In der heutigen Zeit, in der Investitionen zu einer wichtigen Option für den Vermögensaufbau geworden sind, wenden sich viele neuen Anlagemöglichkeiten zu, die über Aktien und Anleihen hinausgehen. Unter diesen Optionen gewinnt Commodity als Instrument zunehmend an Bedeutung, da es den Zugang zu Grundstoffmärkten bietet, die eine zentrale Rolle in der Weltwirtschaft spielen.
Dieser Artikel führt Sie durch alles, was Sie über den Handel mit Commodities wissen müssen – für Anfänger, von den Grundbegriffen, Typen, Einflussfaktoren auf die Preise bis hin zu geeigneten Handelsmethoden für verschiedene Investoren.
Verstehen Sie Commodities vollständig – Was Anfänger wissen müssen
Wenn man fragt, was ist eine Commodity, lautet die einfachste Antwort: Rohstoffe oder Grundprodukte, die zur Herstellung von Waren oder Dienstleistungen im Alltag verwendet werden. Diese Güter werden nicht nach Belieben hergestellt, sondern entstehen durch Tierhaltung, Anbau oder natürliche Extraktion.
Beispiele aus unserem Alltag sind Kupfer, Rohöl, Weizen, Kaffee, Gold, Silber und sogar verschiedene Tierarten. Was Commodities von anderen Produkten unterscheidet, ist ihre Standardisierung: Ein Unze Gold aus einer Quelle ist gleichwertig mit einer anderen, was den Austausch erleichtert.
Kategorien von Commodities – ähnlich wie Risikostufen
Trader unterscheiden Commodities meist in zwei Hauptgruppen, die unterschiedliche Preisbewegungen und Risikoprofile aufweisen:
Soft Commodities umfassen landwirtschaftliche Produkte und Tierhaltung, z.B. Kaffee, Kakao, Orangensaft, Zucker und Fleisch. Diese haben eine begrenzte Haltbarkeit und sind sehr volatil, da sie stark von Wetter und Naturereignissen beeinflusst werden, die nicht kontrollierbar sind.
Hard Commodities bestehen aus Produkten, die aus Bergbau oder natürlichen Extraktionen stammen, z.B. Rohöl, Erdgas, Kupfer, Silber, Gold und Platin. Diese Ressourcen sind begrenzt, und nach Nutzung sind sie verbraucht; sie können nicht einfach hergestellt werden.
Außerdem lassen sich Commodities nach Sektoren unterteilen: Landwirtschaft, Tierhaltung, Energie und Metalle. Vertreter dieser Sektoren werden aktiv an den Finanzmärkten gehandelt, z.B. Kaffee (COFFEE), Zucker (SUGAR), Brent-Rohöl (UKOIL), Erdgas (NATGAS), Gold (XAUUSD), Kupfer (COPPER) und Platin (XPTUSD).
Was beeinflusst die Preise von Commodities – Faktoren, die Sie verfolgen sollten
Das Verständnis, warum die Preise von Commodities schwanken, ist entscheidend für die Marktprognose. Die wichtigsten Einflussfaktoren sind:
Nachfragefaktoren: Beziehen sich auf Bevölkerungszahl, Einkommen und Konsumverhalten. In Ländern mit hohem Einkommen kaufen Verbraucher mehr Fleisch und tierische Produkte statt Getreide, was bedeutet, dass steigende Einkommen die Preise verschiedener Commodities unterschiedlich beeinflussen.
Angebotsfaktoren: Hängen von Produktionsfaktoren wie Arbeit, Kapital, Land, Wasser und Technologie ab. Investitionen in Forschung und Entwicklung verbessern die Produktionseffizienz, doch nach der Krise 2008 gingen Investitionen in die Produktionsinfrastruktur deutlich zurück.
Unsicherheiten: Wetter, Naturkatastrophen und Klimawandel wirken sich direkt auf die Ernteerträge aus und verursachen Preisschwankungen.
Rückkopplungsschleifen: Entstehen durch Investitionen und Spekulationen in Derivaten. Steigende Preise ziehen zusätzliche Investoren an, was die Preise weiter nach oben treibt. Das Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage ist eine Hauptursache für Volatilität.
5 Einstiegsmöglichkeiten für den Handel mit Commodities – Welche passt zu Ihnen?
Wer mit Commodities handeln möchte, aber nicht die physischen Güter besitzen will (z.B. kann man heute kein Rohöl zuhause lagern), hat vier Hauptwege:
Methode 1: ETF auf Commodities
Ein Commodity-ETF ist eine indirekte Investition in die Grundstoffe. Man besitzt keine physischen Güter, sondern Anteile an einem Fonds, der meist in Derivate oder Futures investiert, um die Preisentwicklung nachzubilden.
