Bitcoin macht den ersten Schritt gegen Quantencomputer, BIP 360 tritt offiziell in die Sammlung der Protokoll-Verbesserungsvorschläge ein

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Abstract-Generierung im Gange

DeepTech TechFlow Nachrichten, 23. Februar: Laut Forbes kündigte der Bitcoin-Core-Entwickler Murch am 11. Februar an, dass BIP 360 (Pay to Merkle Root, P2MR) offiziell in den Bitcoin-Improvement-Proposal-Repository aufgenommen wurde. Dies markiert den ersten Schritt der Bitcoin-Entwicklergemeinschaft, die Quantensicherheit in die offizielle technische Roadmap zu integrieren. Der Vorschlag wurde gemeinsam von Hunter Beast, Ethan Heilman und Isabel Foxen Duke verfasst und befindet sich derzeit in der Überprüfungs- und Diskussionsphase, es wurden noch keine Protokolländerungen aktiviert.

Das Kernkonzept von BIP 360 basiert auf der Taproot-Architektur und führt einen neuen Ausgabetyp P2MR ein. Dabei wird der öffentliche Schlüssel im Merkle-Baum-Hash verborgen, um das Risiko zu eliminieren, dass der öffentliche Schlüssel langfristig auf der Blockchain sichtbar ist. Dies soll potenzielle Angriffe durch Quantencomputer abwehren, die Shor-Algorithmen nutzen, um den privaten Schlüssel aus dem öffentlichen Schlüssel abzuleiten. P2MR ist eine zusätzliche Option und ersetzt nicht das bestehende Format; Nutzer können den Zeitpunkt der Migration selbst wählen. Der Ko-Autor Heilman betonte, dass BIP 360 nur der „erste Schritt“ sei, und vollständige Quantensicherheit erfordere die Einführung post-quantischer Signaturalgorithmen als Ergänzung.

Was das Risikovolumen betrifft, so zeigte ein Bericht der Menschenrechtsstiftung im Oktober 2025, dass etwa 1,72 Millionen Bitcoin (über 115 Milliarden US-Dollar) in frühen Adressformaten gespeichert sind und einem hohen Risiko durch Quantenangriffe ausgesetzt sind. Zudem könnten 4,49 Millionen Bitcoin (etwa 300 Milliarden US-Dollar) durch Adressmigration geschützt werden. Zusammen machen diese etwa 31 % des gesamten Bitcoin-Umlaufbestands aus.

Zur Zeitplanung: Google schätzte 2025, dass die erforderliche Anzahl an Quantenbits zum Knacken der RSA-2048-Verschlüsselung von mehreren Millionen auf 900.000 reduziert wurde. Neuere Preprints schlagen sogar eine Schwelle von unter 100.000 Quantenbits vor. Der Präsident des California Institute of Technology, Thomas Rosenbaum, erwartet, dass fehlerkorrigierende Quantencomputer in fünf bis sieben Jahren erscheinen könnten. Die US-Bundesregierung fordert, die ECDSA-Verschlüsselung bis 2035 abzuschaffen, während das Verteidigungsministerium eine interne Frist für Quantenbereitschaft bis 2030 gesetzt hat.

Wenn die Bitcoin-Community sofort handelt und Einigkeit erzielt, wird die vollständige Quantensicherheits-Upgrade voraussichtlich etwa sieben Jahre dauern, inklusive BIP-Genehmigung, Code-Review, Community-Konsensbildung, Aktivierung und umfassender System- und Ökosystem-Upgrade.

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