Gate-News-Meldung, 17. April – Energie-Transition-Unternehmen in Südostasien haben sich 1,8 Milliarden US-Dollar an Eigenkapitalfinanzierung über 258 Unternehmen gesichert, wie Daten von Tracxn zeigen. Die meisten Mittel flossen jedoch eher in Solarenergie und Elektrofahrzeuge als in Lösungen für Energiespeicherung und Effizienz.
Von 2.043 Unternehmen, die über vier Sektoren hinweg beobachtet wurden, erhielt die Solarenergie 1,1 Milliarden US-Dollar und die E-Fahrzeuge $505 Millionen. Im Gegensatz dazu zog die Energiespeicherung nur $119 Millionen an und Effizienzlösungen $77 Millionen, was ungefähr 11% der gesamten Finanzierung ausmacht.
Singapur erhielt den Großteil der Mittel, während Märkte wie Indonesien und Vietnam kleinere Zuweisungen bekamen. Die Konzentration der Finanzierung spiegelt die Präferenz von Investoren für ausgereifte, wachstumsstarke Segmente wider, wodurch kritische Infrastruktur-Lücken bei der Stabilisierung des Stromnetzes und beim Demand-Management entstehen.
Private Equity stellt nur einen Teil des gesamten grünen Energiekapitals in Südostasien dar. Zwischen 2013 und 2023 investierte China über 2,7 Milliarden US-Dollar in öffentliche Clean-Energy-Projekte in der Region, während Japan 2,45 Milliarden US-Dollar beisteuerte. Öffentliche Finanzierung fördert typischerweise Großprojekte wie Wasserkraft- und Geothermieenergie, während private Investoren die Bereiche Solar und Elektrofahrzeuge priorisieren.