Die Ankündigung kam vom sozialen Netzwerk selbst, das mitteilte, dass sie die Werberichtlinien aktualisiert haben, um gebrandete Inhalte für Krypto einzuschließen. Dies gilt nur, wenn die Konten in offiziellen bezahlten Partnerschaftsprogrammen sind. Creator dürfen Promo-Posts über Krypto-Produkte teilen, müssen diese jedoch deutlich als bezahlt kennzeichnen. Es scheint, als wolle man so mehr Transparenz schaffen.
Dennoch behält X Einschränkungen bei der regulären Krypto-Werbung bei, die nicht an Partnerschaften gebunden ist oder keine ordnungsgemäßen Offenlegungen enthält. Sie wollen Spam und irreführende Inhalte verhindern. Die Änderung erfolgte nach Rückmeldungen von Werbetreibenden und Branchenvertretern, die bessere Richtlinien für das Marketing digitaler Vermögenswerte forderten.
Heute kündigen wir die Labels für bezahlte Partnerschaften bei Beiträgen an. Xs Kernwert ist es, einen authentischen Einblick in die Menschheit zu bieten.
Während wir die Nutzer ermutigen wollen, ihre Geschäfte auf X aufzubauen, schaden nicht offengelegte Promotions der Integrität des Produkts und führen dazu, dass die Menschen den Inhalten misstrauen… pic.twitter.com/CmrRDx5tU1
— Nikita Bier (@nikitabier) 1. März 2026
Kryptounternehmen wenden sich oft an Plattformen wie diese, um ihren Namen bekannt zu machen und mehr Menschen zu erreichen. Durch die Erlaubnis bezahlter Promotions holt X auf andere soziale Netzwerke auf, die bereits regulierte Krypto-Werbung zulassen. Sie betonen, dass alles den Gesetzen und den eigenen Standards der Plattform entsprechen muss, außerdem gibt es Sicherheitsmaßnahmen, um Betrug oder Täuschung zu vermeiden.
Analysten sagen, dass dies legitimen Krypto-Projekten mehr Sichtbarkeit durch Sponsoring verschaffen könnte. Einige Investoren sehen darin eine Unterstützung für eine breitere Akzeptanz, etwa durch neue Marketingwege. Es ist jedoch kein völliges Freifahrtschein, da unerwünschte Promotions weiterhin eingeschränkt sind.
Im Marketingbereich denken Branchenexperten, dass sich dies auf die Budgetplanung für digitale Kampagnen auswirken könnte. Marken könnten X als Plattform für Kampagnen an Tech-Interessierte oder Krypto-Fans sehen. Es könnte zu mehr organisierten Kooperationen zwischen Krypto-Firmen und Influencern führen.
Regulatorische Fragen bleiben wahrscheinlich ein großes Thema, vor allem wegen unterschiedlicher Regelungen in verschiedenen Ländern. Unternehmen müssen Kontrollen einrichten, um sicherzustellen, dass Inhalte rechtlich und platformseitig konform sind. Mit dem Wachstum dieser Partnerschaften könnte auch die Überwachung der Engagements und der Markenwahrnehmung zunehmen. Diese Richtlinie könnte neue Ideen für Werbung im Krypto- und Social-Media-Bereich anregen. Manche Aspekte sind dabei etwas unübersichtlich, wenn man alles zusammen betrachtet.
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