Aus dem Vorschlag zur Erweiterung der Befugnisse des Weißen Hauses: Das „Endspiel“ der US-amerikanischen Steuerüberwachung für Kryptowährungen

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Amerikanische Steuerbehörde hat dem Weißen Haus einen Vorschlag für internationale Standards zur Berichterstattung und Besteuerung digitaler Vermögenswerte vorgelegt, der den Zugriff auf Kryptowährungstransaktionsdaten von Steuerpflichtigen an ausländischen Börsen ermöglicht. Dieser Artikel analysiert eingehend den institutionellen Hintergrund des CARF-Rahmens, die Entwicklung des aktuellen US-Steuersystems sowie die regulatorischen Auswirkungen auf verschiedene Marktteilnehmer. Der Text basiert auf einem Artikel von TaxDAO, zusammengestellt, übersetzt und verfasst von Foresight News.
(Frühere Zusammenfassung: Warum umarmt die USA Krypto? Die Antwort liegt vielleicht in der 37 Billionen Dollar enormen Schulden)
(Hintergrund: Der reichste Steuersammler aller Zeiten – Wie die Trump-Familie politischen Einfluss in den eigenen Geldspeicher verwandelt)

Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • 1 Weiße Haus prüft neue Regelung, fokussiert auf globale Krypto-Steuerquellen
  • 2 CARF läutet das Zeitalter der globalen Krypto-Steuer „CRS 2.0“ ein
  • 3 US-Kryptoregulierungsrahmen: Schrittweise hin zu Ordnung und Klarheit
    • 3.1 Phase 1: Die Vorzeichen des Infrastrukturgesetzes (2021-2023)
    • 3.2 Phase 2: Umsetzung des Formulars 1099-DA (2024-2025)
    • 3.3 Phase 3: Globale Regulierung und Offshore-Compliance (2025 bis heute)
    • 3.4 Formung des Regulierungs-Puzzles: Von strenger Durchsetzung zu Kombination aus Kontrolle und Prävention
  • 4 Branchenwirkungen und Ausblick: Neue Balance im Zeitalter der Transparenz
    • 4.1 Für virtuelle Börsen / Maklerdienste
    • 4.2 Für private Investoren
    • 4.3 Für Verwahrstellen von Krypto-Assets
    • 4.4 Für Banken und traditionelle Finanzintermediäre
  • 5 Strategien: Vom Abwarten zur proaktiven Compliance
  • Schlusswort

Einleitung

Laut offizieller Website der US-Regierung hat die IRS (Internal Revenue Service) im November einen Vorschlag eingereicht, der die Einführung internationaler Standards für die Berichterstattung und Besteuerung digitaler Vermögenswerte vorsieht. Das Weiße Haus prüft diesen Vorschlag derzeit noch. Der am 14. November eingereichte Vorschlag mit dem Titel „Berichtspflichten für Broker bei digitalen Transaktionen“ basiert auf dem „Crypto-Asset Reporting Framework“ (Crypto-Asset Reporting Framework), kurz CARF(. Nach Inkrafttreten kann die IRS auf die Kryptotransaktionsdaten von US-Steuerpflichtigen bei ausländischen Börsen und Plattformen zugreifen.

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Diese Entwicklung erfolgt vor dem Hintergrund, dass die Trump-Regierung die Kontrolle im Weißen Haus wieder übernommen hat, was besonders bemerkenswert ist. Obwohl die Marktteilnehmer auf eine Lockerung der Regulierung durch die neue Regierung hofften, scheinen fiskalische Realitäten und Schuldenlast die Bundesregierung in der Steuerdurchsetzung zu einer pragmatischeren, härteren Linie zu bewegen. Der Vorschlag ist nicht nur eine Ergänzung des inländischen Steuerrechts, sondern auch ein entscheidendes Puzzlestück im globalen Steuerregulierungs-Framework für Krypto-Assets.

