Senator Murphy plant Gesetzentwurf, um Wetten auf kriegsbezogene Prognosemärkte zu beschränken, Insider-Gewinne bei Polymarket lösen Bedenken bei den Aufsichtsbehörden aus

Am 6. März kündigte Senator Chris Murphy an, einen Gesetzentwurf vorzuschlagen, der öffentliche Wetten auf Prognosemärkte einschränkt, die mit Regierungsmaßnahmen und offiziellen politischen Entscheidungen im Zusammenhang stehen. Murphy wies darauf hin, dass kürzlich Händler vor den US-israelischen Luftangriffen auf Iran durch entsprechende Verträge Gewinne erzielt haben, was Bedenken hinsichtlich Insiderhandels aufkommen lässt.

On-Chain-Daten zeigen, dass die Blockchain-Analysefirma Bubblemaps sechs kürzlich finanzierte Wallets mit einem Luftangriffsvertrag von Polymarket in Verbindung bringt. Diese Wallets haben insgesamt etwa 989.000 US-Dollar Gewinn erzielt. Das größte Wallet wandelte eine Position von 60.800 US-Dollar in einen Gewinn von 494.000 US-Dollar um, wobei die Transaktion nur wenige Stunden vor den militärischen Maßnahmen stattfand. Ein weiteres Wallet namens „Planktonbets“ erzielte bei sieben Transaktionen einen Gewinn von etwa 174.000 US-Dollar, während das Wallet „Dicedicedice“ bei einer einzelnen Transaktion etwa 119.000 US-Dollar Gewinn verzeichnete. Murphy erklärte auf X, dass solche Gewinne möglicherweise von Personen stammen, die über Insiderwissen verfügen.

Der Gesetzentwurf sieht vor, Märkte im Zusammenhang mit Krieg oder politischen Reden zu verbieten, Ausnahmen bleiben jedoch bei Finanzverträgen wie der Federal Reserve-Politik bestehen. Abgeordneter Mike Levin arbeitet ebenfalls an einem entsprechenden Gesetz im Repräsentantenhaus und erwähnte, dass der Polymarket-Nutzer „Magamyman“ fast zwei Stunden vor der öffentlichen Bekanntgabe der Angriffsnews etwa 515.000 US-Dollar Gewinn gemacht hat.

Das Problem des Insiderhandels auf Prognosemärkten hat in den letzten Jahren verstärkte regulatorische Aufmerksamkeit erlangt. Kürzlich verklagte die israelische Staatsanwaltschaft einen Reservisten und einen Zivilisten, weil sie angeblich geheime Informationen genutzt haben, um auf den Zeitpunkt des Iran-Angriffs zu wetten. Trotz verschärfter Regulierung wächst das Handelsvolumen auf den Märkten weiter. Daten zeigen, dass Kalshi im Februar ein Handelsvolumen von 10,4 Milliarden US-Dollar erreichte, während Polymarket im gleichen Zeitraum etwa 7,9 Milliarden US-Dollar umsetzte, insgesamt also rund 18,3 Milliarden US-Dollar.

Experten sind der Ansicht, dass solche Gesetzesinitiativen darauf abzielen, die Integrität der Märkte zu wahren, den Missbrauch sensibler Informationen zu verhindern und gleichzeitig die legitimen finanziellen Funktionen der Prognosemärkte zu erhalten. Beide Parteien betonen, dass eine stärkere Regulierung dazu beiträgt, potenzielle Risiken für die nationale Sicherheit und das Vertrauen der Öffentlichkeit durch geopolitische Wetten zu minimieren.

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