Singapur und Neuseeland haben am 4. Mai (Ortszeit) formell ein Essential Goods Trade Agreement unterzeichnet, wie Central Television News berichtet. Die Vereinbarung verpflichtet beide Länder dazu, sicherzustellen, dass Ausfuhren von Lebensmitteln, Energie, Medizin, Chemikalien und Bauprodukten in Krisenzeiten keinen unnötigen Beschränkungen unterliegen, sodass der anhaltende gegenseitige Fluss lebenswichtiger Lieferungen gewährleistet bleibt.
Im Rahmen der Vereinbarung sagen die beiden Länder zu, dass kritische Güter auch in Krisenzeiten weiterhin zwischen ihnen fließen. Die Vereinbarung umfasst fünf zentrale Kategorien: Lebensmittel, Energie, pharmazeutische Produkte, Chemikalien und Baumaterialien.
Nach der Darstellung Singapurs handelt es sich dabei um die weltweit erste rechtlich verbindliche bilaterale Vereinbarung zur Resilienz der Lieferkette. Die formelle Natur der Vereinbarung unterstreicht das Engagement beider Länder, offene Märkte aufrechtzuerhalten und unterbrechungsfreie Lieferketten sicherzustellen.
Singapurs Premierminister Wong Siew Chong bezeichnete die Vereinbarung bei einer gemeinsamen Pressekonferenz nach der Unterzeichnungszeremonie als Durchbruch. Er sagte, die Vereinbarung zeige, dass vertrauenswürdige Partner auch unter Druck dem Interesse des jeweils anderen verpflichtet bleiben, und dass sie die Offenheit der Märkte sowie den Fluss lebenswichtiger Güter sicherstellt.
Neuseelands Premierminister Luxon reiste ab dem 3. Mai nach Singapur und nahm gemeinsam mit PM Wong an der Unterzeichnung der Vereinbarung teil.