Vorteile:
Geringere Investitionskosten, z.B. kann man eine ETF-Einheit kaufen statt eines vollen Goldbarrens
Hohe Liquidität, online jederzeit handelbar
Keine Sorge um Lagerung oder zusätzliche Kosten
Methode 2: Futures-Kontrakte
Futures sind Vereinbarungen, eine Ware zu einem festgelegten Preis zu kaufen oder zu verkaufen, wobei die Lieferung oder Abrechnung am Verfallsdatum erfolgt. Besonders häufig bei Gold, Öl, Silber und Devisen.
Vorteile:
Gewinnpotenzial in beide Richtungen (steigend oder fallend)
Geringer Kapitaleinsatz durch Margin-Handel
Geeignet für Trader mit Hebelwirkung
Methode 3: Aktien von Commodity-Unternehmen
Statt die Rohstoffe direkt zu kaufen, kann man Aktien großer Unternehmen erwerben, die diese Rohstoffe fördern oder produzieren, z.B. BHP, Rio Tinto, Vale, Barrick.
Vorteile:
Risikostreuung durch Aktieninvestments
Schutz vor Inflation, da Unternehmen bei steigenden Preisen tendenziell mehr verdienen
Methode 4: CFDs auf Commodities
CFDs (Contracts for Difference) sind Derivate, die online über Broker gehandelt werden. Man besitzt kein physisches Gut, sondern einen Vertrag, dessen Wert sich an der Preisentwicklung orientiert.
Vorteile:
Gewinn in beide Richtungen (long oder short)
Kein Rollover notwendig, Positionen können über längere Zeit gehalten werden (mit Zinskosten)
24/5-Handel, flexible Zeiteinteilung
Verschiedene Commodities und sogar Aktien oder Indizes handelbar
Methode 5: Direkter Besitz von Commodities
Einige investieren in physisches Gold, z.B. durch Kauf von Barren oder Münzen, um Wert zu speichern. Diese Methode bringt jedoch geringere Renditen, da Lagerung und Versicherung Kosten verursachen.
Was ist CFD? Warum bevorzugen Trader diese Methode beim Commodity-Handel?
Wenn Sie Anfänger sind und einfach in Commodities investieren möchten, ist CFD eine gute Wahl, da es für kleine Trader geeignet ist.
CFD ermöglicht:
Hebelwirkung, mit geringem Kapitaleinsatz größere Kontrakte zu handeln, was die Gewinnchancen erhöht, aber auch das Risiko
Gewinn in beide Richtungen, je nach Marktbewegung
24-Stunden-Handel, keine Wartezeiten auf Markteröffnung
Allerdings ist das Risiko bei CFDs hoch, insbesondere bei hohem Hebel, da Verluste den Einsatz übersteigen können.
Vor- und Nachteile des Commodity-Handels – Was Sie wissen sollten
Vorteile
1. Inflationsschutz:
Gold, Silber, Öl gelten als Schutz gegen Inflation. Steigen die Preise, bewahren sie den Wert des Geldes.
2. Diversifikation:
Commodities haben eine niedrige Korrelation zu Aktien und Anleihen, was das Risiko im Portfolio reduziert.
3. Hohe Liquidität:
Preise bewegen sich oft gegenläufig zu anderen Anlageklassen, was Stabilität schafft.
4. Potenzial für hohe Renditen:
In unsicheren Zeiten können Angebot-Nachfrage-Ungleichgewichte die Preise schnell steigen lassen.
Nachteile
1. Hoher Hebel:
Der Handel mit Commodities ist oft mit höherem Hebel verbunden, was das Risiko von Totalverlusten erhöht.
2. Hohe Volatilität:
Preise schwanken 2-4 Mal stärker als Aktien, was für manche Anleger zu stressig sein kann.
3. Gegenläufigkeit zu Aktien:
Bei Börsencrashs steigen Commodities oft, was für Besitzer vorteilhaft, für Aktieninvestoren nachteilig ist.
4. Umweltbelastung:
Investitionen in landwirtschaftliche Produkte, Tierhaltung und Öl können negative Umweltauswirkungen haben.
Kosten richtig kalkulieren – Verluste durch Gebühren vermeiden
Viele unterschätzen die Kosten beim Handel: Der tatsächliche Gewinn ist nicht nur die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis, sondern muss um Gebühren reduziert werden.