Als Teil der CARF-Reihe wird dieser Artikel mit dem aktuellen Vorschlag beginnen, zunächst den institutionellen Hintergrund und die Kernmechanismen des CARF-Rahmens kurz rekapitulieren; anschließend die bestehenden US-Steuerberichts- und grenzüberschreitenden Informationsaustauschsysteme analysieren, um die Schnittstellen und potenziellen Veränderungen im Bereich digitaler Vermögenswerte zu verstehen; schließlich aus Sicht verschiedener Marktakteure die möglichen regulatorischen Auswirkungen und Risiken bewerten und entsprechende Strategien vorschlagen, um Branchenakteuren und Investoren Orientierung zu bieten.

( 1 Weiße Haus prüft neue Regelung, fokussiert auf globale Krypto-Steuerquellen

Der Kern des vom Weißen Haus geprüften Vorschlags besteht darin, auf Basis der bestehenden inländischen Regelungen für die Berichterstattung digitaler Vermögenswerte eine international umsetzbare Informationspflicht einzuführen. Ziel ist es, grenzüberschreitend Daten zu erfassen, um die Steuerinformationen zu verbessern und die Datenbereitstellung durch Dienstleister zu verschärfen. Damit verschiebt sich der regulatorische Fokus der USA weg von rein inländischen Börsendaten hin zu einer globalen Transparenz, die durch CARF repräsentiert wird. Die Informationen sollen auch Offshore-Börsen und Offshore-Dienste umfassen, um eine geschlossene Überwachungskette für US-Steuerpflichtige mit Offshore-Aktivitäten zu schaffen.

Der Vorschlag ist eine Reaktion auf internationale Kooperationsmechanismen und wird durch makroökonomischen Druck angetrieben. Angesichts der Beschleunigung der CARF-Standards in den wichtigsten Volkswirtschaften der Welt besteht für die USA die Gefahr, bei grenzüberschreitender Datenbeschaffung und Durchsetzung in einem regulatorischen Vakuum zu verbleiben, wenn keine entsprechenden Schnittstellen geschaffen werden. Zudem steht die US-Finanzpolitik unter Druck: Die Bundesregierung steht vor enormen Haushaltsdefiziten, die laut Congressional Budget Office )CBO( im Jahr 2025 die 2-Billionen-Dollar-Marke überschreiten könnten. Ohne Erhöhung der Einkommenssteuern wird die Politik auf „Lücken schließen und Mehreinnahmen generieren“ )Closing the Tax Gap### setzen, wobei Offshore-Konten und grenzüberschreitende Transaktionen als wichtige Quellen für Steuerverluste gelten. Das US-Finanzministerium hat in seinem „Grünen Papier“ mehrfach darauf hingewiesen, dass Offshore-Kryptokonten jährlich Steuerverluste in Milliardenhöhe verursachen.

( 2 CARF läutet das Zeitalter der globalen Krypto-Steuer „CRS 2.0“ ein

Das „Crypto-Asset Reporting Framework“ )CARF( ist ein globaler Standard für die Transparenz bei der Steuerinformation digitaler Vermögenswerte, entwickelt von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung )OECD(. Das Rahmenwerk setzt einheitliche Due-Diligence-Regeln und automatischen Informationsaustausch zwischen den Finanzbehörden voraus, wobei Krypto-Asset-Dienstleister )RCASPs( verpflichtet werden, relevante Kundendaten wie Identität, Konten und Transaktionen zu melden. Zudem werden Transfers an externe Wallets in den Bericht aufgenommen, um die Lücken der traditionellen Finanzregulierung bei grenzüberschreitenden digitalen Vermögenswerten zu schließen.

CARF ist ein internationaler Standard, der keine direkte Rechtskraft besitzt. Die Umsetzung hängt von den jeweiligen Ländern ab, die sich verpflichten, CARF in nationales Recht umzusetzen und die Systeme zu integrieren. Der Zeitpunkt der Implementierung variiert je nach Land. Laut OECD-Daten haben bis Dezember 2025 bereits 75 Jurisdiktionen zugesagt, CARF bis 2027 oder 2028 umzusetzen, wobei 53 Jurisdiktionen bereits bilaterale oder multilaterale Abkommen )CARF MCAA### unterzeichnet haben. Der aktuelle US-Vorschlag könnte erstmals eine systematische US-Route aufzeigen.

