Wenn das Jahr 2025 zu Ende geht, hat sich der Stablecoin-Markt in Asien im Vergleich zum Vorjahr stark verändert. Während stablecoins, die an den USD gekoppelt sind, wie USDT und USDC, nach wie vor die absolute Dominanz bei der Liquidität haben, haben viele Länder in der Region die Entwicklung von stablecoins, die an die lokale Währung gebunden sind, vorangetrieben, um das Ökosystem zu diversifizieren und die Abhängigkeit vom USD zu verringern.
Japan und Südkorea sind beispielhafte Beispiele. Japan hat einen Yen-stablecoin eingeführt, der rechtlich anerkannt ist, und die drei großen Banken MUFG, SMBC und Mizuho haben Pilotprojekte zu stablecoins und tokenisierten Einlagen gestartet. Südkorea verzeichnet ebenfalls das Aufkommen von won-gebundenen stablecoins wie KRW1 und KRWQ, zusammen mit der Beteiligung der KakaoBank.
Dennoch sind Experten der Meinung, dass es noch zu früh ist, um die tatsächliche Akzeptanz zu bewerten. Stablecoins, die an den USD gekoppelt sind, machen weiterhin über 97 % des Marktes aus, was die zentrale Rolle des USD im globalen Finanzsystem widerspiegelt. Blickt man auf 2026, könnte Asien einen „Multi-Währungs-Stablecoin-Korridor“ entwickeln, der sich auf grenzüberschreitende Zahlungen und Transaktionen konzentriert.