Drei Kostenarten:
1. Spread:
Differenz zwischen Bid- und Ask-Preis. Beispiel: Gold bei 1.949,02 (Bid) und 1.949,47 (Ask), Spread 0,45. Um profitabel zu sein, muss der Kurs über den Spread hinaus steigen.
2. Swap (Übernacht-Gebühr):
Beim Halten über Nacht berechnet der Broker eine Zinsgebühr, meist pro Tag um 23:59 Uhr.
3. Kommission:
Einige Broker erheben eine Gebühr beim Eröffnen oder Schließen einer Position.
Für Einsteiger empfiehlt sich ein kostenloses Demokonto bei Mitrade mit 50.000 USD virtuellem Guthaben, um risikofrei zu üben. Zudem gibt es Boni und keine Kommission für Neukunden.
Handelszeiten für Commodities – Wann ist die beste Zeit?
Commodities werden nicht 24/7 gehandelt. Die Öffnungszeiten variieren je nach Produkt.
Beispielzeiten (nach thailändischer Zeit) für Hauptprodukte bei Mitrade:
Produkt
Name
Öffnung
Schließung
XAUUSD
Gold
Montag 06:00 / Dienstag-Freitag 00:00
Montag 05:00 / Dienstag-Freitag 24:00
XAGUSD
Silber
Montag 06:00 / Dienstag-Freitag 00:00
Montag 05:00 / Dienstag-Freitag 24:00
USOIL
Rohöl WTI
Montag 06:00 / Dienstag-Freitag 00:00
Montag 05:00 / Dienstag-Freitag 24:00
UKOIL
Brent
Montag 06:00 / Dienstag-Freitag 00:00
Montag 05:00 / Dienstag-Freitag 24:00
NATGAS
Erdgas
Montag 06:00 / Dienstag-Freitag 00:00
Montag 05:00 / Dienstag-Freitag 24:00
COPPER
Kupfer
Montag 08:00 / Dienstag-Freitag 00:00
Montag 02:00 / Dienstag-Freitag 24:00
COFFEE
Kaffee
Montag 16:15 / Dienstag-Freitag 00:00
Montag 01:30 / Dienstag-Freitag 24:00
SUGAR
Zucker
Montag 15:30 / Dienstag-Freitag 00:00
Montag 01:00 / Dienstag-Freitag 24:00
Die stärksten Handelszeiten sind meist während des Nordamerikanischen Tages, wenn die Spreads schmal sind und die Liquidität hoch.
Fazit: Commodities sind eine Investition, die Sie nicht ignorieren sollten
Commodity sind Grundstoffe, die eine zentrale Rolle in der Weltwirtschaft und in privaten Portfolios spielen. Trotz hoher Risiken bieten sie die Chance auf enorme Renditen, vor allem wenn man die Märkte versteht.
Wichtig ist, die passende Handelsmethode entsprechend Ihrer finanziellen Situation und Risikobereitschaft zu wählen. Ob ETF, Futures, CFDs oder Aktien – Commodities sollten nur ein Teil Ihres Portfolios sein, nicht der Hauptbestandteil.
Weiterbildung, Übung im Demokonto und gutes Risikomanagement machen Sie bereit für den Einstieg in die Welt des Commodity-Handels.
Original anzeigen
Diese Seite kann Inhalte Dritter enthalten, die ausschließlich zu Informationszwecken bereitgestellt werden (keine Zusicherungen oder Garantien), und sie sind nicht als Billigung der darin geäußerten Ansichten durch Gate oder als finanzielle bzw. fachliche Beratung zu verstehen. Weitere Informationen finden Sie im Haftungsausschluss.
Commodity ist die Grundware, die die Finanzwelt antreibt - Das Wissenszentrum für Anfänger
In der heutigen Zeit, in der Investitionen zu einer wichtigen Option für den Vermögensaufbau geworden sind, wenden sich viele neuen Anlagemöglichkeiten zu, die über Aktien und Anleihen hinausgehen. Unter diesen Optionen gewinnt Commodity als Instrument zunehmend an Bedeutung, da es den Zugang zu Grundstoffmärkten bietet, die eine zentrale Rolle in der Weltwirtschaft spielen.
Dieser Artikel führt Sie durch alles, was Sie über den Handel mit Commodities wissen müssen – für Anfänger, von den Grundbegriffen, Typen, Einflussfaktoren auf die Preise bis hin zu geeigneten Handelsmethoden für verschiedene Investoren.
