Nach den Beständen ist Itaú Unibanco, die größte Bank Brasiliens, dabei zu untersuchen, ob sie ihren eigenen stablecoin herausgeben wird, während sich regulatorische Diskussionen entwickeln und US-Finanzinstitute schrittweise in den Sektor eintreten.
Die Entscheidung der Bank wird von den regulatorischen Entwicklungen in Brasilien und dem Erfolg der stablecoin-Angebote der US-Finanzinstitute abhängen.
Guto Antunes, der Leiter der digitalen Bestände von Itaú, sagte, dass die Entscheidung davon abhängen könnte, welchen Weg die amerikanischen Institutionen bei der Präsentation von stablecoins einschlagen werden. Antunes verwies auf den zunehmenden Schwung hinter den blockchain-basierten Zahlungssystemen bei einer Branchenveranstaltung in São Paulo.
„Itaú hatte immer stabile Coins im Blick. Wir können die Fähigkeit der Blockchain, Transaktionen atomar durchzuführen, nicht ignorieren,“ berichtete er. Stablecoins bleiben vorerst ein aktuelles Thema.
Das gestiegene Interesse an Stablecoins kam unmittelbar nach der politischen Veränderung, als die Abgeordneten in den USA eine zentrale Bankdigitalwährung (CBDC) ablehnten, um alternative Stablecoin-Optionen zur Wahrung der Dominanz des Dollars zu fördern.
In Brasilien führen die Regulierungsbehörden eine öffentliche Konsultation (Consulta Pública No. 111) durch, die sich darauf konzentriert, wie Stablecoins in das bestehende Finanzsystem integriert werden können.
Antunes sagte, dass die Bank erwartet, zu sehen, welche Regeln die Zentralbank festlegen wird, bevor sie ein internes Projekt vorantreibt.
Antunes äußerte auch seine Bedenken hinsichtlich des vorgeschlagenen Selbstverwahrungsverbots in den Entwürfen für die Stablecoin-Regeln in Brasilien. Es ist zu beachten, dass Brasilien großen Pensionsfonds verbietet, in Kryptowährungen zu investieren.