Gate-News-Mitteilung, 17. April — Das US-Außenministerium kündigte am 16. April eine Ausweitung seiner Visumbeschränkungsrichtlinie in der westlichen Hemisphäre an, wobei bereits Sanktionen gegen 26 Personen verhängt wurden. Die Richtlinie richtet sich gegen diejenigen, die im Auftrag der US-“feindlichen Nationen” handeln oder die amerikanischen Interessen in der Region untergraben.
Laut der Erklärung untersagt die ausgeweitete Richtlinie die Erteilung von Visa an Staatsangehörige der westlichen Hemisphäre, die wissentlich Aktivitäten steuern, genehmigen, finanzieren oder eine wesentliche Unterstützung für Handlungen leisten, die sich gegen US-Interessen in der Region richten oder sie untergraben — im Auftrag feindlicher Nationen, ihrer Stellvertreter oder verwandter Organisationen. Diese Personen und ihre unmittelbaren Familienangehörigen sind in der Regel von der Einreise in die Vereinigten Staaten ausgeschlossen.
Das Außenministerium gab die Namen der 26 Personen nicht bekannt und machte keine Angaben dazu, welche Länder als feindliche Nationen eingestuft werden.