Laut einem Bericht von Jinse Finance hat das Institute for Supply Management (ISM) am Mittwoch bekannt gegeben, dass der US-Dienstleistungsindex um 0,2 auf ein Neunmonatshoch von 52,6 gestiegen ist. Werte über 50 deuten darauf hin, dass sich die Branche in einem Expansionszustand befindet. Der ISM-Preisindex für Dienstleistungen und Materialien zeigte das langsamste Wachstum seit sieben Monaten. Obwohl der Wert weiterhin auf einem historischen Hoch liegt, deutet dies auf einen nachlassenden Inflationsdruck hin. Der Gesamtindex für den Dienstleistungssektor wurde durch verlängerte Lieferzeiten der Anbieter und eine weitere Verbesserung der Geschäftstätigkeit gestützt. Der Lieferanten-Lieferindex stieg um 3,3 Punkte und erreichte damit den höchsten Stand seit über einem Jahr. Dieser Anstieg könnte darauf hindeuten, dass Unternehmen bei der Beschaffung von Produkten im komplexen Handelsumfeld vor Zollherausforderungen stehen. Der Geschäftstätigkeitsindex stieg auf ein Dreimonatshoch von 54,5. Gleichzeitig verlangsamte sich das Auftragswachstum vom Jahreshoch. Die Beschäftigung im Dienstleistungssektor zeigt weitere Anzeichen der Stabilisierung. Der Beschäftigungsindex stieg auf ein Sechsmonatshoch von 48,9, was auf eine langsamere Abnahme der Beschäftigung hindeutet. Laut einem ISM-Indikator wuchsen die Lagerbestände mit der schnellsten Rate seit sieben Monaten. Dennoch nahm der Lagerbestandsstimmungsindex ab, was darauf hindeutet, dass weniger Dienstleister ihre Lagerbestände als zu hoch einschätzen.