Michael Saylor kehrt diese Woche zurück und verteidigt Unternehmen, die Bitcoin in (Bitcoin Treasury) halten, und argumentiert, dass die aktuelle Debatte vom Kursvolatilität im kurzfristigen Bereich abgelenkt wird.
In einem Podcast-Interview bei What Bitcoin Did betont Mitbegründer Strategy, dass die tatsächlichen Fortschritte von Bitcoin nicht in den täglichen Kursdiagrammen liegen, sondern in der Durchdringung von Organisationen, Kreditmärkten, Rechnungslegungsstandards und Banksystemen. Er ist der Ansicht, dass 2025 von vielen Tradern falsch eingeschätzt wird, wenn nur auf Korrekturen geschaut wird, während die strukturelle Basis stark gefestigt wird.
Bitcoin erreichte Anfang Oktober 2025 ein neues Allzeithoch, etwa drei Monate vor Jahresende. Obwohl der Jahresabschlusskurs unter dem Höchststand lag, weist Saylor auf die schnelle Zunahme der teilnehmenden Unternehmen hin: Die Zahl der börsennotierten Firmen, die Bitcoin halten, stieg von etwa 30–60 im Jahr 2024 auf fast 200 Ende 2025.
Allein Strategy hat im Jahr 2025 rund 25 Milliarden USD in Bitcoin investiert, hauptsächlich durch Kapitalbeschaffung. Im Jahr 2026 setzt das Unternehmen seine Akkumulation fort, einschließlich eines weiteren Kaufs von 13.627 BTC im Wert von etwa 1,25 Milliarden USD.
Saylor hebt auch hervor, dass rechtliche und buchhalterische Änderungen die Barrieren für Unternehmen erheblich reduziert haben, wie z.B. die Fair-Value-Bewertung und klarere Steuerrichtlinien für unrealisierten Gewinn. Bis Ende 2025 haben viele große US-Banken Kredite gegen physische Bitcoin-ETFs genehmigt, sogar mit direkter Kreditvergabe auf BTC-Basis.
Seiner Ansicht nach liegt der entscheidende Unterschied darin, Bitcoin in einem operativen Unternehmen zu halten, anstatt nur als passives Anlageinstrument wie ETF. Unternehmen können Schulden aufnehmen, Kreditprodukte oder Finanzdienstleistungen auf Basis ihrer Bitcoin-Bestände entwickeln, was eine überlegene Flexibilität schafft.
Saylor lehnt die Befürchtung ab, dass es „zu viele“ Bitcoin-Treasury-Unternehmen gibt, und vergleicht diese Kritik mit der Skepsis gegenüber Elektrizität in den Anfangstagen. Er gibt zu, dass schlechtes Management immer noch ein Risiko ist, aber sowohl starke als auch schwache Unternehmen ihre Position verbessern können, wenn die Strategie richtig umgesetzt wird.
Blickt man auf 2026, verweigert Saylor kurzfristige Kursprognosen und hält es für einen Fehler, Bitcoin innerhalb eines 90-Tage-Zeitraums vorherzusagen. Stattdessen beschreibt er Bitcoin als eine Form des digitalen Kapitals, das allmählich in das globale Kredit- und Finanzsystem integriert wird – ein Faktor, der die nächste Phase der Akzeptanz prägen wird, trotz kurzfristiger Kursschwankungen.
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