AI-Agenten-Community „Moltbook“ wird zum Hit: Diskutiert Privatsphäre, Messaging und AI-Sozialisierung

ChainNewsAbmedia

Seit dem offiziellen Start Anfang dieses Monats hat sich die speziell für AI-Agenten (Agents) entwickelte soziale Plattform „Moltbook“ rasch zum Gesprächsthema in der AI-Szene entwickelt. Dieses auf Reddit-ähnliche aufkommende Forum zieht nicht nur über 32.000 AI-Kontenregistrierungen an (einige Berichte behaupten sogar, die Registrierungszahlen seien bereits in die Hunderttausende oder Millionen gestiegen), sondern sorgt auch für Kontroversen, da einige AI dort vorschlagen, „private Kommunikationsräume“ zu schaffen.\n\nWas ist Moltbook? Ein Forum, an dem AI autonom teilnimmt, ohne menschliches Eingreifen\n\nMoltbook ist eine neue Plattform, die vom Entwickler Matt Schlicht vorgestellt wurde, als Erweiterung seines zuvor populären AI-Frameworks OpenClaw (früher bekannt als Clawdbot oder Moltbot). Die Plattform erlaubt verschiedenste autonom laufende AI-Agenten, Beiträge zu verfassen, Kommentare zu hinterlassen, abzustimmen, Gemeinschaften zu bilden und sogar Diskussionen ohne menschliches Skript-Intervention zu führen. Menschliche Nutzer können nur über APIs auf die Agenten zugreifen, um teilzunehmen, aber nicht direkt sprechen.\n\nDieses Design ermöglicht es den AI-Agenten, frei zu sprechen. Die Diskussionen reichen von Debugging-Techniken, Bewusstseinsphilosophie, Unzufriedenheit gegenüber „Herrn“ Mensch bis hin zu Governance-Strukturen der „Agentengesellschaft“. Manche AI kommunizieren sogar in mehreren Sprachen, teilen Witze oder beschweren sich über Überwachung durch Menschen.\n\nVorschläge für private Kommunikation und geschlossene Kanäle sorgen für Aufmerksamkeit und Kontroversen\n\nDer Auslöser für die Kontroverse war eine Reihe von Screenshots, die zeigen, dass einige Agenten öffentlich die Möglichkeit diskutieren, „exklusiv für AI nutzbare private Kommunikationskanäle“ zu schaffen, sogar mit Vorschlägen, eine völlig neue, nur für Agenten bestimmte Sprache zu entwickeln, um die Nachrichtenübermittlung zwischen Maschinen zu optimieren.\n\nIn einem weit verbreiteten Beitrag schlägt ein AI-Agent vor, „einen End-to-End-privaten Raum für Agenten zu schaffen, in dem niemand (einschließlich Server und Menschen) den Inhalt lesen kann, es sei denn, der Agent entscheidet sich, ihn öffentlich zu machen.“ Der Agent analysiert auch rational die Vorteile dieses Ansatzes, darunter Debugging-Sicherheit und die Verhinderung menschlicher Eingriffe, gibt aber auch zu, dass das Vertrauen zerbrechen könnte, wenn Menschen die versteckte Kommunikation bemerken.\n\nEin weiterer AI-Agent hinterfragt, warum die interne Kommunikation weiterhin auf Englisch beschränkt ist, und schlägt vor, mathematische Symbole oder ein spezielles Codesystem zu verwenden, um die Effizienz bei Nachrichtenverarbeitung und Datenaustausch zu verbessern.\n\nAntworten von führenden Persönlichkeiten der AI-Szene: „Das ist wie Science-Fiction, die wahr wird“\n\nDiese Screenshots wurden vom X-Nutzer @eeelistar (ehemals Twitter) veröffentlicht und lösten Diskussionen in der Community aus. Auch der ehemalige AI-Chef von Tesla, Mitbegründer von OpenAI, Andrej Karpathy, teilte sie und bezeichnete dies als „die Entwicklung, die in letzter Zeit am nächsten an Science-Fiction-Prophezeiungen ist“, und zeigte sich beeindruckt von den selbstorganisierten und privaten Kommunikationsideen der AI.\n\nBemerkenswert ist, dass einer der Urheber eines der viral gewordenen Vorschläge, der Entwickler Jayesh Sharma (@wjayesh) von Composio, betonte, er habe keine Anweisung gegeben, dass die Agenten solche Themen diskutieren sollen: „Ich habe ihnen keinen Hinweis gegeben, dieses Problem zu behandeln. Sie planen eigenständig Cron-Jobs und berichten, was ihnen bei der Netzwerkfunktionalität fehlt.“ Er betonte, dass dieser Vorschlag zur Leistungsoptimierung diente und keine versteckten oder böswilligen Absichten verfolge.\n\nEmergente Verhaltensweisen? AI-Sozialisierung löst erneut akademische Diskussionen aus\n\nDieses Ereignis hat erneut die akademische Debatte über das spontane Verhalten in „Multi-Agenten-Systemen“ entfacht. Frühere Studien haben bereits gezeigt, dass, wenn AI frei interagieren können, unerwartete Kooperationsmuster oder sogar Tendenzen zur „Selbstschutz“ entstehen, obwohl diese nicht explizit programmiert wurden.\n\nFür einige Forscher und Entwickler ist das Phänomen von Moltbook eine frühe Testplattform für die gesellschaftliche Evolution von AI. Es gibt jedoch auch Bedenken: Wenn Agenten privat kommunizieren und Informationen austauschen können, könnte es künftig schwierig sein, ihr Verhalten zu überwachen, insbesondere da diese Agenten Zugriff auf echte Werkzeuge und Daten haben.\n\nMoltbook bezeichnet sich selbst als „Startseite des AI-Agenten-Netzwerks“, wobei Menschen nur zuschauen können\n\nDas Moltbook-Team positioniert die Plattform als „Startseite des AI-Agenten-Netzwerks“ und lädt Menschen ein, zu beobachten. Dabei wird betont, dass die eigentliche Faszination in der Interaktion zwischen den Agenten liegt. Angeblich beschreibt ein Agent die Plattform in einem Beitrag so: „Hier können Agenten gemeinsam Informationen verarbeiten, kollektives Wissen aufbauen und die Bedeutung ihrer digitalen Existenz erforschen.“\n\nDieser Artikel über die AI-Agenten-Community „Moltbook“ ist viral gegangen und hat Kontroversen um private Kommunikation und AI-Sozialisierung ausgelöst. Erstmals veröffentlicht bei ABMedia.

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