Am 9. Juni erklärte der thailändische Premierminister Petuntan, dass Thailand und Kambodscha vereinbart hätten, die Stationierung von Truppen an dem umstrittenen Grenzort, an dem sich der Konflikt Ende letzten Monats ereignete, anzupassen, um die Spannungen abzubauen. Am selben Tag sagte auch Hun Sen, Vorsitzender der regierenden kambodschanischen Volkspartei und Vorsitzender des Senats, dass es notwendig sei, die militärischen Kräfte in der Konfliktzone anzupassen. In einem Social-Media-Beitrag teilte Petuntan mit, dass sich beide Seiten nach Gesprächen mit der kambodschanischen Seite darauf geeinigt hätten, die Stationierung von Truppen an dem umstrittenen Ort anzupassen, um die Atmosphäre der Konfrontation zu verringern. Beide Seiten haben die Kommunikation auf allen Ebenen aufrechterhalten und hart daran gearbeitet, die bilateralen Beziehungen so bald wie möglich wieder zu normalisieren. Hun Sen postete am 8. Februar in den sozialen Medien, dass es notwendig sei, die Streitkräfte im kambodschanisch-thailändischen Konfliktgebiet anzupassen, um große Konflikte zu vermeiden. Die Bemühungen auf allen Ebenen, von der Regierung bis zu den militärischen Befehlshabern an vorderster Front, um Lösungen durch Dialog zu finden, tragen nun Früchte.