Welche Krypto-ETFs gibt es 2025? Vollständiger Leitfaden zu 30 Fonds mit einem Gesamtvolumen von über 100 Milliarden

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Welche Krypto-ETFs gibt es 2025? Am US-Markt sind derzeit insgesamt 30 Krypto-ETFs gelistet, das verwaltete Gesamtvermögen hat die 100-Milliarden-Dollar-Marke überschritten. Der iShares Bitcoin Trust (IBIT) von BlackRock führt mit 71,76 Milliarden US-Dollar deutlich, dicht gefolgt von Fidelity und Grayscale. Diese ETFs lassen sich in zwei Hauptkategorien einteilen: physische (Spot) und Futures-ETFs.

BlackRock IBIT dominiert mit 71,76 Mrd. USD den Markt

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Welche sind 2025 die größten und prominentesten Krypto-ETFs? Der iShares Bitcoin Trust (IBIT) von BlackRock hält mit 71,76 Milliarden USD verwaltetem Vermögen die Spitzenposition. Das durchschnittliche Tagesvolumen liegt bei 2,03 Milliarden USD, die Gebühr beträgt lediglich 0,25%. IBIT wurde im Januar 2024 aufgelegt und ist in nur etwas über einem Jahr zu einem der am schnellsten wachsenden ETFs der Geschichte geworden – ein beispielloser Erfolg in der ETF-Branche.

Der Erfolg von IBIT beruht auf mehreren Faktoren. Erstens: die starke Marke BlackRock. Als weltweit größter Vermögensverwalter mit über 10 Billionen USD an verwalteten Assets genießen BlackRock-Produkte das Vertrauen institutioneller Investoren. Zweitens: die günstige Kostenstruktur – die 0,25% Verwaltungsgebühr sind im Bitcoin-ETF-Vergleich günstig und liegen deutlich unter den 1,50% von Grayscale. Drittens: die Liquidität – das tägliche Handelsvolumen von über 2 Milliarden USD ermöglicht auch Großinvestoren den Handel mit minimalem Slippage.

Der Fidelity Wise Origin Bitcoin Fund (FBTC) liegt mit 21,35 Milliarden USD auf Platz zwei, ebenfalls mit einer niedrigen Gebühr von 0,25%. Fidelity ist einer der größten US-Fondsanbieter mit einer traditionell konservativen Kundschaft aus dem Bereich Altersvorsorge. Der Erfolg von FBTC zeigt, dass selbst die vorsichtigsten Anlegergruppen Bitcoin mittlerweile als legitime Anlageklasse akzeptieren.

Der Grayscale Bitcoin Trust ETF (GBTC) hat trotz hoher Gebühren von 1,50% noch 15,5 Milliarden USD verwaltetes Vermögen. Als erster Bitcoin-Trust profitierte GBTC lange von seinem First-Mover-Vorteil. 2024 erfolgte die Umwandlung vom Trust- zum ETF-Struktur, was Liquidität und Zugänglichkeit stark verbesserte. Die hohe Gebühr ist jedoch zunehmend ein Wettbewerbsnachteil und Kapital fließt langsam zu günstigeren Alternativen ab.

Top 5 Krypto-ETFs nach Volumen 2025

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IBIT (BlackRock Bitcoin): 71,76 Mrd. USD, Gebühr 0,25%

FBTC (Fidelity Bitcoin): 21,35 Mrd. USD, Gebühr 0,25%

GBTC (Grayscale Bitcoin): 15,5 Mrd. USD, Gebühr 1,50%

ETHA (BlackRock Ethereum): 11,43 Mrd. USD, Gebühr 0,25%

BTC (Grayscale Bitcoin Mini Trust): 4,05 Mrd. USD, Gebühr 0,15%

Diese fünf ETFs verwalten zusammen über 124 Milliarden USD und dominieren damit den gesamten Krypto-ETF-Markt. Die Konzentration zeigt, dass Anleger bevorzugt zu günstigen Produkten etablierter Asset Manager greifen.

Spot-ETF vs. Futures-ETF – die wichtigsten Unterschiede

Welche Arten von Krypto-ETFs gibt es 2025? Im Wesentlichen wird zwischen physischen (Spot) und Futures-ETFs unterschieden. Spot-ETFs halten die jeweilige Kryptowährung direkt und bilden deren Kurs ab – ideal für Anleger, die einfach in Krypto investieren wollen, ohne sich um Verwahrung und Wallets zu kümmern. Futures-ETFs halten keine echten Coins, sondern bilden den Kurs über Derivate ab, also über Terminkontrakte auf den zukünftigen Preis.

