Pakistan hebt achtjährige Sperre auf: Die Zentralbank erlaubt es den Banken, Krypto-Unternehmen zu bedienen, das Gesetz zu virtuellen Vermögenswerten ist offiziell in Kraft getreten

Laut ProPakistani hat die State Bank of Pakistan (SBP) am 14. April eine Rundschreiben-Mitteilung Nr. 10 (BPRD Circular Letter No. 10 of 2026) veröffentlicht und damit offiziell das seit 2018 bestehende achtjährige Bank-Verbot für Kryptowährungen aufgehoben. Damit dürfen Banken Kontodienste für lizenzierte Anbieter von virtuellen Vermögenswerten (VASP) bereitstellen.

Achtjähriges Verbot beendet: Das „Gesetz über virtuelle Vermögenswerte 2026“ tritt offiziell in Kraft

Pakistan verbot seit 2018 umfassend jede Zusammenarbeit zwischen Banken und kryptobezogenen Unternehmen, wodurch der Krypto-Markt des Landes lange Zeit in einer Grauzone blieb. Nun, da das „Gesetz über virtuelle Vermögenswerte 2026“ (Virtual Assets Act 2026) offiziell umgesetzt wurde, ist die Pakistan Virtual Asset Regulatory Authority (PVARA) als gesetzlich bevollmächtigte Institution formell gegründet. Sie ist zuständig für die Prüfung und Erteilung von Betriebs­lizenzen für VASP.

Gemäß den neuen Vorgaben können Banken Konten für virtuelle Vermögensdienstanbieter eröffnen und führen, die bei der PVARA ein gültiges Unbedenklichkeitszertifikat (NOC) oder eine formelle Lizenz erhalten haben. Diese politische Umstellung bedeutet, dass regelkonforme Krypto-Börsen, Verwahrungsdienste und andere VASP-Unternehmen erstmals über einen offiziellen Bankzugang verfügen werden.

Strenge Anforderungen an die Mitteltrennung

Es ist zu beachten, dass das neue Regelwerk zwar den Weg öffnet, zugleich aber klare rote Linien setzt. Die SBP verlangt, dass Banken für die Kundengelder von VASP-Kunden separate „Client Money Accounts“ (CMAs) einrichten, um sicherzustellen, dass die Vermögenswerte der Kunden und die eigenen Mittel des Anbieters vollständig getrennt sind.

Darüber hinaus dürfen Banken selbst keine virtuellen Vermögenswerte mit eigenen Mitteln oder Kundeneinlagen investieren, handeln oder halten — dieses Verbot stellt sicher, dass das traditionelle Bankensystem nicht direkt dem Volatilitätsrisiko von Krypto-Vermögenswerten ausgesetzt ist, sondern lediglich als Geldtransmissionskanal fungiert.

Projekt Inhalt Rundschreiben-Nummer BPRD Circular Letter No. 10 of 2026 Inkrafttretungsdatum 14. April 2026 Aufsichtsbehörde Pakistan Virtual Asset Regulatory Authority (PVARA) Was Banken tun können Konto eröffnen, um für lizenzierte VASP Konten einzurichten, sowie „Client Money Accounts“ (CMA) einrichten Was Banken nicht tun können Mit eigenen Mitteln oder Kundeneinlagen investieren, handeln oder virtuelle Vermögenswerte halten

Geopolitischer Hintergrund: Pakistans Rolle wird zunehmend wichtiger

Der Zeitpunkt für diese Richtungsänderung ist durchaus bemerkenswert. Pakistan spielt in jüngster Zeit auf der internationalen Bühne eine immer wichtigere Rolle — das Land hat gerade in Islamabad Verhandlungen über ein Waffenstillstandsabkommen zwischen Iran und den USA geleitet; obwohl in der ersten Runde keine Vereinbarung erzielt wurde, wurde Pakistans Stellung als Vermittler international anerkannt.

Analysen zufolge hat Pakistan die Regulierung von Krypto gerade jetzt vorangetrieben. Einerseits reagiert es damit auf die enorme Nachfrage nach Kryptowährungen im Inland (Schätzungen zufolge verfügt Pakistan über mehr als 20 Millionen Krypto-Nutzer). Andererseits zeigt es damit den Willen des Landes zu wirtschaftlichen Reformen und zur internationalen Anbindung. Da sich weltweit die Aufsichtsrahmen für VASP nach und nach herausbilden, dürfte Pakistans Vorgehen dazu beitragen, dass mehr internationale Krypto-Unternehmen in diesen Markt kommen.

Dieser Artikel Pakistan hebt das achtjährige Verbot auf: Die Zentralbank erlaubt Banken, Krypto-Dienstleister zu bedienen, und das Gesetz über virtuelle Vermögenswerte tritt offiziell in Kraft Erstmals erschienen bei Chain News ABMedia.

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