Richard Teng sagt, dass der Krypto-Crash vom 10. Oktober ein Makro-Schock war

CryptoFrontNews
  • Teng sagte, dass US-Zölle und Exportkontrollen Chinas den Handel beeinträchtigten und zu Liquidationen in verschiedenen Märkten führten, nicht zu Ausfällen der Börsen.

  • Kryptowährungen verzeichneten während des Schocks am 10. Oktober etwa 19 Milliarden US-Dollar an Liquidationen im Vergleich zu 150 Milliarden US-Dollar bei US-Aktien.

  • Binance zahlte 300 Millionen US-Dollar Entschädigung und verwies auf stabile Nutzeraktivitäten trotz der Volatilität.

Nach dem Krypto-Verkauf am 10. Oktober erklärte die Führung von Binance, dass die Ursache global sei. Am 12. Februar 2026 sprach Richard Teng auf der Consensus Hong Kong über den Vorfall. Er sagte, makroökonomische politische Schocks, nicht Börsenversagen, hätten zu weitreichenden Liquidationen in den globalen Märkten geführt.

Makro-Schock hinter den Massenliquidationen

Laut Teng folgte der Verkauf bedeutenden politischen Ankündigungen, die Risikoanlagen erschütterten. Er sagte, die USA hätten 100 % Zölle verhängt, während China Seltene-Erden-Kontrollen einführte. Dadurch verloren US-Aktien an diesem Tag etwa 1,5 Billionen US-Dollar an Wert.

Bemerkenswert ist, dass allein die US-Aktienmärkte rund 150 Milliarden US-Dollar an Liquidationen verzeichneten. Im Vergleich dazu beliefen sich die Krypto-Liquidationen auf etwa 19 Milliarden US-Dollar. Teng betonte, dass die Krypto-Liquidationen auf allen Börsen stattfanden, nicht nur auf einer einzelnen Plattform.

Er fügte hinzu, dass etwa 75 % der Krypto-Liquidationen gegen 21:00 Uhr ET stattfanden. Daher stimmte der Zeitpunkt mit allgemeinem Marktdruck überein, nicht mit plattformspezifischen Problemen. Er beschrieb das Ereignis als eine marktgetriebene Liquidationsphase und nicht als einen chaotischen Zusammenbruch.

USDe-Depeg und Transferverzögerungen angesprochen

Nach der Hauptliquidationswelle traten zwei separate Probleme auf. Teng sagte, eines betraf eine vorübergehende Abweichung des USDe-Preises. Ein anderes betraf langsamere Asset-Transfers für einige Nutzer, die Liquidationsrisiken ausgesetzt waren.

Er sagte jedoch, dass beide Probleme nach Abschluss der meisten Liquidationen auftraten. Daher hätten sie den breiteren Verkauf nicht ausgelöst. Binance übernahm dennoch die Verantwortung für diese isolierten Probleme.

Teng sagte, Binance habe etwa 300 Millionen US-Dollar an Entschädigungen ausgezahlt. Zusätzlich habe die Börse weitere 300 Millionen US-Dollar über ein Shared-Gain-Programm bereitgestellt. Er stellte klar, dass einige Nutzer eine vollständige Liquidationsabdeckung erwarteten, was die Firma nicht versprochen habe. Er betonte, dass Händler die normalen Marktrisiken tragen müssen.

Marktdaten und allgemeine Bedingungen

Teng sprach auch Bedenken hinsichtlich der Stabilität der Plattform an. Er sagte, Binance bediene etwa 300 Millionen Nutzer und verarbeitete im letzten Jahr ein Handelsvolumen von rund 34 Billionen US-Dollar. Zudem zeigten Handelsdaten keine Anzeichen für Massenabhebungen während des Vorfalls.

Er fügte hinzu, dass die Krypto-Preise weiterhin die globale Unsicherheit widerspiegeln. Dazu gehören Erwartungen an die Zinssätze und geopolitische Spannungen. Er bemerkte jedoch, dass die Teilnahme von Institutionen und Unternehmen weiterhin stark sei, auch wenn die Aktivität der Privatanleger nachlasse.

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