Der zentrale Vorteil von Spot-ETFs ist die exakte Kursabbildung. Da der ETF tatsächlich Bitcoin oder Ethereum hält, ist der Nettoinventarwert (NAV) eng mit dem Marktpreis der Kryptowährung verknüpft. Wer IBIT-Anteile kauft, besitzt indirekt die entsprechende Menge Bitcoin. Diese Konstruktion vermeidet Rollkosten und Basisrisiken der Futures.

Futures-ETFs unterliegen dagegen dem sogenannten Tracking Error. Futures laufen aus und müssen regelmäßig gerollt werden – der Manager verkauft auslaufende und kauft neue, länger laufende Kontrakte. In normalen Märkten sind die längeren Kontrakte meist teurer (Contango), so dass mit jedem Rollvorgang Kosten entstehen. Über längere Zeiträume führt das dazu, dass Futures-ETFs hinter der tatsächlichen Kursentwicklung zurückbleiben.

Der größte Bitcoin-Futures-ETF ist der ProShares Bitcoin ETF (BITO) mit 2,76 Milliarden USD verwaltetem Vermögen – deutlich weniger als die Spot-ETFs. Als BITO 2021 startete, war er das einzige Produkt; nach Zulassung der Spot-ETFs 2024 floss jedoch viel Kapital ab. Das zeigt die klare Präferenz von Anlegern für physische ETFs.

Spot vs. Futures ETF – die Kerndifferenzen

Haltedauer: Spot hält echte Kryptowährungen, Futures nur Terminkontrakte

Kursabbildung: Spot synchron zum Kurs, Futures mit Basisdifferenz

Rollkosten: Spot keine, Futures monatliche Verluste möglich

Zielgruppe: Spot für Langfrist-Anleger, Futures für kurzfristige Trader

Für die meisten Anleger ist ein Spot-ETF die bessere Wahl – es sei denn, man verfolgt spezielle Hebelstrategien mit Futures.

Einsteigerwissen: Die drei größten Vorteile von Krypto-ETFs

Welche Kernvorteile bieten Krypto-ETFs 2025? Erstens: Einfacher Handel. Im Gegensatz zu Kryptowährungen, die meist nur an spezialisierten Börsen gehandelt werden, lassen sich Krypto-ETFs ganz unkompliziert wie Aktien kaufen und verkaufen. Das geht direkt über das bestehende Depot – ohne Krypto-Börsen, KYC-Prozesse oder Wallets.

Zweitens: Flexibilität im Konto. In manchen Ländern (z.B. Kanada) können Krypto-ETFs in steuerbegünstigten Accounts wie TFSA oder RRSP gehalten werden – anders als echte Coins. Für steuerbewusste Anleger ist das ein wichtiges Argument.

Drittens: Sicherheit und Komfort. Krypto-ETFs ersparen Investoren die Verwaltung privater Wallets oder Schlüssel. Wer direkt Kryptos hält, muss Risiken wie Schlüsselverlust, Hacks oder Börsenpleiten selbst tragen. Beim ETF übernimmt das ein professioneller Verwahrer mit militärischen Sicherheitsmaßnahmen und Versicherungsschutz.

Risiken bleiben dennoch: Die hohe Volatilität von Kryptowährungen bleibt auch im ETF erhalten. Die Regulierung ist im Wandel, politische Änderungen können die Funktionsweise beeinflussen. Zudem kann es zwischen ETF und echtem Markt zu Tracking Errors kommen. In Extremsituationen kann die Liquidität leiden und der Handel zum Wunschkurs erschwert sein.

Top 10 Krypto-ETF-Empfehlungen 2025

Welche Krypto-ETFs sollte man 2025 auf dem Schirm haben? Nach Volumen, Liquidität und Kostenstruktur sind das die Top 10:

Top 5 Bitcoin Spot-ETFs

IBIT (BlackRock Bitcoin): 71,76 Mrd. USD, Gebühr 0,25%, Tagesvolumen 2,03 Mrd. (Stand 5.12.2026)

FBTC (Fidelity Bitcoin): 21,35 Mrd. USD, Gebühr 0,25%, Tagesvolumen 320 Mio. (Stand 5.12.2026)

GBTC (Grayscale Bitcoin): 15,5 Mrd. USD, Gebühr 1,50%, Tagesvolumen 310 Mio. (Stand 5.12.2026)

BTC (Grayscale Bitcoin Mini): 4,05 Mrd. USD, Gebühr 0,15%, Tagesvolumen 50,6 Mio. (Stand 5.12.2026)

BITB (Bitwise Bitcoin): 3,73 Mrd. USD, Gebühr 0,20%, Tagesvolumen 110 Mio. (Stand 5.12.2026)

Top 5 Ethereum Spot-ETFs

ETHA (BlackRock Ethereum): 11,43 Mrd. USD, Gebühr 0,25%, Tagesvolumen 960 Mio.

