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Flow Foundation bittet ein Gericht in Seoul, die Delisting von FLOW auf den größten Kryptowährungsbörsen Südkoreas zu stoppen.
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In einer am 8. März veröffentlichten Ankündigung haben die Flow Foundation und Dapper Labs (ein venture‑gefördertes Web3-Unternehmen, das vor allem für CryptoKitties, NBA Top Shot und andere große NFT-Produkte bekannt ist) bekannt gegeben, dass sie beim Seoul Central District Court einen Antrag gestellt haben, um die geplante Beendigung des Handels mit FLOW auf Upbit, Bithumb und Coinone auszusetzen.
Am 27. Dezember erlitt Flow einen Protokoll‑Level‑Angriff, bei dem ein Angreifer etwa 3,9 Millionen doppelte Token erstellen konnte, was eine Notfall‑Pause auslöste. Erste Vorschläge zur Wiederherstellung umfassten eine vollständige Rücksetzung der Kette, was jedoch von Partnern wegen doppelter Salden und Brückenverlusten abgelehnt wurde; das Team wechselte zu einer „isolierten Wiederherstellung“, die nur die gefälschten Token zerstörte.
Obwohl letztlich keine Nutzerfonds auf den Börsen verloren gingen, standen koreanische Plattformen unter verstärkter Beobachtung. Upbit, Bithumb und Coinone kündigten am 12. Februar an, den Handel mit FLOW zum 16. März einzustellen, wobei sie den Dezember‑Protokoll‑Level‑Angriff als Grund angaben.
Allerdings haben alle großen globalen Börsen, darunter Binance, Coinbase, Kraken und HTX, den Vorfall nun unabhängig überprüft und den FLOW-Handel vollständig wieder aufgenommen, wobei Binance nach einer gemeinsamen Lösung am 6. März sogar sein Überwachungsetikett entfernte. Dies bestätigt, so die Flow Foundation und Binance selbst, dass „alle Probleme im Zusammenhang mit dem Sicherheitsvorfall gelöst wurden“.
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In Korea führte Korbit (eine der ältesten regulierten Kryptowährungsbörsen des Landes, die sich auf KRW‑Spot‑Handel für große Coins und Privatkunden konzentriert) eine eigene Überprüfung durch, entfernte am 27. Februar eine Handel‑Warnung und unterstützt weiterhin den uneingeschränkten FLOW‑Handel. Die Flow Foundation drückte ihrer koreanischen Community ihren besonderen Dank für die anhaltende Unterstützung aus:
Die Foundation erkennt die Unsicherheit an, der die koreanische Community seit Februar ausgesetzt ist, und ist dankbar für die Geduld und Unterstützung der koreanischen Inhaber während dieses Prozesses
Der Antrag bei dem Seoul Central District Court ist ein Schritt, der „die Verantwortung der Foundation widerspiegelt, sich für die koreanische Community einzusetzen, indem sie alle verfügbaren Wege nutzt“, so die Flow Foundation. Die Foundation hat auch versichert, dass sie „offen für konstruktive Gespräche mit allen Beteiligten bleibt“.
Nebenbei verfolgt die Foundation neue Listungen und erweitert die Self-Custody-Optionen für lokale Nutzer, während sie ihre DeFi-Roadmap vorantreibt, einschließlich On-Chain-Automatisierung, EVM‑ähnlicher Infrastruktur und eines verankerten Kreditprotokolls, in der Annahme, dass die langfristige Akzeptanz die kurzfristigen regulatorischen Friktionen in einem Markt überdauern wird.
Während Korea über den Listungsstatus von FLOW streitet, verhält sich das zugrunde liegende Netzwerk still und leise wie eine Top‑Consumer‑Kette. Disney, die NBA, die NFL und Ticketmaster bauen alle auf Flow auf, verteilen zusammen über 100 Millionen NFTs an mehr als 13 Millionen Fans und generieren Milliarden an Primär‑ und Sekundärverkäufen.
Da das Ökosystem von Flow weiter an Dynamik gewinnt, stellt sich für Investoren, die das koreanische Verbot-Drama beobachten, die eigentliche Frage, ob ein lokales Delisting es wirklich aus der Bahn werfen kann.

FLOWs Preistrends zeigen auf dem Tageschart nach oben. Quelle: FLOWUSD auf Tradingview
Titelbild von ChatGPT, FLOWUSD‑Chart von Tradingview
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