Gate-News-Mitteilung, 17. April — Google befindet sich in Gesprächen mit dem US-Verteidigungsministerium, um dem Pentagon zu erlauben, seine Gemini-KI-Modelle in klassifizierten Umgebungen zu nutzen, so The Information. Die vorgeschlagene Vereinbarung würde die Nutzung der Modelle für alle rechtmäßigen Zwecke erlauben, gleichzeitig aber ihre Bereitstellung für die inländische Massenüberwachung oder autonome Waffen ohne angemessene menschliche Kontrolle einschränken.
Rund 1,2 Millionen Beschäftigte des Verteidigungsministeriums haben bereits seit dem 1. Dezember Googles KI-Chatbot über GenAI.mil für nicht klassifizierte Aufgaben genutzt. Die Einführung umfasst „Agent Designer“, der es den rund 3 Millionen zivilen und militärischen Einsatzkräften des Pentagons ermöglicht, maßgeschneiderte KI-Assistenten zu bauen, ohne zu programmieren. Google preist „Gemini for Government“ auf 47 Cent pro Behörde jährlich im Rahmen einer Vereinbarung mit der General Services Administration und liegt damit deutlich unter vergleichbaren Angeboten von OpenAI und Anthropic, die jeweils $1 pro Behörde für ein Jahr berechnen.
Der Deal für klassifizierte Bereiche stellt für Google einen strategischen Wandel dar. 2018 lehnte das Unternehmen die Verlängerung des Project Maven ab, einer Pentagon-KI-Initiative zur Analyse von Drohnenaufnahmen, nachdem es zu Protesten der Mitarbeitenden gekommen war. Der CEO Sundar Pichai hat jedoch inzwischen signalisiert, dass er weniger Toleranz für internes Aktivismus bei Regierungsverträgen aufbringt. Der Vorstoß des Pentagons für eine Google-Partnerschaft folgt auf dessen Einstufung von Anthropic als „Supply-Chain-Risiko“ wegen Vertragsstreitigkeiten im Zusammenhang mit autonomen Waffen und Bedenken hinsichtlich der Massenüberwachung. Das schafft für Google die Möglichkeit, seine Präsenz im Bund auszuweiten.
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