3 US-Kryptoregulierungsrahmen: Schrittweise hin zu Ordnung und Klarheit

Obwohl CARF den grenzüberschreitenden Datenaustausch erleichtert, hängt die tatsächliche Wirksamkeit stark von der rechtlichen und regulatorischen Ausstattung der US-Steuerbehörden ab. Für die USA bedeutet dies, zunächst im Inland die Berichtspflichten, den Datenumfang und die Durchsetzungsbefugnisse zu klären. Zwischen 2021 und 2025 zeigt sich eine schrittweise Entwicklung hin zu mehr Ordnung und Klarheit im Kryptoregulierungssystem.

(# 3.1 Phase 1: Die Vorzeichen des Infrastrukturgesetzes )2021-2023(

Der Ausgangspunkt ist das „Infrastrukturinvestitions- und Beschäftigungsgesetz“ )IIJA( von 2021, das die Steuerberichterstattung reformierte. Es erweiterte die Definition des „Broker“ )Broker### und schloss alle Personen ein, die regelmäßig Dienstleistungen im Zusammenhang mit digitalen Asset-Transfers anbieten. Entwickler von DeFi-Protokollen wurden somit in die Steuerpflicht einbezogen. In den folgenden zwei Jahren wurden durch eine Reihe von Regelungsentwürfen die Grenzen zwischen technischen Anbietern und intermediären Dienstleistern schrittweise geklärt, insbesondere hinsichtlich der Frage, ob sie Transaktionen ausführen, vermitteln oder verifizieren können.

(# 3.2 Phase 2: Umsetzung des Formulars 1099-DA )2024-2025(

Nach der gesetzlichen Ermächtigung wurde das Formular 1099-DA als Standard für die digitale Asset-Berichterstattung eingeführt. Ab 1. Januar 2025 gilt es für relevante Transaktionen. Ziel ist es, die Berichterstattung digitaler Asset-Transaktionen auf das Niveau traditioneller Wertpapiertransaktionen zu heben. US-Börsen wie Coinbase, Kraken sind verpflichtet, für jeden Nutzer eine 1099-DA zu erstellen, die Kostenbasis, Erwerbsdatum, Verkaufsdatum und Kapitalgewinne detailliert auflistet. Dies führt zu erheblichen Datenbereinigungsarbeiten, die zwischen 2024 und 2025 bei den Börsen anstehen, inklusive KYC-Updates und Datenkorrekturen. Bei Konten, die keine vollständigen Steuerinformationen liefern können, greifen Börsen zu Maßnahmen wie Kontosperrung oder Quellensteuer.

)# 3.3 Phase 3: Globale Regulierung und Offshore-Compliance ###2025 bis heute(

Seit dem Inkrafttreten des „Foreign Account Tax Compliance Act“ )FATCA( im Jahr 2010 kann die US-Steuerbehörde durch das globale Finanzsystem Informationen zu Offshore-Konten von US-Steuerpflichtigen erheben. Allerdings wurden insbesondere Offshore-Börsen und Dienstleister bislang nur unzureichend in diese grenzüberschreitende Datenübermittlung eingebunden. Mit der schrittweisen Umsetzung der US-internen Steuerberichtsregeln, vertreten durch das 1099-DA-Format, und der Öffnung regulierter Finanzprodukte wie Spot-ETFs, wächst die regulatorische Lücke im Offshore-Markt. Ohne systematischen Zugriff auf Offshore-Transaktionsdaten wird die Steuererhebung schwierig, was den Hintergrund für die aktuellen Vorschläge des Weißen Hauses bildet.

2024 hat das Finanzministerium / IRS die endgültigen Regeln für die Berichterstattung durch digitale Broker veröffentlicht ()1099-DA(), um die Datenaggregation im Inland zu verbessern. 2025 folgt die Vorlage der Regelungen für die Integration in das OECD CARF-System, was den Weg für eine grenzüberschreitende Informationsaustausch-Infrastruktur ebnet.

