Patrick Gruhn, der ehemalige Leiter von FTX Europe, hat Schlagzeilen gemacht, indem er eine historische Goldtaschenuhr zu einem beispiellosen Preis erwarb. Der Auktionspreis von fast 1,5 Millionen US-Dollar stellt laut Berichten der Wall Street Journal den höchsten Betrag dar, der jemals für Titanic-Memorabilien ausgegeben wurde. Das Zeitstück trägt eine bemerkenswerte Geschichte, da es aus dem Körper von John Jacob Astor IV geborgen wurde, einem der wohlhabendsten Passagiere der Titanic.
Die Geschichte hinter den verlorenen Schätzen der Titanic
Die Golduhr gehörte Astor, einem amerikanischen Geschäftsmagnaten, der bei der verhängnisvollen Reise an Bord war. Nach seiner europäischen Hochzeitsreise mit seiner schwangeren Frau Madeleine Astor stand Astor vor einer tragischen Entscheidung, als die Titanic 1912 einen Eisberg rammte. Die Schiffsoffiziere verhinderten, dass er ein Rettungsboot bestieg, und setzten das Protokoll „Frauen und Kinder zuerst“ durch. Als Astors Leiche später im Ozean entdeckt wurde, wurden seine persönlichen Gegenstände mit ihm geborgen – darunter die 14-karätige Goldtaschenuhr, Diamantmanschettenknöpfe, ein Diamantring und ein Goldstift.
Patrick Gruhns neues Kapitel jenseits von FTX
Gruhn kaufte die Uhr mit Erlösen aus früheren Geschäftsverkäufen und beabsichtigte, sie seiner Frau Maren Gruhn zu schenken. Das Paar plant, das historische Zeitstück in Museen auszustellen, damit die Öffentlichkeit es bewundern kann. Gruhn betonte, dass er die Anschaffung unabhängig finanziert habe und vor dem Zusammenbruch der Börse im November 2022 keine Kenntnis von Betrug bei FTX gehabt habe.
Nach den Insolvenzverfahren von FTX Europe, bei denen im Jahr 2023 über 323,5 Millionen US-Dollar von europäischen Führungskräften zurückgefordert wurden, verhandelte Gruhn eine Vergleichsvereinbarung und kaufte die europäischen Vermögenswerte von FTX für etwa 33 Millionen US-Dollar zurück. Seit seinem Ausstieg aus der Krypto-Börsenbranche ist Gruhn nach Oregon gezogen, wo er ein deutsches katholisches Fernsehsendernetz betreibt und an einer neuen Kryptowährungs-Derivateplattform für den europäischen Markt arbeitet.
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Patrick Gruhn setzt Auktionsrekord mit dem Kauf einer Titanic-Golduhr im Wert von 1,5 Millionen US-Dollar
Patrick Gruhn, der ehemalige Leiter von FTX Europe, hat Schlagzeilen gemacht, indem er eine historische Goldtaschenuhr zu einem beispiellosen Preis erwarb. Der Auktionspreis von fast 1,5 Millionen US-Dollar stellt laut Berichten der Wall Street Journal den höchsten Betrag dar, der jemals für Titanic-Memorabilien ausgegeben wurde. Das Zeitstück trägt eine bemerkenswerte Geschichte, da es aus dem Körper von John Jacob Astor IV geborgen wurde, einem der wohlhabendsten Passagiere der Titanic.
Die Geschichte hinter den verlorenen Schätzen der Titanic
Die Golduhr gehörte Astor, einem amerikanischen Geschäftsmagnaten, der bei der verhängnisvollen Reise an Bord war. Nach seiner europäischen Hochzeitsreise mit seiner schwangeren Frau Madeleine Astor stand Astor vor einer tragischen Entscheidung, als die Titanic 1912 einen Eisberg rammte. Die Schiffsoffiziere verhinderten, dass er ein Rettungsboot bestieg, und setzten das Protokoll „Frauen und Kinder zuerst“ durch. Als Astors Leiche später im Ozean entdeckt wurde, wurden seine persönlichen Gegenstände mit ihm geborgen – darunter die 14-karätige Goldtaschenuhr, Diamantmanschettenknöpfe, ein Diamantring und ein Goldstift.
Patrick Gruhns neues Kapitel jenseits von FTX
Gruhn kaufte die Uhr mit Erlösen aus früheren Geschäftsverkäufen und beabsichtigte, sie seiner Frau Maren Gruhn zu schenken. Das Paar plant, das historische Zeitstück in Museen auszustellen, damit die Öffentlichkeit es bewundern kann. Gruhn betonte, dass er die Anschaffung unabhängig finanziert habe und vor dem Zusammenbruch der Börse im November 2022 keine Kenntnis von Betrug bei FTX gehabt habe.
Nach den Insolvenzverfahren von FTX Europe, bei denen im Jahr 2023 über 323,5 Millionen US-Dollar von europäischen Führungskräften zurückgefordert wurden, verhandelte Gruhn eine Vergleichsvereinbarung und kaufte die europäischen Vermögenswerte von FTX für etwa 33 Millionen US-Dollar zurück. Seit seinem Ausstieg aus der Krypto-Börsenbranche ist Gruhn nach Oregon gezogen, wo er ein deutsches katholisches Fernsehsendernetz betreibt und an einer neuen Kryptowährungs-Derivateplattform für den europäischen Markt arbeitet.