Wikipedia-Mitbegründer Jimmy Wales hat kürzlich auf der Plattform X eine schockierende Prognose veröffentlicht: Obwohl Bitcoin wahrscheinlich nicht auf null fallen wird, könnte sein Preis bis 2050 auf unter 10.000 US-Dollar sinken oder sogar noch niedriger. Diese pessimistische Einschätzung hat in der Krypto-Community für Aufregung gesorgt und eine hitzige Debatte sowie Gegenreaktionen ausgelöst.
(Frühere Meldung: Jane Street wird vorgeworfen, den Kryptomarkt täglich um 10 Uhr gezielt zu manipulieren, nach Klage steigt Bitcoin sofort um 10 %)
(Hintergrund: Analysten: Bitcoin Hash Ribbon Erholung zeigt „Anzeichen eines Bodenbildungs“, längste Miner-Kapitulation nähert sich dem Ende)
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Wikipedia-Mitbegründer Jimmy Wales hat kürzlich auf der Social-Menace-Plattform X öffentlich erklärt, dass Bitcoin zwar nicht vollständig verschwinden wird, seine Funktion als Währung jedoch gescheitert ist. Wales wagt eine kühne Prognose: Bis 2050 könnte der Wert von Bitcoin auf 10.000 US-Dollar oder weniger sinken.
People who think that Bitcoin is going to zero are likely mistaken. The design is robust enough that it will continue to exist in perpetuity, barring some currently unforeseen breakdown in cryptography or a surprise 51% attack (even then, a fork would carry on I would imagine).…
— Jimmy Wales (@jimmy_wales) 25. Februar 2026
Wales klärt in seinem Beitrag zunächst, dass er nicht glaubt, Bitcoin werde auf „null“ fallen. Er gibt offen zu, dass das zugrunde liegende Design sehr widerstandsfähig ist, solange keine derzeit unvorstellbaren kryptografischen Zusammenbrüche oder groß angelegte „51%-Angriffe“ auftreten. Selbst im Falle eines Angriffs könne die Gemeinschaft durch Hard Forks die Weiterexistenz des Netzwerks sichern.
Allerdings bewertet er die wirtschaftliche Stellung von Bitcoin äußerst negativ. Wales betont, dass Bitcoin in seinen Kernfunktionen als „Währung“ und „Wertaufbewahrungsmittel“ vollständig versagt habe und keine zukünftige dominierende Währung werden könne. Er sieht Bitcoin letztlich nur noch als Sammler- oder Spekulationsobjekt für eine kleine Gruppe von Enthusiasten, das kaum in das Mainstream-Finanzsystem vordringen wird.
Tatsächlich ist dies nicht Wales’ erste kritische Äußerung zu Bitcoin. Er hat mehrfach auf die hohen Transaktionskosten, langsame Bestätigungszeiten und die starke Volatilität hingewiesen, die die praktische Nutzung im Alltag im Vergleich zu traditionellen Banken und Zahlungssystemen deutlich einschränken.
Auf die Frage eines Nutzers, warum Bitcoin noch nicht breit angenommen wird, antwortete Wales, dass die Akzeptanz bisher gering sei. Er beobachtet, dass Menschen kaum direkt mit Bitcoin bezahlen, und selbst die aufstrebenden KI-Roboter würden kaum Kryptowährungen für Transaktionen nutzen. Was die derzeit viel diskutierten institutionellen Kapitalflüsse betrifft, so hält Wales diese für eher spekulativ und nicht Ausdruck einer echten Wertanerkennung.
Doch Wales’ Beitrag löste schnell eine Welle der Ablehnung bei Bitcoin-Anhängern aus. Viele konterten, dass Bitcoin angesichts des globalen Inflationsdrucks seine Rolle als knappes digitales Asset bewiesen habe. Einige veröffentlichten sogar historische Kursdiagramme oder Screenshots ihrer Gewinne durch Bitcoin-Investitionen, um Wales’ Ansicht zu widerlegen. Andere teilten ihre Erfahrungen, wie sie langfristig Bitcoin gehalten und damit gelebt haben, und kritisierten Wales’ Einschätzung als veraltet. Einige Kommentatoren wiesen auch darauf hin, dass Wales absichtlich das Jahr 2050 gewählt hat, um eine Prognose zu machen, die kurzfristig nicht überprüfbar ist, und so der aktuellen Marktstimmung nach dem positiven Durchwinken des Spot-ETFs für Bitcoin zu entgehen.
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