)# 3.4 Formung des Regulierungs-Puzzles: Von strenger Durchsetzung zu Kombination aus Kontrolle und Prävention

Nach der schrittweisen Etablierung des Steuererhebungssystems ist klar: Die US-Regulierung ist nicht nur auf Durchsetzung ausgerichtet. Es ist eine Übergangsphase von einer fragmentierten, fallbasierten Durchsetzung hin zu einem koordinierten, hybriden Regulierungsansatz. Einerseits werden legale, regulierte Finanzprodukte wie ETFs gefördert, andererseits werden Verstöße gegen Steuer- und Anti-Geldwäsche-Vorschriften durch Berichtspflichten, Durchsetzung und Informationsaustausch konsequent bekämpft. Diese „Balance zwischen Kontrolle und Kontrolle“ ist entscheidend, um die Policy-Impulse seit 2024 zu verstehen.

Nach dem FTX-Skandal erreichte die Durchsetzung unter SEC-Chef Gary Gensler 2023 ihren Höhepunkt, mit mehreren Klagen gegen Coinbase, Binance und andere. Die Branche steht unter Druck.

2024 kam es zu einer Wende: Die SEC genehmigte im Januar einen Spot-Bitcoin-ETF (1 Monat) und im Mai einen Spot-Ethereum-ETF (5 Monat), was die Akzeptanz digitaler Assets als „legitime“ Anlageklasse markiert. Zugleich verabschiedete der Kongress im Mai das „Financial Innovation and Technology Act“ ###FIT21(, das eine klare Abgrenzung der Zuständigkeiten zwischen SEC und CFTC vorsieht. Zudem wurden regulatorische Anpassungen im Jahr 2025 vorgenommen ()SAB 122(), um die Buchhaltung bei Banken für Krypto-Depot- und Verwahrdienste zu erleichtern.

Diese Entwicklungen deuten auf eine Verschiebung des US-Regulierungsansatzes hin: weg von einer rein auf Durchsetzung fokussierten, fragmentierten Kontrolle, hin zu einem koordinierten System aus Gesetzgebung, vorsichtiger Aufsicht durch SEC und CFTC sowie der Steuerbehörde IRS. Ziel ist es, legale, regulierte Vermögenswerte zu fördern und gleichzeitig Steuerhinterziehung und illegale Aktivitäten durch CARF-gestützte Überwachung zu bekämpfen. Die Flexibilität der SEC soll Innovationen in den USA halten, während IRS die Steuerbasis sichert.

) 4 Branchenwirkungen und Ausblick: Neue Balance im Zeitalter der Transparenz

Globale Regulierung und Steuertransparenz sind die Zukunft. Die USA verschärfen die Offshore-Überwachung, was tiefgreifende Auswirkungen auf alle Akteure im Krypto-Sektor hat: „Vogel-Strauß-Politik“ ist vorbei, eine neue Ära der Compliance ist angebrochen.

(# 4.1 Für virtuelle Börsen / Maklerdienste

In den USA ist die zentrale Compliance-Maßnahme das „Digital Asset Broker Reporting“ )mit Formular 1099-DA(. Plattformen, die US-Kunden bedienen oder in der Berichtspflicht stehen, müssen Kundendaten, Transaktionen und Steuerinformationen erfassen, Berichte erstellen und die Datenqualität sicherstellen )z.B. TIN und Kostenbasis(. Übergangsregelungen sind vorgesehen. Mit der Weiterentwicklung der CARF-Regeln wird die Compliance für grenzüberschreitende Geschäfte noch strenger, inklusive Datenstandardisierung, Abgleich und grenzüberschreitender Meldung. Das erhöht die Daten- und Compliance-Investitionen der Plattformen, stärkt aber auch ihre Fähigkeit, mit institutionellen Kunden, Banken und im regulatorischen Markt zu bestehen.

)# 4.2 Für private Investoren

Mit der Umsetzung des inländischen Berichts-Systems werden mehr Transaktionsdaten an die IRS gemeldet, was die Meldepflichten der Investoren erhöht. Bei weiterer Stärkung grenzüberschreitender Informationsaustauschmechanismen (inklusive CARF) steigt die Verfügbarkeit offshore- und offshore-Account-Daten, was den Druck auf die Nachvollziehbarkeit alter Transaktionen erhöht. Für Investoren bedeutet das: Das Risiko liegt weniger in zukünftigen Steuerforderungen, sondern in unzureichender Dokumentation, die zu Nachzahlungen, Strafen und Streitigkeiten führen kann.

