Tim Scott: Durchbruch bei US-Senatskryptowährungsgesetz möglich, Stablecoin-Renditekontroverse tritt in kritische Phase ein

Gate News Nachrichten, 18. März: Der Vorsitzende des Bankenausschusses des US-Senats, Tim Scott, erklärte, dass Fortschritte bei den Meinungsverschiedenheiten über die Ertragszahlungen bei Stablecoins in dieser Woche zu erwarten seien. Dieses Thema hat zuvor die Verabschiedung des Gesetzes zur Struktur des Kryptowährungsmarktes behindert. Scott sagte, er erwarte bald den ersten Kompromissvorschlag und sei optimistisch, dass in naher Zukunft eine Einigung erzielt werden könne.

Das Gesetz soll den regulatorischen Rahmen für Kryptowährungen in den USA klären, einschließlich der Aufgabenverteilung zwischen der Securities and Exchange Commission (SEC) und der Commodity Futures Trading Commission (CFTC). Zuvor hatte das Repräsentantenhaus ein ähnliches Gesetz namens „CLARITY Act“ verabschiedet, während die Version des Senats wegen der Ertragsmechanismen bei Stablecoins in Verhandlungen feststeckte.

Der Streitpunkt ist, ob Drittanbieterplattformen den Nutzern Erträge aus Stablecoins anbieten dürfen. Bankenverbände befürchten, dass solche Ertragsmodelle die Attraktivität traditioneller Einlagen schwächen und somit die Stabilität des Finanzsystems gefährden könnten. Die Krypto-Branche argumentiert jedoch, dass diese Beschränkungen klar wettbewerbsfeindlich seien und Innovationen behinderten.

Tim Scott betonte, dass das Thema Stablecoin-Erträge zwar im Mittelpunkt stehe, aber nicht das einzige Hindernis sei. Die Verhandlungen umfassen auch Fragen zu regulatorischem Anwendungsbereich, DeFi-Regeln und legislativen Ethikrahmen. Er zeigte sich zufrieden mit den Fortschritten im vergangenen Monat, da mehrere Streitpunkte schrittweise beigelegt wurden.

Aus legislativer Sicht muss das Gesetz, da es verschiedene Regulierungsbehörden betrifft, vom Bankenausschuss und vom Landwirtschaftsausschuss gemeinsam geprüft werden. Der Landwirtschaftsausschuss hat im Januar dieses Jahres bereits entsprechende Texte vorangetrieben, während der Bankenausschuss die Diskussionen verzögerte, was den Gesamtprozess verlangsamte.

Marktanalyse: Wenn ein Konsens zur Regulierung von Stablecoins erzielt wird, könnte dies für führende Vermögenswerte wie Bitcoin und Ethereum klare politische Erwartungen schaffen. Zudem würde es tiefgreifende Auswirkungen auf die Marktstruktur und Liquidität von Stablecoins haben. Derzeit befindet sich die US-Kryptoregulierung in einer entscheidenden Phase, und die politische Entwicklung wird aufmerksam verfolgt.

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