Die Bank of South Korea hat die Möglichkeit ausgeschlossen, Bitcoin in ihren Devisenreserven zu halten, und begründet dies mit Bedenken hinsichtlich der hohen Volatilität der Kryptowährung und der mangelnden Einhaltung internationaler Finanzregeln.
Als Antwort auf eine schriftliche Frage eines Mitglieds des Strategie- und Finanzausschusses der Nationalversammlung stellte die Zentralbank klar, dass sie Bitcoin nicht als Reservewährung betrachtet.
Die Zentralbank betonte, dass die erheblichen Transaktionskosten, die mit der Auszahlung von Bitcoin verbunden sind, ein Risiko für die Finanzstabilität darstellen könnten.
Darüber hinaus verwies die Zentralbank Südkoreas auf die Leitlinien des Internationalen Währungsfonds zur Verwaltung von Devisenreserven, die eine umsichtige Kontrolle (IMF) Liquiditäts-, Markt- und Kreditrisiken betonen.
Die Debatte über nationale Bitcoin-Reserven gewann an Dynamik, nachdem US-Präsident Donald Trump am 6. März eine Durchführungsverordnung unterzeichnet hatte, um eine strategische Bitcoin-Reserve mit BTC zu schaffen, die in Straf- und Zivilverfahren beschlagnahmt wurde.
Während Trumps Schritt viele Länder dazu veranlasst hat, die Idee zu prüfen, Bitcoin-Reserven zu halten, bleibt Südkorea skeptisch. Die Position der Zentralbank steht im Einklang mit Japan, der Schweiz und der Europäischen Zentralbank, die darauf verzichtet haben, Bitcoin als Teil ihrer Devisenreserven zu akzeptieren.
Trotz der Ablehnung von Bitcoin als Reserveanlage unternimmt Südkorea Schritte, um seine strengen Krypto-Vorschriften zu lockern.
Die Finanzbehörden des Landes heben die Beschränkungen für den institutionellen Krypto-Handel schrittweise auf und bereiten einen zweiten Rechtsrahmen vor, der sich derzeit auf die Regulierung von Stablecoins konzentriert.
Da Südkorea das Wachstum des Kryptomarktes mit der regulatorischen Aufsicht in Einklang bringt, wird die Debatte über die Rolle von Bitcoin in den nationalen Reserven wahrscheinlich weitergehen.