ETHE (Grayscale Ethereum): 3,46 Mrd. USD, Gebühr 2,50%, Tagesvolumen 210 Mio.

FETH (Fidelity Ethereum): 1,34 Mrd. USD, Gebühr 0,25%, Tagesvolumen 200 Mio.

ETH (Grayscale Ethereum Mini): 1,27 Mrd. USD, Gebühr 0,15%, Tagesvolumen 290 Mio.

ETHW (Bitwise Ethereum): 374 Mio. USD, Gebühr 0,20%, Tagesvolumen 31,2 Mio.

Bei den Gebühren fällt auf: Die Produkte von Grayscale sind zwar groß, aber deutlich teurer als die Konkurrenz. GBTC mit 1,50% und ETHE mit 2,50% Gebühr schmälern langfristig die Rendite spürbar. Dagegen überzeugen BlackRock und Fidelity mit 0,25% sowie die Grayscale Mini-Versionen mit 0,15% Kosten. Für Langfristanleger ist die Gebühr entscheidend, denn schon 0,5% Unterschied machen über zehn Jahre einen erheblichen Zinseszinseffekt aus.

Beim Handelsvolumen liegen IBIT und ETHA weit vorn – wichtig für Großanleger, die schnell und ohne große Preisabweichungen ein- oder aussteigen wollen. Für Trader und Investoren mit größeren Positionen ist Liquidität nach der Gebühr der zweitwichtigste Faktor.

FAQ – Häufige Fragen zu Krypto-ETFs

Was ist ein Krypto-ETF?

Ein Krypto-ETF (Exchange Traded Fund) ist eine einfache Möglichkeit, über ein herkömmliches Wertpapierdepot in Kryptowährungen zu investieren, ohne diese direkt zu halten oder zu speichern. Sie werden an Börsen gehandelt und bilden den Kurs von Bitcoin, Ethereum & Co. ab. Wie bei klassischen ETFs erwerben Anleger Anteile und sind so am Kryptomarkt beteiligt, ohne sich um Wallets oder Private Keys kümmern zu müssen.

Wie kauft man Krypto-ETFs?

Der Kauf erfolgt wie bei Aktien über das Depot bei einem Broker. Einfach das Tickersymbol (z.B. IBIT, FBTC) eingeben, Stückzahl wählen und kaufen. Es ist kein Konto bei einer Krypto-Börse oder ein Wallet nötig.

Spot-ETF oder Futures-ETF – was ist besser?

Langfristige Anleger sollten Spot-ETFs (z.B. IBIT, FBTC) wählen, da sie den Kurs exakt abbilden und keine Rollkosten verursachen. Futures-ETFs (z.B. BITO) haben Tracking Error und eignen sich nur für kurzfristige Strategien.

Wie viel Geld braucht man für den Einstieg?

Eine IBIT-Aktie kostet rund 52 USD, eine FBTC-Aktie etwa 80 USD. Viele Broker bieten Bruchstücke an, sodass man ab ca. 50 USD einsteigen kann. Sinnvoll ist aber ein Investment ab mindestens 1.000 USD, um die Kosten zu streuen.

Wie werden Krypto-ETFs steuerlich behandelt?

In den USA gelten sie als Wertpapiere und unterliegen der Kapitalertragsteuer (bei Haltedauer über 1 Jahr: 0%-20%, sonst regulärer Einkommensteuersatz). Anleger in Taiwan, die über ausländische Broker kaufen, müssen die Erträge als Auslandseinkünfte deklarieren.

Sind ETFs sicherer als direkte Bitcoin-Investments?

Die Sicherheit unterscheidet sich: Beim ETF gibt es kein Risiko durch verlorene Private Keys oder Hacks, man muss aber dem Verwahrer vertrauen. Bei direktem Besitz hat man volle Kontrolle, trägt aber auch die volle Verantwortung. ETFs sind durch die SEC reguliert, jedoch ist der Handel nur zu Börsenzeiten möglich. Bitcoin ist rund um die Uhr handelbar (24/7).

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