Gate News-Nachricht, 22. April — Anthropic erweitert den Zugang zu seinem Mythos-KI-Modell für europäische und britische Banken, nachdem zunächst ein Rollout für ausgewählte US-Finanzinstitute erfolgt ist. Die Erweiterung wird Sicherheitschecks umfassen, wie Reuters berichtet. JPMorgan Chase ist die einzige Bank, die Anthropic öffentlich als mit Zugang bestätigt hat, obwohl auch Bank of America das Modell intern getestet hat.
Mythos arbeitet im Rahmen von Project Glasswing, einem Programm zur Absicherung kritischer Software, das den frühen Zugang zu Claude Mythos Preview ermöglicht. Zu den frühen Partnern zählen JPMorgan Chase, Apple, Amazon Web Services, Google und Microsoft. Das Modell hat Tausende von Zero-Day-Schwachstellen identifiziert, darunter einen 27 Jahre alten Bug in OpenBSD, einem sicherheitsorientierten Open-Source-Betriebssystem.
US-Finanzministeriums- und Federal-Reserve-Beamte haben Bankmanager dazu aufgefordert, Mythos als legitimes Sicherheitstool zu behandeln und es zu nutzen, um Schwachstellen in ihren eigenen Systemen zu erkennen. Regulierer und politische Entscheidungsträger haben jedoch Bedenken hinsichtlich der Risiken des Modells für Banken und Altsysteme geäußert.
Der eingeschränkte Rollout hat eine Debatte über Marktfairness ausgelöst. Joachim Nagel, Präsident der Deutschen Bundesbank, argumentierte, dass ein breiterer Zugang erforderlich sei, um einen fairen Wettbewerb unter europäischen Kreditgebern sicherzustellen. Marktbedenken kamen ebenfalls auf, als die Kurse von Cybersicherheitsanbietern sanken: CrowdStrike und Palo Alto Networks fielen nach der Ankündigung des Modells um 5% auf 11%.
Mythos stellt einen aktiven Testfall für Dual-Use-KI-Systeme dar, die sowohl für defensive als auch für offensive Zwecke eingesetzt werden können. Der Widerstand gegen die kontrollierte Freigabe könnte beeinflussen, wie zukünftige Dual-Use-KI-Modelle den Markt erreichen, und möglicherweise die Nachfrage nach strengeren Zugangsvorschriften und externer Aufsicht antreiben.
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