Elliott erhöht Einsatz bei Toyota(TM.US) 35-Milliarden-Dollar-Privatisierung, Angebotsfrist verlängert, Kampf um Einfluss intensiviert

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Toyota Motor Corporation (TM.US) hat die Frist für die Annahme seines wichtigsten Delisting-Angebots verlängert. Dies zeigt, dass der japanische Industriegigant trotz des starken Widerstands des aggressiven Investmentfonds Elliott Investment Management noch Zeit benötigt, um mehr Anteilseigner zu gewinnen. Laut Bekanntmachung wurde das neue Enddatum auf den 2. März festgelegt, der Angebotspreis bleibt unverändert und die ursprüngliche Frist war für diesen Donnerstag geplant.

Diese Verlängerung markiert eine weitere Eskalation des hochkarätigen Konflikts zwischen Toyota und Elliott und bedeutet gleichzeitig, dass der aggressive Investmentfonds noch die Chance hat, den Deal zu kippen, den er für stark unterbewertet hält. Obwohl die Verlängerung Toyota die Möglichkeit gibt, mehr Investoren zu überzeugen, bleibt auch Spielraum für den Kurs, über das Angebot hinaus zu steigen. Dies könnte Toyota dazu zwingen, den Aufpreis zu erhöhen, um den Deal zu sichern.

Das Privatisierungsangebot ist seit seiner Ankündigung umstritten. Im Juni letzten Jahres bot Toyota zunächst 16.300 Yen pro Aktie, was starke Reaktionen bei Investoren und Analysten hervorrief. Es wurde kritisiert, dass das Angebot versuche, Aktionäre mit einem „Bodenpreis“ zum Verkauf zu zwingen. Unter dem Druck von Elliott erhöhte Toyota das Angebot auf 18.800 Yen pro Aktie, was die Gesamtbewertung von Toyota Industries auf 6,1 Billionen Yen brachte, aber immer noch unter dem aktuellen Marktwert lag. Die Beruhigung der Investoren blieb daher gering.

Die Aktie von Toyota Industries drehte den Abwärtstrend und stieg im Tagesverlauf um 1,7 % auf 20.000 Yen.

Laut Plan belaufen sich die Gesamtkosten für die Privatisierung von Toyota auf 5,4 Billionen Yen, wobei allein der Erwerb von Toyota Industries 4,3 Billionen Yen erfordert.

Elliott, der vehementeste Gegner des Deals, schlug ein alternatives Konzept vor. Es sieht vor, Toyota Industries durch die Auflösung von Querverflechtungen, Geschäftsintegrierung, Optimierung der Kapitalallokation und Governance-Reformen bis 2028 auf einen Wert von über 40.000 Yen pro Aktie zu bringen.

Toyota Industries ist einer der weltweit größten Gabelstaplerhersteller. Das Unternehmen wurde von Sakichi Toyoda, dem Gründer der Toyota-Gruppe, gegründet, um seine automatische Webmaschine zu kommerzialisieren. Sein Sohn Kiichiro Toyoda gründete später Toyota Motor, heute der weltweit größte Automobilhersteller. Der Enkel von Kiichiro, Akio Toyoda, leitete Toyota Motor 14 Jahre lang und trat 2023 als CEO zurück, um den Vorsitz zu übernehmen.

Mit der Expansion von Toyota wird das Querverflechtungsnetz innerhalb des Konzerns immer komplexer. Die japanische Regierung hat in den letzten Jahren wiederholt Druck ausgeübt, solche Strukturen aufzulösen, um die Unternehmensführung zu verbessern, die Transparenz zu erhöhen und die Rendite für Aktionäre zu steigern.

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