Betrugsnetzwerk mit 17 Milliarden Dollar gesperrt! USA, Großbritannien und Kanada starten Atlantik-Operation zur Eingemeindung von Krypto-Betrug

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US, UK und Kanada starten „Operation Atlantic“ zur Bekämpfung von 17 Milliarden US-Dollar großen Krypto-Betrugs, mit Fokus auf autorisierte Phishing- und Pump-and-Dump-Betrügereien, grenzüberschreitende Echtzeit-Interzeption von Geldflüssen.

Drei Länderpolizeien starten gemeinsam „Operation Atlantic“, um ein kriminelles Netzwerk im Wert von Hunderten Millionen Dollar zu zerschlagen

Angesichts der zunehmenden grenzüberschreitenden Krypto-Betrugsfälle haben das US Secret Service (USSS), die britische National Crime Agency (NCA) und die Royal Canadian Mounted Police (RCMP) im März 2026 offiziell die gemeinsame Ermittlungsoperation „Operation Atlantic“ bekannt gegeben.

Diese Aktion zielt hauptsächlich auf die in den letzten Jahren stark gewachsene „Approval Phishing“-Betrugsmasche sowie auf sogenannte „Pump-and-Dump“-Betrügereien ab. Neben den genannten Kernbehörden sind auch die Ontario Provincial Police (OPP), die Ontario Securities Commission (OSC), die London Metropolitan Police, die Financial Conduct Authority (FCA) des Vereinigten Königreichs und das Office of the District Attorney for the District of Columbia beteiligt.

Bildquelle: National Crime Agency Internationale Strafverfolgungsbehörden aus den USA, Großbritannien und Kanada starten die gemeinsame Operation „Operation Atlantic“

Laut Daten der Ermittlungsbehörden zielt „Operation Atlantic“ darauf ab, diese hochorganisierten kriminellen Netzwerke in Echtzeit zu erkennen, zu intervenieren und zu zerschlagen. Das Blockchain-Analyseunternehmen Chainalysis berichtet, dass im Jahr 2025 mindestens 14 Milliarden US-Dollar an On-Chain-Einnahmen durch Krypto-Betrug generiert wurden. Mit der Identifizierung weiterer illegaler Wallets wird der Verlust für 2025 auf voraussichtlich 17 Milliarden US-Dollar steigen.

Die Polizei in den USA, Großbritannien und Kanada betonen, dass die Täter meist grenzüberschreitend agieren: Sie leben in Land A, nutzen Server in Land B und greifen Opfer in Land C an. Diese grenzüberschreitende Taktik erschwert die Strafverfolgung erheblich. Daher ist eine internationale Zusammenarbeit notwendig, um digitale Ermittlungsinstrumente und Informationen zu teilen und Geldtransfers vor der Abhebung präzise zu blockieren.

Aufdeckung der „Approval Phishing“-Fallen, industrialisierte Pump-and-Dump-Bedrohung nimmt zu

Der Kern der Aktion ist die Bekämpfung von „Approval-Phishing“, bei dem die Täter die herkömmliche, ineffiziente Methode des Passwort-Diebstahls umgehen und stattdessen die Nutzer-Authorisierung ausnutzen. Die Betrüger bauen über Wochen oder Monate auf Social Media oder Messaging-Plattformen tiefes Vertrauen zu den Opfern auf, geben sich als romantische Partner oder erfolgreiche Investmentberater aus.

Sobald das Vertrauen gewonnen ist, verleiten die Betrüger die Opfer dazu, schädliche Apps oder Links zu öffnen. Dabei erscheinen legitime Systemfenster, die nach „Genehmigung“ für Transaktionen oder Kontoverifizierung fragen. Mit einem Klick auf „Zustimmen“ unterschreiben die Opfer jedoch einen schädlichen Vertrag, der den Betrügern unbegrenzten Zugriff auf bestimmte Token im Wallet gewährt. Die digitalen Vermögenswerte der Opfer können so jederzeit geplündert werden.

Die Ermittler beobachten, dass diese Betrugsaktivitäten zunehmend industrialisiert werden. Kriminelle Gruppen setzen verstärkt KI-generierte Audio- und Videoinhalte ein, um die Täuschung zu verstärken, und entwickeln Plattformen für „Phishing-as-a-Service“, die es auch weniger technisch versierten Kriminellen ermöglichen, an der Beute teilzuhaben.

