Gate News-Update, 23. April — Boeing meldete geringere Verluste und erhöhte Flugzeugauslieferungen für das erste Quartal, mit einem Nettoverlust von $7 Millionen (-77% im Jahresvergleich) und einem Nettoverlust der Konzernmutter von $4 Millionen (-90% im Jahresvergleich). Der Umsatz erreichte 22,217 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 14% im Jahresvergleich und übertraf damit die Markterwartungen. Der operative Cashflow verbesserte sich auf negativ $200 Millionen, während der Free Cash Flow (non-GAAP) bei negativ 1,5 Milliarden US-Dollar lag.
Das Unternehmen lieferte im Q1 143 Flugzeuge aus und markierte damit die höchste Quartalsauslieferung seit 2019. Ausschlaggebend waren höhere zivile Flugzeugversendungen und betriebliche Verbesserungen. Bieleings 737er-Serie lieferte im Quartal 114 Einheiten aus, wobei die Produktion derzeit bei 42 Einheiten pro Monat liegt. CEO Kelly Ortberg kündigte Pläne an, die 737-Monatsproduktion bis zum Sommer auf 47 Einheiten zu erhöhen. Boeing ging auf Probleme bei der Verkabelung in 25 betroffenen Flugzeugen ein und erklärte, die Reparaturen würden die Ziele für die Auslieferungen im Gesamtjahr oder die Hochlauf-Planungen für die Produktion im Sommer nicht beeinträchtigen. Die Varianten 737-7 und 737-10 sollen 2026 eine Zulassung erhalten, mit den ersten Auslieferungen wird für 2027 gerechnet.
Die Auftragsbestände erreichten einen Rekord von $695 Milliarden, wobei die Sparte für Geschäftsflugzeuge im Q1 einen Umsatz von 9,203 Milliarden US-Dollar (+13%) erwirtschaftete. Das 787-Programm von Boeing läuft weiterhin mit 8 Einheiten pro Monat, wobei die jüngste FAA-Zulassung eine Erhöhung des maximalen Startgewichts erlaubt. Das 777X-Programm machte Fortschritte bei der Zertifizierung; die ersten Auslieferungen werden für 2027 erwartet, und als Ziel für die monatliche Produktion gelten 5 Einheiten. Das Management prognostizierte einen Free Cash Flow von $1 Milliarden bis $3 Milliarden für 2026, wobei im zweiten Halbjahr dieses Jahres positive Cash-Zuflüsse erwartet werden.
Zum Marktumfeld sagte Boeing, dass die Spannungen im Nahen Osten derzeit keine direkte Auswirkung auf die Auslieferungen hätten, und dass es keine Kundenanfragen nach Verzögerungen gebe. Die Region macht ungefähr 14% der noch nicht erfüllten Auftragsbestände aus, obwohl zwei Drittel dieser Auslieferungen für 2030 oder später geplant sind. Für den China-Markt merkte CEO Ortberg an, dass neue Bestellungen von Verhandlungen zwischen den USA und China abhängen; es bestehe die Möglichkeit für erhebliche Flugzeugbestellungen, falls eine Einigung erzielt wird.
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