Verstehen Sie Commodities vollständig – Was Anfänger wissen müssen
Wenn man fragt, was ist eine Commodity, lautet die einfachste Antwort: Rohstoffe oder Grundprodukte, die zur Herstellung von Waren oder Dienstleistungen im Alltag verwendet werden. Diese Güter werden nicht nach Belieben hergestellt, sondern entstehen durch Tierhaltung, Anbau oder natürliche Extraktion.
Beispiele aus unserem Alltag sind Kupfer, Rohöl, Weizen, Kaffee, Gold, Silber und sogar verschiedene Tierarten. Was Commodities von anderen Produkten unterscheidet, ist ihre Standardisierung: Ein Unze Gold aus einer Quelle ist gleichwertig mit einer anderen, was den Austausch erleichtert.
Kategorien von Commodities – ähnlich wie Risikostufen
Trader unterscheiden Commodities meist in zwei Hauptgruppen, die unterschiedliche Preisbewegungen und Risikoprofile aufweisen:
Soft Commodities umfassen landwirtschaftliche Produkte und Tierhaltung, z.B. Kaffee, Kakao, Orangensaft, Zucker und Fleisch. Diese haben eine begrenzte Haltbarkeit und sind sehr volatil, da sie stark von Wetter und Naturereignissen beeinflusst werden, die nicht kontrollierbar sind.
Hard Commodities bestehen aus Produkten, die aus Bergbau oder natürlichen Extraktionen stammen, z.B. Rohöl, Erdgas, Kupfer, Silber, Gold und Platin. Diese Ressourcen sind begrenzt, und nach Nutzung sind sie verbraucht; sie können nicht einfach hergestellt werden.
Außerdem lassen sich Commodities nach Sektoren unterteilen: Landwirtschaft, Tierhaltung, Energie und Metalle. Vertreter dieser Sektoren werden aktiv an den Finanzmärkten gehandelt, z.B. Kaffee (COFFEE), Zucker (SUGAR), Brent-Rohöl (UKOIL), Erdgas (NATGAS), Gold (XAUUSD), Kupfer (COPPER) und Platin (XPTUSD).
Was beeinflusst die Preise von Commodities – Faktoren, die Sie verfolgen sollten
Das Verständnis, warum die Preise von Commodities schwanken, ist entscheidend für die Marktprognose. Die wichtigsten Einflussfaktoren sind:
Nachfragefaktoren: Beziehen sich auf Bevölkerungszahl, Einkommen und Konsumverhalten. In Ländern mit hohem Einkommen kaufen Verbraucher mehr Fleisch und tierische Produkte statt Getreide, was bedeutet, dass steigende Einkommen die Preise verschiedener Commodities unterschiedlich beeinflussen.
Angebotsfaktoren: Hängen von Produktionsfaktoren wie Arbeit, Kapital, Land, Wasser und Technologie ab. Investitionen in Forschung und Entwicklung verbessern die Produktionseffizienz, doch nach der Krise 2008 gingen Investitionen in die Produktionsinfrastruktur deutlich zurück.
Unsicherheiten: Wetter, Naturkatastrophen und Klimawandel wirken sich direkt auf die Ernteerträge aus und verursachen Preisschwankungen.
Rückkopplungsschleifen: Entstehen durch Investitionen und Spekulationen in Derivaten. Steigende Preise ziehen zusätzliche Investoren an, was die Preise weiter nach oben treibt. Das Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage ist eine Hauptursache für Volatilität.
5 Einstiegsmöglichkeiten für den Handel mit Commodities – Welche passt zu Ihnen?
Wer mit Commodities handeln möchte, aber nicht die physischen Güter besitzen will (z.B. kann man heute kein Rohöl zuhause lagern), hat vier Hauptwege:
Methode 1: ETF auf Commodities
Ein Commodity-ETF ist eine indirekte Investition in die Grundstoffe. Man besitzt keine physischen Güter, sondern Anteile an einem Fonds, der meist in Derivate oder Futures investiert, um die Preisentwicklung nachzubilden.
Vorteile:
Methode 2: Futures-Kontrakte
Futures sind Vereinbarungen, eine Ware zu einem festgelegten Preis zu kaufen oder zu verkaufen, wobei die Lieferung oder Abrechnung am Verfallsdatum erfolgt. Besonders häufig bei Gold, Öl, Silber und Devisen.
Vorteile:
Methode 3: Aktien von Commodity-Unternehmen
Statt die Rohstoffe direkt zu kaufen, kann man Aktien großer Unternehmen erwerben, die diese Rohstoffe fördern oder produzieren, z.B. BHP, Rio Tinto, Vale, Barrick.
Vorteile:
Methode 4: CFDs auf Commodities
CFDs (Contracts for Difference) sind Derivate, die online über Broker gehandelt werden. Man besitzt kein physisches Gut, sondern einen Vertrag, dessen Wert sich an der Preisentwicklung orientiert.