Beispielsweise wurde Ende 2025 die Organisation „Smishing Triad“ (auch bekannt als Darcula) festgenommen, die durch den Verkauf von Betrugs-Tools innerhalb von drei Jahren über 1,5 Millionen US-Dollar illegal erwirtschaftet hat. Die höchsten Einzeldiebstähle im Jahr 2025 beliefen sich auf bis zu 6,5 Millionen US-Dollar, betroffen waren vor allem Mainstream-Assets wie $stETH. Ältere Menschen über 60 Jahre sind das Hauptziel dieser Betrugsmaschen und erleiden die schwersten finanziellen Verluste.

Erfolgserlebnis „Atlas“ wird fortgesetzt: grenzüberschreitende Strafverfolgung über geopolitische Grenzen hinaus

„Operation Atlantic“ basiert auf den erfolgreichen Erfahrungen des „Project Atlas“, das 2024 von Kanada initiiert wurde. Dieses Projekt erzielte bedeutende Erfolge im Kampf gegen globale Krypto-Betrügereien: Es identifizierte über 2.000 Opfer-Wallets in 14 Ländern, verhinderte potenzielle Betrugsfälle im Wert von rund 70 Millionen US-Dollar und beschlagnahmte Vermögenswerte im Wert von 24 Millionen US-Dollar.

Brent Daniels, stellvertretender Direktor des US Secret Service, erklärte, dass „Operation Atlantic“ diese Echtzeit-Kooperation fortsetzen und durch technische Eingriffe direkt die Gewinnwege der Täter unterbrechen werde.

Trotz der aktuellen Spannungen im Nahen Osten und der Blockade des Hormus-Straße, die den internationalen Handel und die Versicherungen stark belasten, zeigen die USA, Großbritannien und Kanada bei der Bekämpfung grenzüberschreitender Finanzkriminalität eine hohe Einigkeit und Zusammenarbeit.

Diese Partnerschaft beschränkt sich nicht nur auf staatliche Stellen, sondern umfasst auch enge Kooperationen mit Technologieunternehmen, Krypto-Börsen und anderen privaten Partnern. Durch den Austausch von Daten zu bösartigen Domains und ungewöhnlichen Transaktionen können Ermittler potenzielle Opfer frühzeitig warnen und Angriffe abwehren, noch bevor Vermögensverluste eintreten.

Stärkung der öffentlichen Abwehrmechanismen, Polizei-Bürger-Kooperation zur sofortigen Unterbindung von Geldflüssen

Im Rahmen von „Operation Atlantic“ setzen die Behörden umfangreiche Ressourcen für „Proaktive Kontaktaufnahme“ ein. Laut Statistiken des FBI, basierend auf der früheren „Operation Level Up“, sind 77 % der Opfer vor Benachrichtigung durch die Polizei bereits in Betrug oder Wallet-Authorisierung involviert gewesen. Um diese Informationsasymmetrie zu verringern, haben das NCA und das US Secret Service spezielle Hotlines und Verifizierungswebseiten eingerichtet, damit Bürger bei Polizeimeldungen die Echtheit sofort prüfen können und Betrügern keine zweite Chance geben.

„Crypto City“ rät den Bürgern, ihre Vermögenswerte durch richtige Sicherheitspraktiken auf der Blockchain zu schützen:

  • Vor der Genehmigung von Wallet-Transaktionen URL und konkrete Genehmigungsvereinbarungen sorgfältig prüfen.
  • Mehrfaktor-Authentifizierung (MFA) bei Börsenkonten aktivieren.
  • Regelmäßig mit Tools wie Revoke.cash oder Etherscan die Berechtigungen überprüfen und nicht mehr benötigte oder abgelaufene Zugriffe widerrufen.

Da Blockchain-Transaktionen dauerhaft und unumkehrbar sind, ist die Rückholung von Vermögenswerten äußerst schwierig und langwierig. Die Initiative „Operation Atlantic“ markiert einen neuen, proaktiven Schritt im globalen Kampf um die Sicherheit digitaler Vermögenswerte.

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