Gate News Meldung: Die Einführung neuer Knoten für die weitere Mainnet-Entwicklung von Pi Network im Jahr 2026 steht bevor. Laut Bestätigung der Projektseite haben bereits über 119.000 Benutzer die zweite Migration abgeschlossen; diese Zahl markiert eine wichtige Etappe, in der sich das Netzwerk schrittweise von einem „Mining-gesteuerten“ Modell zu einem „Anwendungs-gesteuerten“ Modell verlagert. Diese Entwicklung erfolgt nach dem Pi Day 2026, und das System beginnt, die Funktion der zweiten Migration schrittweise freizuschalten.
Unter „zweiter Migration“ versteht man, dass Benutzer nach Abschluss der ersten Mainnet-Migration zusätzliche Pi-Guthaben in das Mainnet-Konto übertragen dürfen. Dazu gehören auch Belohnungen, die über das Empfehlungsmechanismus erzielt wurden. Allerdings gibt es klare Hürden: Empfohlene Mitglieder müssen die KYC-Verifizierung abschließen, andernfalls können die entsprechenden Belohnungen nicht freigeschaltet werden. Diese Mechanik beeinflusst direkt die Größenordnung der Vermögenswerte, die Benutzer letztlich migrieren können, und sie treibt die Community dazu, die Identitätsverifizierung schneller voranzutreiben.
Aus Sicht der Umsetzung umfasst die zweite Migration komplexe Datenauswertungen, einschließlich unterschiedlicher Mining-Zyklen und Aufzeichnungen des Nutzerverhaltens. Um die Genauigkeit sicherzustellen, führte das Team vor dem offiziellen Launch mehrere Testdurchläufe durch, daher ist der Fortschrittsrhythmus vergleichsweise vorsichtig. Gleichzeitig hält das Projekt daran fest, zunächst die Abläufe für die Nutzer der ersten Migrationswelle vollständig abzuschließen, um sicherzustellen, dass die Rechte früher Beteiligter nicht verwässert werden. Offiziell wird betont, dass beide Phasen parallel vorangetrieben werden, wobei Phase eins jedoch stets Priorität hat.
Im Bereich des Ökosystem-Aufbaus erweitert Pi Network nach und nach die konkreten Anwendungsfälle. Mit dem Go-Live von Tools wie Pi Launchpad und Pi App Studio unterstützen bereits einige Anwendungen die Interaktion mit dem Mainnet. Dadurch sind Nutzer nicht mehr auf ein einzelnes Mining-Verhalten beschränkt, sondern beginnen, an breiteren On-Chain-Aktivitäten teilzunehmen. Diese Veränderung hebt die Bedeutung der zweiten Migration weiter hervor, hilft dabei, die Effizienz der Token-Zirkulation zu steigern und die Aktivität des Netzwerks zu erhöhen.
Allerdings gibt es innerhalb der Community weiterhin Uneinigkeit. Ein Teil der Nutzer kommt wegen Verzögerungen bei der KYC-Prüfung oder weil sie die erste Migrationsrunde noch nicht abgeschlossen haben, nicht voran; die Stimmung spaltet sich entsprechend. Dennoch zeigen die aktuellen Daten, dass das System weiterhin stetig voranschreitet. Entscheidend wird in Zukunft vor allem sein, ob die Migrationseffizienz, das reale Ankommen von Ökosystem-Anwendungen und das Nutzerwachstum nachhaltig weiter steigen können—denn davon hängt direkt ab, ob Pi Network die Umstellung auf ein echtes Wirtschaftssystem abschließen kann.