen Daten veröffentlicht haben.

On-Chain- und Derivatemarkt-Indikatoren deuten ebenfalls darauf hin, dass Bitcoin nach den jüngsten heftigen Schwankungen allmählich Stabilität gewinnt. Die Blockchain-Analysefirma Glassnode stellte fest, dass die Impulsindikatoren, die ETF-Nachfrage sowie die Rentabilitätskennzahlen leichte Verbesserungen zeigen. Insgesamt bleibt der Kapitalfluss im Markt jedoch schwach, und die Aktivität spekulativer Transaktionen hat sich noch nicht auf das vorherige Niveau erholt. Die Anlegerstimmung ist weiterhin vorsichtig.

Mit dem erneuten Überschreiten der 70.000-US-Dollar-Marke zeigt sich auch eine deutliche Aufhellung der Marktstimmung. Auf der Prognoseplattform Polymarket steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Bitcoin im März 75.000 US-Dollar erreicht, schnell von etwa 34 % auf 56 %. Dieser Wandel verdeutlicht, dass mit dem Durchbruch bei der psychologisch wichtigen Marke die Erwartungen an kurzfristige Kursgewinne rasch steigen.

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