Institutionelle Käufe dominieren wieder, Bitcoin-Angebots-Nachfrage-Indikator kehrt ins Positive zurück: Historische Daten zeigen durchschnittliche Kurssteigerungen von über 100%

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Mit dem Jahr 2026 treten erneut entscheidende Veränderungen in Angebot und Nachfrage auf dem Bitcoin-Markt auf. Mehrere On-Chain- und Kapitalindikatoren zeigen, dass institutionelle Investoren wieder die Hauptkäufer von Bitcoin sind und ihre täglichen Käufe deutlich die neu durch Miner angebotene Menge übersteigen. Dieses Phänomen ist in der Vergangenheit oft ein Vorbote für den Beginn einer neuen Aufwärtsphase im Preis.

Laut den neuesten Daten des quantitativen Bitcoin- und Digital-Asset-Fonds Capriole Investments hat der „Netto-Institutionelle-Kauf-Index“ bereits 8 aufeinanderfolgende Handelstage positive Werte verzeichnet. Dieser Index erfasst die Käufe von Unternehmensfinanzierungen und US-Spot-Bitcoin-ETFs und vergleicht sie mit der täglich neu durch Miner angebotenen Bitcoin-Menge. Die Daten zeigen, dass die Netto-Käufe der Institutionen derzeit etwa 75%–76% höher sind als die Miner-Produktion, was auf eine deutliche Angebots-Nachfrage-Dynamik hinweist.

Charles Edwards, Gründer von Capriole, weist darauf hin, dass Bitcoin-Preise tendenziell steigen, wenn die Käufe der Institutionen die neu angebotene Menge dauerhaft übersteigen. Historische Daten zeigen, dass seit 2020, jedes Mal wenn dieser Index positiv wird, der BTC-Preis im Durchschnitt um 109% steigt. Selbst bei der letzten Gelegenheit betrug das Aufholpotenzial etwa 41%. Dies wird von einigen Analysten als ein bedeutender Wendepunkt angesehen, an dem die Bitcoin-Kaufkraft wieder die Verkaufsseite übertrifft.

Aus Preis-Sicht hat Bitcoin zuvor eine fast dreimonatige Korrektur durchlaufen und ist vom historischen Hoch bei etwa 126.200 US-Dollar im Oktober um fast 40% zurückgefallen. Mit dem erneuten Einstieg institutioneller Gelder stieg der BTC-Preis diese Woche wieder über 94.000 US-Dollar und erreichte seit Mitte November ein neues Hoch, was auf eine deutliche Verbesserung der Marktstimmung hindeutet.

Der Netzökonom Timothy Peterson ist ebenfalls relativ optimistisch hinsichtlich der kurzfristigen Bitcoin-Entwicklung. Er erklärt, dass es seit 2015 nur neun Fälle gab, in denen Bitcoin drei Monate in Folge gefallen ist, und in etwa 67% dieser Fälle folgt innerhalb eines Monats eine Preisrallye. Obwohl der durchschnittliche Anstieg in solchen Szenarien bei etwa 15% liegt, unterstützt diese Statistik die Möglichkeit, dass Bitcoin im Januar wieder die 100.000-US-Dollar-Marke überschreiten könnte.

Insgesamt formen anhaltende Netto-Käufe durch Institutionen, die Erholung der ETF-Nachfrage und die relative Verknappung des Miner-Angebots gemeinsam eine neue Angebots-Nachfrage-Struktur für Bitcoin. Für Investoren, die auf den „Bitcoin-Institutionellen-Kauf-Index“, „Bitcoin-ETF-Fondsflüsse“ und „Bitcoin-Preisentwicklung“ achten, könnte die aktuelle Phase eine entscheidende Chance für einen neuen Trendwechsel darstellen.

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