Gründer Stani Kulechov bestätigte, dass der Temp Check bestanden hat, wodurch der Vorschlag in die ARFC-Phase übergeht.
Das Rahmenwerk würde alle Einnahmen aus Aave-Markenprodukten in die DAO-Tresor unter einem tokenzentrierten Modell leiten.
Der Vorschlag stimmt mit Aave V4 überein und folgt früheren DAO-Debatten über Markenassets und Governance-Kontrolle.
Eine wichtige Governance-Abstimmung bei Aave hat Fortschritte gemacht, nachdem Gründer Stani Kulechov bestätigt hat, dass der „Aave Will Win“-Vorschlag den Temp Check bestanden hat. Die Ankündigung wurde diese Woche öffentlich über Aaves Governance-Kanäle geteilt. Die Abstimmung fördert einen Plan, der 100 % der Produktumsätze von Aave Labs an den AAVE-Token leiten würde und damit die Geldflüsse im Protokoll neu gestaltet.
Laut Kulechov erlaubt die Temp Check-Genehmigung, dass der Vorschlag in die nächste Phase der Verfeinerung übergeht. Besonders in diesem Stadium liegt der Fokus auf strukturellen Anpassungen, die durch Community-Feedback geformt werden. Nach Überarbeitungen wird der Vorschlag in die Aave Request for Comment (ARFC)-Phase übergehen. Dieser Prozess stellt sicher, dass der Vorschlag mit den Governance-Regeln der DAO übereinstimmt.
Der Vorschlag konzentriert sich auf ein vollständig tokenzentriertes Modell für Aave Labs. Unter diesem Rahmen würde jegliche Einnahmen aus Aave-Markenprodukten direkt in den DAO-Tresor fließen. Das Temp Check-Voting selbst finalisiert die Änderungen jedoch nicht. Es signalisiert vielmehr eine frühe Unterstützung durch die Community, bevor detailliertere Bedingungen eingeführt werden.
Der „Aave Will Win“-Vorschlag ist eng mit dem kommenden Aave V4-Upgrade verbunden. Laut früheren Offenlegungen soll V4 als Basisschicht für zukünftige Entwicklungen dienen. Es würde auch ermöglichen, Einnahmen aus von Aave Labs entwickelten Produkten, einschließlich Schnittstellen und institutionellen Tools, an den DAO zu leiten.
Zuvor hatte Aave Labs vorgeschlagen, alle Protokoll-Einnahmen an den DAO zu übertragen, um Betriebsmittel zu sichern. Dieser Vorschlag baut auf dieser Idee auf, indem er die Einnahmequellen über die Kreditvergabe hinaus erweitert. Besonders umfasst er Einkünfte aus zusätzlichen Produkten, die um das Protokoll herum entwickelt werden.
Der Vorschlag kommt nach früheren Community-Debatten über die Kontrolle der Markenassets von Aave. Diese Diskussionen hoben Meinungsverschiedenheiten zwischen der DAO und Aave Labs hinsichtlich der Governance-Verantwortlichkeiten hervor. Das aktuelle Rahmenwerk sieht auch Pläne für eine Stiftung vor, die Markenrechte hält, wobei Details in späteren Abstimmungen erwartet werden.
Verwandte Artikel
Polkadot setzt Tokenomics am 12. März mit bedeutenden Änderungen bei DOT-Angebot und Staking zurück
BlackRock senkt ETHB-Staking-Gebühr in aktualisiertem SEC-Antrag
Aave Labs schlägt ein spezielles Bug-Bounty-Programm für Aave V4 mit Sherlock vor
XRP Ledger XLS-65 Amendment führt native Single Asset Vaults für DeFi ein
Curve Finance wirft einer dezentralen Handelsplattform vor, ohne Erlaubnis ihren Code verwendet zu haben, was gegen die Open-Source-Lizenz verstößt.
21Shares bringt den ersten US-Spot-Polkadot-ETF an der Nasdaq auf den Markt