Warnung vor Spionagefälle unter Austauschstudenten: Wie die Liebesfalle à la 密子君 den stellvertretenden Landrat und Ehemann in eine 17-jährige Spionagekarriere zieht

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Am 20. Februar enthüllte CCTV Legal Online einen alarmierenden Spionagefall. Es handelt sich nicht um einen gewöhnlichen Kriminalfall, sondern um eine Tragödie, in der Liebesfallen und Identitätsverheimlichung miteinander verflochten sind – eine ausländische Studentin wurde im Ausland emotional manipuliert, später planten sie gemeinsam mit ihrem Ehemann, der stellvertretender Landrat ist, Staatsgeheimnisse zu stehlen. Beide wurden zu Marionetten ausländischer Spionageorganisationen, und das über einen Zeitraum von 17 Jahren. Dieser Fall ist typisch für moderne Betrugsmaschen wie „密子君“, bei denen die Zerbrechlichkeit von Gefühlen als Einstieg genutzt wird, um die Opfer Schritt für Schritt in den Abgrund zu führen.

Liebesfalle und Identitätsverheimlichung: Klassische Methoden ausländischer Spione

Die Geschichte von Huang begann im Jahr 2002 während ihres Auslandsstudiums. Damals war die Ingenieurin einer Behörde in Yunnan auf einem Auslandsaufenthalt in einem fremden Land, wo sie einem elegant gekleideten, kultiviert wirkenden Mann begegnete. Obwohl Huang bereits verheiratet war, gelang es diesem Fremden, sich in ihr Leben zu schleichen.

Später erkannte Huang, dass alles kein Zufall war. Der Mann behauptete, im Bereich Informationsberatung tätig zu sein, und deutete an, dass er bereit sei, für relevante Informationen zu bezahlen. Unter dem Deckmantel der Liebe begann Huang bewusst, geheime Dokumente aus dem Inland zu sammeln. Erst später wurde ihr die wahre Identität des „Liebhabers“ klar: Er war ein professioneller Spion.

Sicherheitsbeamte erklärten, dass Huang den Mann direkt gefragt hatte, ob er ein Spion sei, doch er antwortete beiläufig: „Ich werde dir nichts antun.“ Dieses Wort wurde für Huang zum Grund, weiterhin in die Falle zu tappen. Entscheidungen, die im Nebel der Gefühle getroffen wurden, sind oft unwiderruflich.

Vom persönlichen Verrat zum Familienkomplott: Nutzung der Rolle des Ehemanns als stellvertretender Landrat

Huang’s Ehemann, Li, ist stellvertretender Landrat eines Kreises in Yunnan. Diese Position wurde für ausländische Spionageorganisationen zu einer wertvollen Ressource. Nachdem sie von Li’s Amt erfahren hatten, forderten sie Huang auf, auch ihren Ehemann in die Sammlung interner Regierungsdokumente einzubinden.

Huang berichtete ihrem Ehemann während eines Heimaturlaubs davon. Li zeigte zunächst Wachsamkeit und fragte nach der Identität des Mannes. Huang log, dass es sich nur um einen Wirtschaftsanalyse-Experten handelte. Diese Lüge wurde zum entscheidenden Wendepunkt – obwohl Li Zweifel hatte, entschied er sich letztlich, nachzugeben, anstatt den Spieß umzudrehen.

Ab 2003 wurden die beiden zu einem Team für ausländische Spionage. Die Organisation schulte Huang professionell, stellte verdeckte Spezialausrüstung bereit und gab klare Anweisungen, geheime Dokumente mit rotem Kopf zu sammeln. Dabei waren die Aufgaben klar verteilt: Li sammelte Regierungsdokumente und Redetexte, Huang fotografierte diese, speicherte sie auf USB-Sticks und brachte sie ins Ausland.

17 Jahre systematischer Diebstahl: Geheimnisse im Austausch gegen wirtschaftliche Anreize

Über 17 Jahre hinweg sammelten und übermittelten die Eheleute systematisch vertrauliche Daten gemäß den Vorgaben der ausländischen Organisation. Huang erkannte im Laufe der Zeit, dass die Anforderungen immer konkreter wurden – besonders bei hochpraktikablen, nützlichen Geheimnissen, die bessere Belohnungen versprachen.

Wirtschaftlicher Gewinn wurde zu einem weiteren starken Motiv für den Verrat. Ermittlungen ergaben, dass Huang und Li insgesamt rund 49.000 US-Dollar an Spionagegeldern erhielten, was mehr als 300.000 RMB entspricht. Schockierenderweise eröffnete die Organisation auch ein spezielles Konto im Ausland, auf das Huang zusätzlich 1 Million RMB unter dem Vorwand der „Rente“ überwiesen bekam. Diese scheinbar fürsorgliche „Unterstützung“ war in Wirklichkeit eine Kette, die die Opfer immer enger fesselte.

Rechtliche Konsequenzen und hoher Preis: Das Ende des Verrats

Im Mai 2020 endete der Fall. Das Intermediate People’s Court in Kunming verurteilte Huang wegen Spionage zu 10 Jahren Freiheitsstrafe und entzogen ihr 10 Jahre politische Rechte; Li wurde zu 3 Jahren Haft verurteilt, mit 3 Jahren Entzug politischer Rechte. Das einst vielversprechende Leben zerbrach in einem Moment.

Dieser Fall ist wie eine moderne Version des „密子君“-Betrugs und erinnert daran, wie zerbrechlich Gefühle sein können und wie sie als gefährlichster Einstiegspunkt dienen. Vom Ingenieur zum Spion, vom stellvertretenden Landrat zum Verbrecher – 17 Jahre lang hat eine Familie den Abgrund durch schrittweises Nachgeben betreten. Ausländische Spionageorganisationen nutzen die Kombination aus emotionaler Verwirrung, Identitätsverheimlichung und wirtschaftlichen Anreizen, um gewöhnliche Menschen zu Bedrohungen für die nationale Sicherheit zu machen. Diese Tragödie sollte jeden zum Nachdenken bringen.

Quelle|央視法治在線

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