Entwurf des CLARITY-Gesetzentwurfs würde das Erhalten von Zinsen auf ruhende Stablecoins verbieten, aber aktivitätsbasierte Netzwerkbelohnungen erlauben.
Krypto-Unternehmen wie Coinbase und Ripple trafen sich mit großen Banken, um Streitigkeiten über Einlagenrisiko und Innovationsbeschränkungen zu verringern.
Bußgelder von bis zu 500.000 US-Dollar täglich könnten verhängt werden, durch die SEC und das Finanzministerium durchgesetzt.
Das Weiße Haus forderte bei der letzten ETHDenver-Konferenz am Freitag Fortschritte bei Verhandlungen über Stablecoin-Belohnungen. Beamte, darunter Patrick Witt, Geschäftsführer des Crypto Council, diskutierten den Entwurf des CLARITY-Gesetzentwurfs, der die Zinsen auf ruhende Stablecoin-Guthaben begrenzt. Ziel war es, Differenzen zwischen Banken und Krypto-Unternehmen zu überbrücken und die Weichen für eine Aktion des Senatsbankenausschusses vor dem 1. März zu stellen.
Der Entwurf sieht vor, Zinsen auf ruhende Stablecoins zu verbieten, während Belohnungen für aktive Netzwerkbeteiligung oder Transaktionen erlaubt sind. Witt sagte, die Kluft zwischen Banken und Krypto-Unternehmen habe sich nach den vertraulichen Gesprächen „erheblich verringert“.
Laut Crypto in America konzentrierten sich die Verhandler auf enge, durchsetzbare Beschränkungen, um Innovation und Risikokontrolle in Einklang zu bringen. Bußgelder bei Verstößen könnten bis zu 500.000 US-Dollar pro Tag betragen, durchsetzbar durch die SEC, das Finanzministerium und die CFTC.
Beamte des Weißen Hauses betonten, dass die Sprache speziell gegen Umgehungsmaßnahmen gerichtet sei, während ethische Fragen im Zusammenhang mit den Krypto-Beständen von Präsident Donald Trump noch diskutiert werden.
Das Treffen umfasste Coinbase, Ripple, Andreessen Horowitz sowie Branchenverbände wie die Blockchain Association und den Crypto Council for Innovation. Banken wurden vertreten durch die American Bankers Association, das Bank Policy Institute und die Independent Community Bankers of America.
Bankvertreter argumentierten, dass breite Belohnungen Einlagen von traditionellen Instituten abziehen könnten, was das systemische Risiko erhöhen würde. Krypto-Unternehmen warnten jedoch, dass zu strenge Beschränkungen Innovationen ersticken und bestehende Marktteilnehmer bevorzugen könnten. Das Weiße Haus war diesmal direkter beteiligt als bei früheren Sitzungen, um diese gegensätzlichen Ansichten zu überbrücken.
Witt sagte, die Beamten hoffen, bis zum 1. März eine Einigung im Text zu erzielen, um die verschobene Beratung des Senatsbankenausschusses vom 15. Januar wieder aufzunehmen. Branchenquellen beschrieben die laufende Einigung zwischen den Beteiligten als konstruktiv, und Beamte deuteten an, dass gute Absichten die Gesetzgebung beschleunigen könnten.
Das Eingreifen des Weißen Hauses unterstreicht einen pragmatischen Ansatz zur Lösung der regulatorischen Streitigkeiten um Stablecoins, indem Differenzen verringert und gleichzeitig Aufsicht sowie Durchsetzbarkeit gewahrt werden.