(# 4.3 Für Verwahrstellen von Krypto-Assets

Die Verpflichtungen hängen vom Geschäftsmodell ab: Bei reiner Verwahrung, Wallet-Management und Berichterstattung sind die Anforderungen an Kundenprüfung, Asset-Management und Sicherheitsmaßnahmen hoch. Bei Kombination mit Transaktionsdiensten werden Verwahrstellen stärker in die Steuerberichterstattung eingebunden, müssen Kundeninformationen, Transaktionsdaten und Berichte umfassend erfassen. Die US-Regulierung wird die Rollen klarer trennen, um Grauzonen zwischen Verwahrung und Vermittlung zu vermeiden.

)# 4.4 Für Banken und traditionelle Finanzintermediäre

Obwohl die Steuerberichts-Pflichten primär bei Plattformen und Dienstleistern liegen, werden Banken und Finanzinstitute ebenfalls involviert. Bei Zahlungsabwicklung, Verwahrung oder Kreditvergabe an Krypto-Plattformen wird die Sorgfalt bei Kundenprüfung, Transaktionsnachvollziehbarkeit, Steuer-Compliance und Sanktionen wichtiger. Banken könnten auf Basis der Berichtspflichten und Compliance-Standards mit den Plattformen zusammenarbeiten. Für Vermögensverwaltung und Family Offices wird die Krypto-Asset-Compliance systematischer, was die Planung vor Transaktionen anstelle nachträglicher Korrekturen fördert.

( 5 Strategien: Vom Abwarten zur proaktiven Compliance

Da die US-Implementierung des OECD CARF noch in der Prüfphase ist, sind konkrete Anwendungsbereiche und technische Details noch unklar. Marktteilnehmer sollten sich daher an bestehenden inländischen Systemen orientieren, z.B. an Form 1099-DA, und die Umsetzung von FATCA/CRS sowie internationale Best Practices vorwegnehmen. Ziel ist es, Datenmanagement und Prozesse frühzeitig anzupassen, um bei einer späteren grenzüberschreitenden Anbindung vorbereitet zu sein.

Für Plattformen und Makler bedeutet das: frühzeitig prüfen, ob sie unter die Berichtspflichten fallen, und die Anforderungen an Kundendaten, Transaktionsdaten, TIN und Steuerstatus erfüllen. Zudem sollten sie Schnittstellen für internationale Datenstrukturen vorsehen, um spätere Anpassungen zu erleichtern.

Für private Investoren gilt: Es kommt weniger auf die Plattform an, sondern auf die Nachvollziehbarkeit der Transaktions- und Kostenbasis. Frühzeitig sollten plattformübergreifende Transaktionsdaten gesammelt, Kosten, Gebühren und Belege dokumentiert werden. Bei Offshore-Transaktionen oder Offshore-Accounts ist die Überprüfung der bisherigen Steuererklärungen ratsam, um bei verschärfter Datenverfügbarkeit keine Überraschungen zu erleben.

Für Verwahrstellen und Infrastruktur-Dienstleister gilt: Geschäftsmodellabhängig die Verantwortlichkeiten klar trennen. Bei reiner Verwahrung stehen Sicherheit, Isolierung und Nachweisbarkeit im Vordergrund. Bei Kombination mit Vermittlungsdiensten sind erweiterte Kundenprüfungen und Datenübermittlung notwendig. Auch wenn Details noch offen sind, sollten Transaktionsdaten gespeichert, abgeglichen und Berichte vorbereitet werden.

) Schlusswort

Die Bewertung des Weißen Hauses zu diesem Vorschlag ist kein isolierter Verwaltungsbefehl, sondern ein Ausdruck der Souveränitätswahrung im digitalen Wirtschaftszeitalter. Für Akteure bedeutet dies: Die Ära der Steuervermeidung ist vorbei, es wird eine Ära der präzisen Steuerplanung und automatisierten Compliance eingeläutet. Transparenz und Einhaltung der Vorschriften sind unvermeidlich. Benjamin Franklin sagte einst: „In dieser Welt gibt es nur zwei Gewissheiten: den Tod und die Steuern.“ Im Web3-Universum sollte man hinzufügen: „Selbst auf dezentralen Blockchains werden Steuern unausweichlich sein.“

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