Gate News Nachricht, 17. April — Das Philippine Institute of Development Studies (PIDS) veröffentlichte eine Policy Note, in der festgestellt wird, dass stark steigende globale Ölpreise 1,34 Millionen Filipinos unter die Armutsgrenze drücken könnten. Im neuesten Energieschockszenario, das von Ölpreisen in Höhe von $105 pro Barrel mit einer 35%igen Weitergabe an die Inlandspreise ausgeht, könnte die Armutsquote des Landes im Jahr 2026 auf 14,4% steigen, gegenüber 13,2% im Jahr 2025. In strengeren Szenarien könnte die Armut auf 15,3% bis 16,3% springen und etwa 3,1 Millionen Filipinos betreffen.
Die Belastung durch steigende Kosten wird nicht gleichmäßig über Einkommensgruppen verteilt. Laut dem Senior Research Fellow des PIDS, Jose Ramon Albert, könnten zwar Haushalte mit höherem Einkommen in absoluten Zahlen mehr verlieren, doch ärmere Familien sind stärker betroffen, da sie einen größeren Teil ihres Einkommens für das Nötigste wie Reis, Fisch, Fleisch und Gemüse ausgeben und oft über wenig bis gar keine Ersparnisse verfügen. Ländliche Gebiete sind besonders verwundbar, da dortige Familien für ihren Lebensunterhalt von Landwirtschaft und anderen energieintensiven Aktivitäten abhängen und es weniger Möglichkeiten gibt, Einkommen zu erzielen. Regionen, die bereits mit höheren Armutsquoten zu kämpfen haben — darunter die Autonome Region Bangsamoro in Muslim Mindanao, die Bicol-Region und Teile von Mindanao — dürften am stärksten getroffen werden.
Die Policy Note des PIDS empfahl, Unterstützung an ärmere und knapp über der Armutsgrenze liegende Haushalte auszurichten, statt allgemeine Kraftstoffsubventionen einzuführen, von denen tendenziell Haushalte mit höherem Einkommen profitieren. Als Reaktion auf die Ölkrise, die durch den Konflikt im Nahen Osten ausgelöst wurde, setzte Präsident Ferdinand Marcos Jr. die Verbrauchsteuer auf Flüssigerdgas und Kerosin für drei Monate aus und zielte dabei auf die unteren 30% der Haushalte.
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