JPMorgan sagt, dass die Verabschiedung des CLARITY-Gesetzes eine Erholung des Kryptowährungsmarktes in der zweiten Hälfte auslösen könnte

CryptoNewsLand
ACT-0,22%
  • JPMorgan verbindet die Erholung im Kryptomarkt mit der erwarteten Zustimmung zum CLARITY-Gesetz Mitte des Jahres im Kongress.

  • Streitigkeiten im Senat über die Regeln für Stablecoin-Erträge verzögern weiterhin die Abstimmung zum CLARITY-Gesetz.

  • Das Gesetz würde die Aufsicht zwischen SEC und CFTC aufteilen und den Token-Status definieren.

JPMorgan sagte, dass die Märkte für digitale Vermögenswerte später in diesem Jahr stärker werden könnten, wenn der Kongress die ausstehende Gesetzgebung zur Marktstruktur verabschiedet. Die Bank verband ihre Prognose mit dem Fortschritt beim CLARITY-Gesetz in Washington. Analysten glauben, dass klarere Regeln die rechtliche Unsicherheit verringern könnten, die den Handel verlangsamt hat. Daher beobachten Unternehmen den Capitol Hill genauer.

Optimistische Stimmung zum CLARITY-Gesetz! JPMorgan sieht es als potenziellen Katalysator für eine große Krypto-Rallye im zweiten Halbjahr 2026, wenn es bis Mitte des Jahres verabschiedet wird, was für dringend benötigte regulatorische Klarheit sorgt. Kurze Anmerkung: Ihr Bericht erwähnt Mitte 2026, nicht speziell Ende April (das ist eher von Ripple’s…

— BitcoinWorld Media (@ItsBitcoinWorld) 3. März 2026

Die Bank erwartet, dass das CLARITY-Gesetz bis Mitte des Jahres verabschiedet werden könnte. Sie sieht das Gesetz als potenziellen Katalysator für die Kryptomärkte in der zweiten Jahreshälfte. Obwohl die Stimmung weiterhin schwach ist, glaubt JPMorgan, dass klare politische Rahmenbedingungen die Dynamik verändern könnten. Daher prägt das legislative Timing jetzt die Markterwartungen.

Senatsdebatte verzögert endgültige Abstimmung zum CLARITY-Gesetz

Das Repräsentantenhaus hat bereits den Rahmen des CLARITY-Gesetzes genehmigt. Der Senat hat jedoch noch keine endgültige Abstimmung terminiert. Gesetzgeber sind weiterhin uneins über die Definitionen der Aufsicht und die Compliance-Standards. Diese Meinungsverschiedenheiten verzögern den Fortschritt.

Senatoren diskutieren, wie das Gesetz Stablecoin-Belohnungen behandeln soll. Krypto-Firmen möchten Anreize für Inhaber dollar-gebundener Token anbieten. Im Gegensatz dazu lehnen Bankenverbände Ertrags-ähnliche Funktionen ab. Sie argumentieren, dass solche Anreize Einlagen von traditionellen Banken abziehen könnten.

Gesetzgeber prüfen auch, wie das Gesetz mit dem GENIUS-Gesetz in Einklang steht. Präsident Donald Trump unterzeichnete dieses Gesetz im Juli, um die Ausgabe von Stablecoins zu regulieren. Einige Senatoren sind jedoch der Ansicht, dass es breitere Marktstrukturprobleme nicht löst. Daher fordern sie weitere Klarheit im Rahmen des CLARITY-Gesetzes.

Coinbase unterstützte den Gesetzesentwurf zunächst. Später zog das Unternehmen die Unterstützung zurück, nachdem die neue Formulierung die Stablecoin-Belohnungen ansprach. Die Diskussionen gehen weiter, doch es ist keine endgültige Einigung in Sicht. Daher bleiben die Firmen vorsichtig, während die Verhandlungen fortgesetzt werden.

Ein weiterer Streitpunkt betrifft Interessenkonfliktregelungen. Einige Gesetzgeber wollen hochrangige Beamte und deren Familien von bestimmten Krypto-Aktivitäten ausschließen. Unterstützer sagen, diese Beschränkungen würden das öffentliche Vertrauen schützen. Andere fragen jedoch, wie breit solche Einschränkungen gelten sollten.

CLARITY-Gesetz legt Rahmen für Token-Klassifizierung fest

Das CLARITY-Gesetz schlägt ein formelles System zur Klassifizierung digitaler Token vor. Es teilt die Aufsicht zwischen CFTC und SEC auf. Regulierungsbehörden würden Token als digitale Rohstoffe oder digitale Wertpapiere einstufen. Die Klassifizierung hängt von festgelegten Kriterien ab.

Das Gesetz beschreibt einen Übergangsprozess für neue Projekte. Es würde Firmen erlauben, jährlich bis zu 75 Millionen US-Dollar zu beschaffen, während sie auf Dezentralisierung hinarbeiten. Sobald Netzwerke diese Meilensteine erreichen, könnten Token von Wertpapieren zu Rohstoffen wechseln. Diese Änderung würde den breiteren Sekundärhandel unterstützen.

Der Vorschlag legt auch Registrierungs- und Verwahrungsstandards für Vermittler fest. Institutionen wie BNY Mellon und State Street könnten unter klaren Regeln digitale Vermögenswerte verwahren. Zudem blieben tokenisierte Wertpapiere den bestehenden Wertpapiergesetzen unterworfen.

Gesetzgeber schlossen Ausnahmen für Miner, Validatoren und Softwareentwickler während der Nicht-Verwahrungsphasen ein. Das Gesetz führt außerdem kleine Transaktionssteuerbefreiungen für Routinezahlungen ein. Zudem wird klargestellt, wie Staking-Belohnungen steuerlich behandelt werden sollten.

Original anzeigen
Disclaimer: The information on this page may come from third parties and does not represent the views or opinions of Gate. The content displayed on this page is for reference only and does not constitute any financial, investment, or legal advice. Gate does not guarantee the accuracy or completeness of the information and shall not be liable for any losses arising from the use of this information. Virtual asset investments carry high risks and are subject to significant price volatility. You may lose all of your invested principal. Please fully understand the relevant risks and make prudent decisions based on your own financial situation and risk tolerance. For details, please refer to Disclaimer.
Kommentieren
0/400
Keine Kommentare