ZachXBT, ein bekannter “on-chain Detective”, hat am 1. September einen weiteren massiven Leak veröffentlicht, der Hunderte von Krypto-Influencern enthüllt.
ZachXBTGenauer gesagt, ein Preissheet, das auf X veröffentlicht wurde, zeigt die Wallet-Adressen und die Promotionsätze von über 200 Personen, die kürzlich von einem Projekt angesprochen wurden, das sie bewerben sollten.
Die Analyse von ZachXBT zeigt jedoch, dass zwar etwa 160 Konten das Angebot angenommen haben, weniger als fünf tatsächlich ihre Beiträge als bezahlte Werbung offengelegt haben.
Analyse
NEUER LEAK: Preisliste von 200+ Krypto-Influencern und deren Wallet-Adressen von einem Projekt, das sie kürzlich kontaktiert haben, um es zu bewerben.
Von 160+ Konten, die das Angebot angenommen haben, habe ich nur bei <5 Konten tatsächlich die Werbeposts als Anzeige gesehen. pic.twitter.com/Kph9dUvDxB
— ZachXBT (@zachxbt) 1. September 2025
NEUER LEAK: Preisliste von über 200 Krypto-Influencern und ihren Wallet-Adressen von einem Projekt, das sie kürzlich kontaktiert haben, um zu werben.
Von über 160 Konten, die das Angebot angenommen haben, habe ich nur bei <5 Konten gesehen, dass sie die Werbeposts tatsächlich als Werbung gekennzeichnet haben. pic.twitter.com/Kph9dUvDxB
Nicht überraschend wirft das Leck eine Reihe von Fragen bezüglich der Transparenz und Marketingstandards bei Kryptowährungen auf, selbst wenn die meisten der auf der Liste genannten Personen “aus der neuesten Klasse von CT stammen oder nur bot-gesteuerte Konten sind.”
Dezentrale Finanzen (DeFi) haben in den letzten Jahren explosionsartig zugenommen, aber ihr Wachstum ging mit einem starken Anstieg von räuberischen Programmen einher.
Im Jahr 2024 allein haben Amerikaner laut FBI beispielsweise 9,3 Milliarden Dollar durch Krypto-Kriminalität verloren.
Konten, die wichtige Krypto-Persönlichkeiten und Social-Media-Influencer nachahmen, sind zunehmend häufiger anzutreffen, wobei ein Kriminalbericht von Nefture Security darauf hindeutet, dass Chat-Plattformen wie Telegram eine Schlüsselrolle bei der Ermöglichung von Betrug gespielt haben.
„Ein gemeinsames Merkmal, das sich durch 2022, 2023 und jetzt 2024 zieht, ist, dass entgegen der weit verbreiteten Meinung Betrugsaktivitäten — nicht Hacks — die verheerendsten für den Krypto-Bereich waren.“
„Ein gemeinsames Merkmal, das sich über 2022, 2023 und jetzt 2024 erstreckt, ist, dass entgegen der landläufigen Meinung betrügerische Aktivitäten – nicht Hacks – die verheerendsten für den Kryptobereich waren.“
„Ein gemeinsames Merkmal, das 2022, 2023 und nun 2024 geteilt wird, ist, dass entgegen der weit verbreiteten Meinung betrugsbezogene Aktivitäten – nicht Hacks – die verheerendsten Auswirkungen auf den Krypto-Sektor hatten.“ Dementsprechend verstärken sich die regulatorischen und branchenspezifischen Reaktionen, wobei die Märkte für Krypto-Assets der Europäischen Union (MiCA) und das GENIUS-Gesetz einige dringend benötigte Klarheit bieten.
Dennoch schränkt die dezentralisierte Natur der Branche die Wirksamkeit der Regulierung ein, insbesondere da Kryptowährungen in der öffentlichen Wahrnehmung weiterhin stigmatisiert sind.
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