Trotz des erneuten Drucks auf das makroökonomische Umfeld zeigt der Bitcoin-Markt weiterhin eine gewisse strukturelle Widerstandsfähigkeit. Im Januar 2026 beobachten wir anhand der Buchhaltungsdaten, dass der Kryptomarkt weiterhin klassische Akkumulationssignale aussendet. Was die Marktstimmung betrifft, so hat der Angst- und Gier-Index für Kryptowährungen seit Ende November 2025 etwa 30 Punkte zurückgewonnen und befindet sich nun im neutralen Bereich, während die gesamte Marktkapitalisierung von Kryptowährungen langfristig stabil bei etwa 3 Billionen US-Dollar bleibt, was auf keine deutlichen Abzugserscheinungen der Gelder hindeutet.
Insgesamt schwankt Bitcoin (BTC) in den letzten Wochen konstant um die 90.000 US-Dollar, was auf den Aufbau einer potenziellen Bodenbildung hindeutet. Historisch gesehen ist der Januar oft eine Phase, in der Bitcoin sich relativ stark zeigt, was den Markt auch Spielraum für eine mögliche Überwindung der 100.000-US-Dollar-Marke lässt. Allerdings bringen neue makroökonomische Störungen Unsicherheiten in diese Einschätzung.
Als Hintergrund: Trump kündigte an, für Länder, die Handel mit dem Iran treiben, eine Zollerhöhung von 25 % zu erheben, die sofort in Kraft trat. Nach Bekanntgabe der Nachricht schloss Bitcoin bei 92.000 US-Dollar, was einem Anstieg von etwa 1,2 % am Tag entspricht. Die Preise schwankten nicht stark, und die Marktreaktion war vergleichsweise zurückhaltend. Einige Investoren interpretieren dieses Verhalten dahingehend, dass sich der Markt allmählich an die Zollpolitik gewöhnt hat und die Widerstandsfähigkeit von Bitcoin gegenüber Schocks gestiegen ist.
Dennoch erfordert eine weitergehende Analyse Vorsicht. Daten zeigen, dass China der größte Handelspartner des Iran ist, mit etwa 30 % des Außenhandelsvolumens, was die potenziellen externen Auswirkungen dieser Zollpolitik nicht ignorieren lässt. Aus on-chain-Sicht deuten die von Glassnode bereitgestellten Daten darauf hin, dass das Verhalten der langfristigen Bitcoin-Halter (LTH) derzeit eher in der Phase „hohe Unsicherheit“ liegt, was in der Vergangenheit oft in einer frühen Phase tieferer Korrekturen auftrat.
Die kurzfristige wichtige Unterstützung für Bitcoin liegt weiterhin bei etwa 80.000 US-Dollar und überschneidet sich stark mit den durchschnittlichen Kosten der ETF-Halter. Angesichts der fragilen Positionsstrukturen und der wieder auflebenden Zollthematik steigt das Risiko für Preisschwankungen bei Bitcoin. Für Investoren, die die Entwicklung von Bitcoin im Jahr 2026, die Auswirkungen der Zollpolitik auf Bitcoin sowie makroökonomische Risiken beobachten, ist derzeit eine vorsichtige Haltung ratsam.
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