
Laut einer Warnmeldung, die der Chief Information Security Officer (CISO) von SlowMist, 23pds, am 23. April auf der Plattform X veröffentlicht hat, behauptet die Hackergruppe ShinyHunters, in interne Systeme im Zusammenhang mit dem Anthropic-Mythos-Modell eingedrungen zu sein, und teilt öffentlich Screenshots als Belege – darunter das Benutzerverwaltungs-Panel, ein KI-Experiment-Dashboard sowie Analysen zur Modellleistung und zu Kosten. Bislang hat Anthropic offiziell noch keine Stellungnahme veröffentlicht.

(Quelle: SlowMist)
Laut dem Beitrag von 23pds auf X decken die von ShinyHunters veröffentlichten Screenshots ein Benutzerverwaltungs-Panel, ein KI-Experiment-Dashboard sowie Datenanalysen zur Modellleistung und zu Kosten ab. In dem Beitrag weist 23pds darauf hin, dass angesichts der bereits zahlreichen Unternehmensanträge auf Testzugang zu Diensten im Zusammenhang mit Anthropic, sobald die Einbruchssituation bestätigt wird, führende Technologieunternehmen und Unternehmen aus dem Kryptosektor einem indirekten Sicherheitsrisiko ausgesetzt sein könnten.
Bis zum 23. April hat Anthropic zu diesem Vorfall noch keine öffentliche Stellungnahme veröffentlicht; die tatsächliche Wahrhaftigkeit der diesbezüglichen Behauptungen steht noch aus und muss durch offizielle Stellen bestätigt werden.
Laut einem Bericht von Cybernews vom 21. April behauptet ShinyHunters, in neun wichtige Marken eingedrungen zu sein, und setzt eine Frist: Wenn die einschlägigen Erpressungszahlungen nicht bis zum 21. April geleistet werden, werde man mehr als 9 Millionen Datensätze veröffentlichen, die persönliche Identifizierungsinformationen und interne Daten enthalten.
Betroffene Marken, die laut Angaben eingeschlossen sein sollen:
Zara: Laut dem Bericht von Cybernews behauptet ShinyHunters, über eine Schwachstelle des israelischen KI-Analyseunternehmens Anodot in eine BigQuery-Datenbank-Instanz von Zara eingedrungen zu sein. Zaras Muttergesellschaft Inditex hat in einer offiziellen Stellungnahme bestätigt, dass die Datenbank ohne autorisierten Zugriff angegriffen wurde, jedoch ohne Anodot namentlich zu nennen.
7-Eleven: ShinyHunters behauptet, dass seine Salesforce-Umgebung kompromittiert worden sei; Berichten zufolge wurden über 600.000 Datensätze gestohlen
Carnival Group (Karnevalsgruppe): ShinyHunters behauptet, über 8,7 Millionen Datensätze gestohlen zu haben
Laut dem Bericht von Cybernews soll die entsprechende Schwachstelle bei Anodot außerdem angeblich dazu geführt haben, dass die Snowflake-Umgebung von Rockstar Games kompromittiert wurde.
Laut dem Bericht von Cybernews gehören zu den weiteren angeblich betroffenen Institutionen, deren Salesforce-Systeme kompromittiert worden sein sollen, unter anderem: das globale E-Commerce-Unternehmen Pitney Bowes, die kanadische Finanzdienstleistungsinstitution Sun Life Financial (Sun Life) („Sun Life Financial“), die Ultra-Luxus-Hotelgruppe Aman Resorts sowie das Unternehmen Marcus & Millichap, ein Maklerunternehmen für Gewerbeimmobilien. Laut dem Bericht von Cybernews soll ShinyHunters nach der Weigerung des US-Anbieters von Heim-Sicherheitsdienstleistungen Alert 360, Erpressungsgeld zu zahlen, die 2,5 Millionen Datensätze von 2,5 Millionen Nutzern dieses Unternehmens veröffentlicht haben.
Stand 23. April: Laut einer X-Warnmeldung des SlowMist-CISO 23pds hat Anthropic zu den betreffenden Behauptungen noch keine offizielle Stellungnahme abgegeben; die Glaubwürdigkeit der Nachricht ist weder durch Anthropic noch durch andere offizielle Institutionen bestätigt worden.
Laut dem Bericht von Cybernews hat Inditex bestätigt, dass auf seine Datenbank ohne autorisierten Zugriff zugegriffen wurde. In der offiziellen Stellungnahme wurde jedoch weder Anodot noch ShinyHunters noch ein bestimmter Angreifer namentlich genannt.
Laut dem Bericht von Cybernews vom 21. April behauptete ShinyHunters in derselben Zeit, in neun große Marken wie Zara, 7-Eleven und die Carnival Group eingedrungen zu sein. Die Erpressungsdrohungen sollen Datensätze mit mehr als 9 Millionen Datensätzen zu persönlichen Identifizierungsinformationen betreffen. Die konkreten Schadensdaten und rechtlichen Reaktionsmaßnahmen der einzelnen Unternehmen waren zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Berichts noch nicht vollständig offengelegt.
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