Vorteile:
Methode 5: Direkter Besitz von Commodities
Einige investieren in physisches Gold, z.B. durch Kauf von Barren oder Münzen, um Wert zu speichern. Diese Methode bringt jedoch geringere Renditen, da Lagerung und Versicherung Kosten verursachen.
Was ist CFD? Warum bevorzugen Trader diese Methode beim Commodity-Handel?
Wenn Sie Anfänger sind und einfach in Commodities investieren möchten, ist CFD eine gute Wahl, da es für kleine Trader geeignet ist.
CFD ermöglicht:
Allerdings ist das Risiko bei CFDs hoch, insbesondere bei hohem Hebel, da Verluste den Einsatz übersteigen können.
Vor- und Nachteile des Commodity-Handels – Was Sie wissen sollten
Vorteile
1. Inflationsschutz:
Gold, Silber, Öl gelten als Schutz gegen Inflation. Steigen die Preise, bewahren sie den Wert des Geldes.
2. Diversifikation:
Commodities haben eine niedrige Korrelation zu Aktien und Anleihen, was das Risiko im Portfolio reduziert.
3. Hohe Liquidität:
Preise bewegen sich oft gegenläufig zu anderen Anlageklassen, was Stabilität schafft.
4. Potenzial für hohe Renditen:
In unsicheren Zeiten können Angebot-Nachfrage-Ungleichgewichte die Preise schnell steigen lassen.
Nachteile
1. Hoher Hebel:
Der Handel mit Commodities ist oft mit höherem Hebel verbunden, was das Risiko von Totalverlusten erhöht.
2. Hohe Volatilität:
Preise schwanken 2-4 Mal stärker als Aktien, was für manche Anleger zu stressig sein kann.
3. Gegenläufigkeit zu Aktien:
Bei Börsencrashs steigen Commodities oft, was für Besitzer vorteilhaft, für Aktieninvestoren nachteilig ist.
4. Umweltbelastung:
Investitionen in landwirtschaftliche Produkte, Tierhaltung und Öl können negative Umweltauswirkungen haben.
Kosten richtig kalkulieren – Verluste durch Gebühren vermeiden
Viele unterschätzen die Kosten beim Handel: Der tatsächliche Gewinn ist nicht nur die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis, sondern muss um Gebühren reduziert werden.
Drei Kostenarten:
1. Spread:
Differenz zwischen Bid- und Ask-Preis. Beispiel: Gold bei 1.949,02 (Bid) und 1.949,47 (Ask), Spread 0,45. Um profitabel zu sein, muss der Kurs über den Spread hinaus steigen.
2. Swap (Übernacht-Gebühr):
Beim Halten über Nacht berechnet der Broker eine Zinsgebühr, meist pro Tag um 23:59 Uhr.
3. Kommission:
Einige Broker erheben eine Gebühr beim Eröffnen oder Schließen einer Position.
Die korrekte Gewinnformel lautet: Gewinn/Verlust = (Schlusskurs - Eröffnungskurs) × Menge – Spread – Swap – Kommission
Für Einsteiger empfiehlt sich ein kostenloses Demokonto bei Mitrade mit 50.000 USD virtuellem Guthaben, um risikofrei zu üben. Zudem gibt es Boni und keine Kommission für Neukunden.
Handelszeiten für Commodities – Wann ist die beste Zeit?
Commodities werden nicht 24/7 gehandelt. Die Öffnungszeiten variieren je nach Produkt.
Beispielzeiten (nach thailändischer Zeit) für Hauptprodukte bei Mitrade:
Die stärksten Handelszeiten sind meist während des Nordamerikanischen Tages, wenn die Spreads schmal sind und die Liquidität hoch.
Fazit: Commodities sind eine Investition, die Sie nicht ignorieren sollten
Commodity sind Grundstoffe, die eine zentrale Rolle in der Weltwirtschaft und in privaten Portfolios spielen. Trotz hoher Risiken bieten sie die Chance auf enorme Renditen, vor allem wenn man die Märkte versteht.
Wichtig ist, die passende Handelsmethode entsprechend Ihrer finanziellen Situation und Risikobereitschaft zu wählen. Ob ETF, Futures, CFDs oder Aktien – Commodities sollten nur ein Teil Ihres Portfolios sein, nicht der Hauptbestandteil.
Weiterbildung, Übung im Demokonto und gutes Risikomanagement machen Sie bereit für den Einstieg in die Welt des Commodity-Handels.