Senatorin Elizabeth Warren, die ranghöchste Demokratin im Banking Committee des Senats, hat eine neue nationale Sicherheitsuntersuchung gegen DeFi-Plattformen gefordert, insbesondere hinsichtlich der Verbindungen zwischen ihnen und den Geschäftsinteressen von Präsident Donald Trump. Diese Maßnahme erfolgt vor dem Hintergrund, dass der US-Senat weiterhin im Stillstand bei den Verhandlungen über den Rahmenentwurf für den Kryptomarkt ist, der voraussichtlich auf Januar verschoben wird.
In einem Schreiben an Finanzminister Scott Bessent und Justizministerin Pam Bondi fordert Frau Warren eine Überprüfung von PancakeSwap, einer großen dezentralen Börse, die auf mehreren Blockchains operiert, mit dem Vorwurf, dass die Plattform versucht, Token im Zusammenhang mit World Liberty Financial Inc. zu fördern, einem Unternehmen, dem eine Verbindung zu den Interessen von Präsident Trump nachgesagt wird. Sie stellt auch die Frage, ob unzulässiger politischer Einfluss der Trump-Regierung auf die Durchsetzungsentscheidungen besteht.
Warren kritisiert, dass DeFi-Plattformen täglich Transaktionen im Wert von Hunderten Millionen USD abwickeln, ohne dass Nutzer ihre Identität verifizieren müssen. Die Regulierung von DeFi ist derzeit eines der größten Streitthemen im Entwurf des Kryptomarktrahmens, der darüber entscheiden könnte, ob die Krypto-Branche den endgültigen Gesetzesentwurf unterstützt oder nicht. Gleichzeitig weist das Weiße Haus die Vorwürfe eines Interessenkonflikts im Zusammenhang mit den Krypto-Aktivitäten von Präsident Trump weiterhin zurück.