
Laut der neuesten Einreichung von MicroStrategy (MSTR), einer Institution, die Unternehmens-Bitcoins hält, hält das Unternehmen 717.722 Bitcoins, mit einer Gesamtanschaffung von etwa 545,6 Milliarden US-Dollar und durchschnittlichen Kosten von etwa 76.020 US-Dollar pro Münze. Bitcoin wurde kürzlich etwa 63.000 US-Dollar gehandelt, was einem unrealisierten Verlust von etwa 95 Milliarden US-Dollar entspricht.
MicroStrategy kontrolliert derzeit etwa 3,4 % des gesamten Bitcoin-Angebots und ist damit der weltweit größte Unternehmens-Bitcoin-Inhaber und übertrifft damit andere ähnliche Inhaber bei Weitem. Dieser Anstieg ist die neunte Woche in Folge mit wöchentlichen Käufen, und die Hauptquellen für Mittel sind Marktaktienverkäufe und die Ausgabe von Vorzugsaktien.
Totales offenes Interesse: 717.722 Bitcoins
Gesamtanschaffungskosten: Ungefähr 545,6 Milliarden Dollar
Durchschnittskosten pro Münze: Ungefähr 76.020 Dollar
Aktuelle Bewertung (bei 63.000 US-Dollar): Ungefähr 452 Milliarden Dollar
Buch unerfüllter Verlust: Ungefähr 95 Milliarden Dollar
Die 100. Größenerhöhung: 592 zu Kosten von etwa 3.970 US-Dollar
Der strategische Rahmen für kontinuierliche Steigerungen: Saylors langfristige Layout-Logik
Unter der Leitung des Gründers Michael Saylor hat sich MicroStrategy vollständig von einem traditionellen Softwareunternehmen zu einer Corporate Treasury-Institution mit Schwerpunkt Bitcoin entwickelt. Saylor hat wiederholt öffentlich erklärt, dass das Unternehmen unabhängig von kurzfristigen Marktschwankungen plant, Bitcoin bis 2026 weiter anzuhäufen, wobei das langfristige Wertsteigerungspotenzial von Bitcoin die Kernbasis für die Kapitalallokation bildet.
Diese strategische Struktur macht die Aktionärsrenditen eng an die Preisbewegungen von Bitcoin gebunden. Kritiker konzentrieren sich auf langfristige Risiken wie Hebelfinanzierung, Eigenkapitalverwässerung und Bilanzdruck; Befürworter wiesen darauf hin, dass Mikrostrategien im vergangenen Bitcoin-Bärenmarktzyklus erhebliche Buchverluste erlitten haben, sich dann aber mit der Erholung von Bitcoin erholten.
Die aktuellen Buchhaltungsstandards für digitale Vermögenswerte verlangen von Unternehmen, ihre Positionen vierteljährlich auf Basis des fairen Werts des Bitcoin-Marktes neu zu bewerten. Das bedeutet, dass selbst wenn MicroStrategy keinen Bitcoin verkauft, der Preisrückgang direkt in den aktuellen finanziellen Verlusten reflektiert wird, was zu hoher Volatilität der gemeldeten Gewinne führt.
Die enormen Quartalsverluste, die in der Geschichte von Microstrategy oft aufgetreten sind, sind hauptsächlich auf den oben genannten Anpassungsmechanismus zurückzuführen und nicht auf tatsächliche Betriebsverluste. Im Fall einer Bitcoin-Preiserholung können Buchverluste vollständig in Buchgewinne umgewandelt werden, was ein wichtiger Hintergrund für die Interpretation von Mikrostrategie-Finanzberichten darstellt.
Der aktuelle Verlust ist ein nicht realisierter Verlust im Buch, und MicroStrategy hat seinen Bitcoin nicht verkauft. Die aktuellen Buchhaltungsstandards für digitale Vermögenswerte verlangen, dass Positionen zum fairen Marktwert berechnet werden, und wenn sich der Bitcoin-Preis erholt, wird der Buchverlust gleichzeitig reduziert. Das Unternehmen unterstützt den Erhöhungsplan weiterhin durch die Ausgabe von Aktien und Vorzugsaktien, und die Finanzierungsquelle ist weiterhin stabil.
Michael Saylor verfolgt eine langfristige “Bitcoin-Reserve”-Strategie und argumentiert, dass das langfristige Wertsteigerungspotenzial von Bitcoin das Risiko kurzfristiger Marktvolatilität überwiegt. Die Mittel für die Erhöhung stammen hauptsächlich aus Aktien- und Vorzugsaktienfinanzierung, nicht aus dem Verkauf bestehender Bitcoins, sodass der Buchverlust die Ausführungsfähigkeit der Erhöhung nicht direkt beeinflusst.
Die Größe der Bestände von MicroStrategy macht es zum weltweit größten Inhaber von Corporate Bitcoin, und seine Kauf- und Verkaufsentscheidungen werden vom Markt als wichtiger Indikator für die institutionelle Stimmung angesehen. Der Rekord des wöchentlichen Anstiegs der Bestände über neun aufeinanderfolgende Wochen wurde von einigen Investoren ebenfalls als Vertrauensbekundung großer Institutionen in die langfristigen Aussichten von Bitcoin interpretiert.
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