Wood ist der Ansicht, dass KI kein Bubble ist, sondern eine langfristige Investition. Der Rückgang des Bitcoin resultiert aus Emotionen und Liquidität, Investoren sollten die technische Reife und die gesamtwirtschaftlichen Bedingungen berücksichtigen, wobei mehrere Faktoren zu beachten sind.
Cathie Wood (伍德) äußerte in einem Ark Invest-Programm ihre Meinung zur wiederauflebenden Diskussion über eine KI-Blase und die kollektive Panik der Investoren bezüglich Bitcoin. Sie erinnerte die Investoren daran, den Investitionswert anhand der technischen Reife, der Asset-Bewertung und der makroökonomischen Liquidität zu erkennen. Im Folgenden sind die wichtigsten Punkte des Videos zusammengefasst, um Wood’s Ansichten zu Künstlicher Intelligenz, Kryptowährungen und der aktuellen Finanzlage zu analysieren.
Wood erklärt anhand eines Diagramms, dass der Anteil der Kapitalausgaben im Technologiesektor am BIP bereits nahe an historischen Höchstständen liegt, ähnlich wie in früheren Blasenphasen, was bei Investoren Unsicherheit auslöst. Wood sagt, sie kenne viele erfahrene Investoren, die während der Dotcom-Blase noch jung waren und jetzt bereits im fortgeschrittenen Alter sind. Diese haben die Blase miterlebt und sind der Meinung, dass man sich und Unternehmen vor den Auswirkungen einer Blase schützen muss. In der Unternehmensentscheidung seien sie eher vorsichtig, um Fehler der Vergangenheit zu vermeiden.
Wood erklärt, dass die Kapitalausgaben im Bereich Künstliche Intelligenz länger dauern werden als in der Vergangenheit. Der Streitpunkt liegt nicht nur im Ausmaß der Ausgaben, sondern darin, ob diese Investitionen in Zukunft in stabile und nachhaltige Produktivität umgewandelt werden können. Während der Dotcom-Blase waren viele Technologien noch unreif und die Kosten zu hoch. Heute unterscheiden sich die Kurs-Gewinn-Verhältnisse deutlich von früher. Eine große Umwälzung, genannt Künstliche Intelligenz, ist im Gange. Unternehmen, die wettbewerbsfähig bleiben wollen, müssen in KI investieren. Sie müssen den richtigen Zeitpunkt nutzen, doch einige Aktionäre, die nur auf kurzfristige Gewinne fokussieren, sind anderer Meinung.
In den letzten Jahren stiegen die Goldpreise kontinuierlich, während Bitcoin deutlich von seinem Hoch zurückfiel. Wood zeigt anhand eines Diagramms, dass die Korrelation der Renditen von Bitcoin und Gold seit 2019 nur etwa 0,14 beträgt (1 bedeutet vollständige Korrelation). Dies zeigt, dass sich das Preisverhalten von Bitcoin deutlich von Gold unterscheidet und eher risikoreiche, hochvolatilitätsbehaftete Vermögenswerte widerspiegelt, anstatt traditionelle sichere Häfen.
Sie weist darauf hin, dass der Markt derzeit von negativen Gerüchten durchdrungen ist, was die Stimmung schwächt und den Preis unter Druck setzt, was zu einer phaseweisen Verkaufswelle führt. Solche Situationen sind bei hochvolatilen Vermögenswerten üblich und verstärken kurzfristige Preisschwankungen.
Wood erwähnt auch, dass die jüngsten Schwankungen bei Bitcoin teilweise durch wiederauflebende Aufmerksamkeit für Quantencomputing verursacht werden. Sie glaubt jedoch, dass Quantencomputing in den nächsten zehn Jahren nicht ausreichend entwickelt sein wird, um die bestehende Blockchain-Struktur ernsthaft zu bedrohen. Im Vergleich dazu haben makroökonomische Liquiditätsänderungen einen direkteren Einfluss auf den Markt, etwa durch Unsicherheiten im Staatshaushalt, Beschäftigungsdaten, den Leitzins der Federal Reserve und internationale Zinssätze, die den Kapitalfluss einschränken und die Marktvolatilität verstärken.
Abschließend warnt Wood, dass bei jedem starken Markteinbruch oft hinterher gesagt wird, man habe die Chance verpasst, günstig einzusteigen. Doch bei tatsächlichem Tiefpunkt ist die Marktstimmung meist von Panik geprägt. Sie ist der Meinung, dass Investitionsentscheidungen nicht nur auf Kursbewegungen basieren sollten, sondern eine umfassende Bewertung von Technik, makroökonomischen Bedingungen, Regulierung und Marktstruktur notwendig ist, um Fehlentscheidungen zu vermeiden.
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