Ethereum-Preisprognose: Abnehmende Großwale und ETF-Abflüsse verstärken Abwärtsrisiken, ETH könnte auf 2600 USD fallen

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Der Ethereum-Preis bleibt in letzter Zeit unter Druck. Vor dem Hintergrund von Whales-Verkäufen und Kapitalabflüssen senden die technischen Muster ein bärisches Signal aus. Insgesamt bewegt sich ETH seit mehreren Monaten innerhalb einer symmetrischen Dreiecksformation, wobei der Preis bisher keine nachhaltige Erholung zeigt, was die Marktteilnehmer beunruhigt und Sorgen über weitere Abwärtsbewegungen schürt.

Daten zeigen, dass der Ethereum-Preis in der vergangenen Woche um etwa 2,5 % gefallen ist und vom Höchststand dieses Monats um mehr als 5 % zurückgefallen ist. Derzeit schwankt er bei etwa 3100 US-Dollar, was einem Rückgang von fast 40 % im Vergleich zum Allzeithoch entspricht. Betrachtet man die Kapitalstruktur, stammen die Verkaufsdruck hauptsächlich von hochvermögenden Adressen. Santiment-Daten deuten darauf hin, dass seit Mitte Dezember letzten Jahres die Anzahl der Adressen mit 10.000 bis 1 Million ETH kontinuierlich abnimmt, was auf systematisches Reduzieren der Bestände durch Whales hindeutet. Solche Verhaltensweisen verstärken oft die Marktstimmungsschwankungen und setzen kleine und mittlere Investoren psychologisch unter Druck.

Auch auf institutioneller Ebene zeigt sich eine schwache Tendenz. In den letzten Handelstagen verzeichnete der US-Spot-ETH-ETF deutliche Kapitalabflüsse, die sich auf mehrere Hundert Millionen US-Dollar summieren, was auf eine kurzfristige Risikoaversion der Institutionen hinweist. In diesem Umfeld tendieren Privatanleger dazu, abzuwarten, was die Liquidität am Markt ebenfalls verringert.

Auf der On-Chain-Basis zeigt sich ebenfalls eine rückläufige Aktivität im Ethereum-Ökosystem. Daten von DeFiLlama belegen, dass der Gesamtwert im DeFi-Bereich auf der Ethereum-Blockchain im Vergleich zum Höchststand des letzten Jahres deutlich gesunken ist, was auf eine vorübergehende Abschwächung der Kapitalnutzung und der Attraktivität der Protokolle hindeutet. Gleichzeitig kühlt die Derivatemarkt ab, die offenen Kontrakte bei Futures sind im Vergleich zum Hoch stark zurückgegangen, was auf eine deutliche Rücknahme spekulativer Gelder hinweist.

Technisch betrachtet befindet sich die ETH-Tagesschlusslinie weiterhin am Ende einer symmetrischen Dreiecksformation, wobei die 3000 US-Dollar eine entscheidende psychologische Marke darstellen. Ein nachhaltiger Bruch nach unten könnte den Preis in die Nähe eines wichtigen Unterstützungsbereichs bei 2600 US-Dollar führen. Insgesamt deutet die Kombination aus Whales-Verhalten, ETF-Kapitalflüssen und technischen Mustern darauf hin, dass Ethereum kurzfristig weiter unter Druck stehen könnte, und der eigentliche Trendwechsel steht möglicherweise kurz bevor.

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