Der Verbund der 12 großen europäischen Banken im Rahmen der Qivalis-Initiative beschleunigt die Planung zur Einführung eines 1:1 stabilen Euro-Backed Stablecoins, mit dem Ziel, im zweiten Halbjahr 2026 kommerziell zu starten.
Der Verbund umfasst führende Finanzinstitute wie BNP Paribas, ING, UniCredit, BBVA sowie andere große Banken in Nordeuropa und Mitteleuropa. Dies gilt als eine der größten koordinierten Anstrengungen des privaten Sektors in Europa, um mit der Dominanz des USD-gestützten Stablecoins zu konkurrieren.
Laut Plan wird der Token vollständig gedeckt sein, wobei mindestens 40 % der Reserven auf Bankeinlagen entfallen und der Rest in kurzfristige, hoch bewertete Staatsanleihen im Euro-Raum investiert wird. Diese Struktur soll das Risiko der Konzentration verringern und gleichzeitig die 24/7-Tauschfähigkeit für die Inhaber gewährleisten.
Qivalis strebt an, eine Stablecoin-Lösung zu entwickeln, die den MiCA-Regulierungsrahmen der Europäischen Union einhält, mit Blick auf Anwendungen wie grenzüberschreitende Unternehmenszahlungen in Echtzeit. Angesichts dessen, dass über 95 % des weltweiten Stablecoin-Angebots derzeit an den USD gekoppelt sind, hoffen europäische Banken, dass das neue Produkt die Rolle des Euro im digitalen Asset- und Handelsökosystem weltweit erweitern wird.
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