Gate-News-Nachricht, 21. April — Helius-CEO mert hat auf X gepostet, dass Dezentralisierung im Kern „Koordination ohne zentrale Autorität“ ist. Wenn die Koordinationskosten gegen null gehen, ist das System tatsächlich zentralisiert; umgekehrt, wenn die Koordinationskosten unendlich hoch sind, kann das System nicht funktionieren und kann nicht als dezentralisiert gelten
mert veranschaulichte dieses Konzept durch ein Gedankenexperiment: Stell dir eine extrem dezentralisierte Blockchain mit Hunderttausenden von „Home-run“-Nodes vor, verteilter Mining-Leistung und einem Token-Angebot. Angenommen, wenn Nordkorea Gelder von Wallet A auf Wallet B innerhalb der Zeit T übertragen könnte, wäre das äquivalent dazu, dass die Kette gleichzeitig Nuklearwaffen in den meisten Ländern weltweit auslöst. Schließlich nimm an, dass die Blockchain die Gelder in Wallet A erfolgreich durch einen Fork einfriert, ohne dass es zu Massenopfern kommt—würde diese Blockchain dann immer noch als dezentralisiert gelten?
mert kam zu dem Schluss, dass Menschen zwar Koordination durch die gemeinsame Anreizwirkung „nicht zu sterben“ erreichen können, dies jedoch nicht bedeutet, dass die Kette „desorganisiert“ ist. Dezentralisierung bleibt im Kern „Koordination ohne zentrale Autorität“.